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Kleines Recruiter-Know-how: How to make a gutes Stelleninserat? Viel mehr als eine Stelleninserat-Vorlage.

Eva S. möchte ein Stellen-Inserat verfassen. Ein möglichst gutes, ein treffsicheres eben. Sie sucht einen Vertriebs-Mitarbeiter. Eine Stelleninserat-Vorlage wäre hilfreich. Doch das allein ist noch nicht ausreichend: Wie & wo wirkt welcher Text innerhalb des Inserats am zielführendsten? Und dann noch die Schlüsselfrage: wenn ich klug wäre (!), wo ich inserieren?

Tipp am Rande: diese Eva S. bin in diesem Fall ganz real ich selbst. Das HRweb-Team soll um einen weiteren Vertriebs-Mitarbeiter (ähem, hier sollte ich mir das gendergerechte Schreiben doch wieder angewöhnen) …/in vergrößert werden. Selbstverständlich werde ich für die Stellenausschreibung das HRweb selbst nutzen, wie jedes Unternehmen seine Unternehmens-Webpage verwenden sollte. Unsere Social-Media-Kanäle sind gut besucht, auch diese werde ich miteinbeziehen. Und zusätzlich möchte ich ein Inserat schalten. Wo? Wie? Wen frage ich am besten?

Häufig wenden sich Freunde, Bekannte & allerlei HRweb-Leser an mich mit Fragen à la „Wie sind deine persönlichen Erfahrungen mit dieser und jener … (Führungskräfte-Ausbildung, Jobbörse, HR-Software, …)? Leider können selbst wir bei HRweb – man glaubt es kaum – nicht alles wissen, denn keine direkte Erfahrung ohne persönliches Erleben. Um dem entgegen zu wirken, schweifen wir – wann immer möglich – bei unserem Erfahrung-sammeln ein wenig aus. Unsere Vertriebs-Mitarbeiter-Suche nehmen wir zum Anlass, auch hier auszuschweifen: das heutige Interview gibt mir (und Ihnen) das nötige Rüstzeug, um die unterschiedlichen Jobbörsen (Österreich-Fokus), ihre Eigenheiten und Vorteile kennenzulernen und – ganz essenziell – auch abschätzen zu können, auf welchen Zeitaufwand ich mich bei den einzelnen Jobbörsen einlasse. Und in einem zweiten Schritt – und hier schweife ich tatsächlich großräumig aus – werde ich unterschiedliche Jobbörsen testen. Seien Sie gespannt, denn den Erfahrungs-Bericht gibt es im Sommer / Herbst 2016.

Stelleninserate aus dem Ärmel zu schütteln sollte eine Kernkompetenz jedes Recruiters sein. Oft gibt es im Unternehmen bereits eine Stelleninserat-Vorlage, viele Recruiter erstellen sie sich selbst. Doch selbst wenn eine Stelleninserat-Vorlage existiert, bleibt immer noch die Frage: wie wird sie idealer Weise befüllt? Welcher Text, welche Bilder, was kommt rein, was besser raus?

Ich frage meine Experten-Runde (allesamt Jobbörse-Spezialisten) über ihre Erfahrungen mit Stelleninseraten, denn durch ihre Büros rauschen die besten – und schlechtesten – Stelleninserate. Das schärft den Blick und die Erfahrung.

 

 

Im dez2016 sprach ich mit Rudi Bauer (GF, StepStone Österreich) über seine Eye-Tracking-Studie (siehe HRweb-Interview „Stellenanzeigen optimieren & ideal gestalten | Online-Eye-Tracking Studie“). Sehr empfehlenswert!

Kleines Recruiter-How-to, mehr als eine Stelleninserat-Vorlage

Heute möchte ich ein kleines Recruiter-How-to zusammenstellen – mehr als eine Stelleninserat-Vorlage:

  • Beginnend bei den Basics „How to make a gutes Stelleninserat“ – nicht die konkrete Selleninserat-Vorlage ist gefragt, nicht so sehr die reine Optik sondern v.a. der kompetente Inhalt
  • über „How to die technischen Anforderungen erfüllen“
  • und „How to use die jeweiligen USPs“ (Unique Selling Point = die Unterschiede zwischen den Jobbörsen Österreich)
  • bis zu „DAS sind die tatsächlichen Erfolgskriterien“ eines treffsicheren Stelleninserats.

WIE muss mein Inserat aussehen, um bestmöglichen Erfolg zu haben?

Standards: Welche Anforderungen sollte ein Stelleninserat erfüllen hinsichtlich: Aufbau, Inhalt, Optik, etc. (Liebe HRweb-Leser, mir ist durchaus bewusst, dass sich einige Antworten überschneiden, doch genau hier zeigt sich, worauf besonderer Wert gelegt werden sollte.)

Mag.(FH) Wolfgang Pawlin, MA (careesma.at): Wichtig ist eine klare Gliederung, wobei zuerst die Infos über die Stelle und danach die Anforderungen dafür formuliert werden sollten. Schlussendlich sollte auch noch kommuniziert werden, was das Unternehmen seinen Mitarbeitern bietet – hierunter fallen Social Benefits genauso wie außerbetriebliche Veranstaltungen oder Rabatte. Darüber hinaus sollte darauf Bedacht genommen werden klare Farben und angenehme Schriftarten zu verwenden (insbesondere für die Darstellung auf Smartphone und Tablets).

Markus Zink (willhaben): Unsere Empfehlung: Jobtitel prominent platzieren – eher in der Mitte des Textes als ganz oben, keine exotischen Jobtitel verwenden, strukturierter Aufbau mit Bullet Points, authentische Bilder verwenden (Gruppen werden besser wahrgenommen), keine Schachtelsätze verwenden und auf den Punkt kommen, lesefreundlich gestalten (Negativbeispiel: schwarzer Hintergrund mit heller oder weißer Schrift).
Ein Jobinserat ist ein Datenblatt – es soll auch als solches verwendet werden und nur relevante Inhalte wie z.B. Gehalt, Benefits, usw. enthalten. Weitere Informationen am besten über Link oder auch Video anbieten.

Mag. (FH) Thomas Traudtner (STANDARD): Attraktiv gestaltetes Inserat, in Absätzen übersichtlich gehalten, Bullet Points besser als Fließtext, unterstützende Farbgestaltung (Corporate Design, hochauflösende Grafiken, nicht zu lang, nicht zu breit (Scrollen…) nicht überladen, klare Angaben zum Unternehmen (wer wie was), zur Kontaktperson (wer, Kontaktdaten), ggf. Social Media-Kanäle zur weiterführende Info (stimmiges Gesamtbild).

Mag. Jürgen Smid (karriere.at): Ein Stelleninserat ist Werbung, in der das angepriesene Produkt das eigene Unternehmen bzw. dessen Qualität als Arbeitgeber ist. Auch in der Personalwerbung gilt: Man sollte aussagestark und ansprechend sein, gleichzeitig sollte man sich in Design und Idee klar vom Mitbewerb abheben. Und es sollten die wesentlichen Fakten für den Konsumenten (=potenziellen Bewerber) klar ersichtlich sein. Kurz: Funktionalität und Kreativität müssen in passendem Verhältnis zueinander stehen. Ganz wichtig heute: Ein Stelleninserat muss auch für mobile Devices optimiert sein und Funktionen (z.B. „Bewerben“-Buttons usw.) dürfen nicht beeinträchtigt werden.
Wie ein gutes Stelleninserat unserer Meinung nach aussieht, haben wir auf karriere.at aufbereitet: Stelleninserat-Vorlage @ karriere.at

Rudi Bauer (StepStone): Das Inserat soll beim Bewerber Interesse wecken und Lust darauf machen beim ausschreibenden Unternehmen zu arbeiten. Die Verweildauer der Kandidaten ist zumeist sehr kurz – ein Must ist daher ein aussagekräftiger, knackiger Titel, der die Tätigkeit präzise auf den Punkt bringt, einen gut strukturierten Text, am besten mit punktuell aufgelisteten Aufgaben und Anforderungen sowie Informationen zum Arbeitgeber.
Optisch ist die Gestaltung im Unternehmens-CI empfehlenswert, aber natürlich auch eine reduzierte Gestaltung ohne Bilder möglich.

WO platziere ich nun mein Inserat?

Selbstverständlich führt mich mein erster Schritt zum Branchen-Überblick | Jobbörsen (Österreich + tw Deutschland) auf HRweb. Wie kanns denn anders sein. Zielgruppn, Zugriffszahlen, alles da … jaaaa, da habe ich bereits erste Präferenzen.

Nur: wie muss mein Inserat nun aussehen, um es in dieser oder jener Jobbörse zu schalten? Welche Anforderungen muss es erfüllen und mit welchem Aufwand für mich ist es verbunden?

StepStone (Rudi Bauer)

Technisch: Wie müssen die Daten aufbereitet werden, um sie auf Ihrer Jobbörse zu schalten?

Für unsere Kunden soll es unkompliziert und einfach sein. Wir wünschen uns die Stelleninserat-Vorlage als Word Dokument oder designtes PDF. Unsere Customer Service pflegt das Inserat wie gewünscht ein und meldet sich zur Freigabe.
Egal ob Desktop, Mobiltelefon oder Tablet – die Inserate werden automatisch angepasst an das genutzte Gerät angezeigt. So stellen wir sicher, dass unsere Kunden die Bewerber erreichen, wo und wie diese am liebsten ihre Jobs finden.

USP: Wodurch unterscheidet sich Ihre Jobbörse von anderem am Markt?

Wir unterstützen Unternehmen mit Mitarbeiterbedarf durch individuelle Recruiting-Lösungen bei der Suche nach Fachkräf­ten. StepStone ist Gründungsmitglied von The Network, einem Zusammenschluss von 130 Online-Jobboards weltweit. Damit können wir aus einer Hand Mitarbeitersuche rund um den Globus anbieten. Teil von StepStone ist auch unijobs.at – die marktführende Plattform für die Ansprache von jungen Talenten und den angehenden Fachkräften. Zusätzlich wird durch ein Zusammenspiel aus Reichweitenpartnerschaften, umfassendem Performancemarketing sowie eine breit angelegte Werbeoffensive in TV, Online und Kino die Reichweite unter qualifizierten Bewerbern stetig weiter ausgebaut.
Egal ob eine Position gesucht wird oder mehrere Hunderte – wir finden die passende Lösung für das Unternehmen.

www zur Info für Recruiter:

http://www.stepstone.at/arbeitgeber/
http://www.stepstone.at/arbeitgeber/human-resources/hr-studien/
http://www.jobnews.at/die-perfekte-stellenanzeige-2/

careesma.at (Wolfgang Pawlin)

Technisch: Wie müssen die Daten aufbereitet werden, um sie auf Ihrer Jobbörse zu schalten?

In diesem Punkt versuchen wir so flexibel wie möglich zu sein. Ob als Word-Dokument, in pdf-Dateiform oder als XML – jede der beschriebenen Formen kann von uns weiterverarbeitet werden. Bei pdf-Dokumenten ist es wichtig, dass der Schreibschutz aufgehoben ist um den Text einfach und rasch kopieren zu können. Was den Design-Aspekt betrifft so gilt: Im Normalfall ist es Usus, dass uns Kunden von ihrem Grafiker fix-fertig gestaltete Inserate übermitteln, die wir dann möglichst originalgetreu online umsetzen. Hat ein Kunde kein eigenes Layout oder keinen hauseigenen Grafiker zur Hand so gibt es 2 Möglichkeiten: Einerseits auf unsere vorgefertigten und einfach zu befüllenden „Standard PLUS“-Formatvorlagen zurückzugreifen. Andererseits besteht in Einzelfällen auch die Möglichkeit, dass unsere Grafiker basierend auf einem kurzen telefonischen Briefing dem Kunden 1 – 2 Designvorschläge übermitteln.
Alle bei careesma.at erscheinenden Stelleninserate sind mobil verträglich („responsive“) abzurufen. Eine besondere Rücksichtnahme bei der Eingabe oder Übermittlung der Daten ist hier nicht vonnöten, unser kompetentes Kundenservice-Team hat hier das nötige Know-How.

USP: Wodurch unterscheidet sich Ihre Jobbörse von anderem am Markt?

careesma.at verfolgt eine klare und bewusste Fokussierung auf einige Branchen und positioniert sich als Spezialist für Gewerbe & Technische Fachkräfte, Handel & Vertrieb, Gesundheits- & Sozialberufe sowie Kaufmännische Fachkräfte. Dabei konzentrieren wir uns besonders auf das breite mittlere Ausbildungssegment (Lehrabschluss, Matura oder mittlere Reife, Jungakademiker). Mit der Lehrlings-Plattform „lehrling.at“ haben wir ein erfolgreiches Angebot im Bereich Imageförderung des Lehrberufes in Österreich geschaffen, das sich sowohl bei Jugendlichen wie auch bei Unternehmen großer Beliebtheit erfreut.

www zur Info für Recruiter:

http://www.recruitingclub.at/das-online-stelleninserat-konzeptionelle-tipps-von-careesma-at/

karriere.at (Jürgen Smid)

Technisch: Wie müssen die Daten aufbereitet werden, um sie auf Ihrer Jobbörse zu schalten?

Bei karriere.at gibt es drei Lösungen für Stelleninserate: Die erste und kostengünstigste ist die Selbsteingabe, bei der Kunden alle relevanten Infos in vorgefertigte Templates einfügen und dieses dann selbst veröffentlichen. Bei der Serviceeingabe übernimmt unser erfahrenes Producing-Team die Gestaltung des Stelleninserats. Dafür ist die Aufbereitung des Inhaltes als Word-Dokument oder PDF nötig. Die dritte Möglichkeit ist die Datenanlieferung über eine Schnittstelle, bei der der Kunde am wenigsten Aufwand hat. Diese Variante wird hauptsächlich von Unternehmen mit großem Personalbedarf gewählt.
Bei karriere.at werden natürlich alle Inserate responsive gepostet. Daher spielt der Text eines Stelleninserats eine entscheidende Rolle, da alle für Bewerber wichtigen Inhalte dadurch beliebig skaliert werden können. Aus diesem Grund sind die Möglichkeiten zum Einbinden von aufwändigen Grafiken natürlich eingeschränkt.

USP: Wodurch unterscheidet sich Ihre Jobbörse von anderem am Markt?

Über Vor- und Nachteile einzelner Marktteilnehmer müssen letztlich die Kunden und die Bewerber entscheiden. Jeder einzelne unserer Mitarbeiter gibt jedenfalls Tag für Tag sein Bestes, um in punkto Reichweite, Usability, hinsichtlich des Produktspektrums und – ganz wichtig – im Bereich der Kundenbetreuung bestmöglich aufgestellt zu sein. Über all diesen Bereichen steht ein hoher Qualitätsanspruch.

www zur Info für Recruiter:

http://www.karriere.at/hr/produkte

XING E-Recruiting (David Vitrano)

Technisch: Wie müssen die Daten aufbereitet werden, um sie auf Ihrer Jobbörse zu schalten?

Stellenanzeigen können im XING Stellenmarkt über eine Online-Maske erstellt werden und individuell gestaltet werden. Die Anzeigen im XING Stellenmarkt sind responsive. Somit können diese z. B. über die spezielle XING Stellenmarkt App für Android-Geräte und iPhones optimiert abgerufen werden.

USP: Wodurch unterscheidet sich Ihre Jobbörse von anderen am Markt?

Im Gegensatz zu traditionellen Stellenportalen werden Jobinserate im XING Stellenmarkt automatisch mit den Nutzerprofilen der Millionen XING-Mitglieder abgeglichen. Erkennt das System Übereinstimmungen, werden die Anzeigen dem Mitglied direkt auf seiner XING-Startseite ausgespielt. Auf diese Weise werden auch latent Jobsuchende auf potenziell spannende Jobs aufmerksam gemacht. Alle Anzeigen sind SEO-optimiert und können auch von Internet-Nutzern, die beispielsweise über Suchmaschinen nach passenden Stellen Ausschau halten, leicht gefunden werden. Zusätzlich zur Browser-Version des XING Stellenmarktes bietet XING seinen Nutzern bereits seit über einem Jahr eine komfortable Stellenmarkt-App für iPhone sowie Android-Geräte an.
Ein weiterer Vorteil ist die enge Verzahnung des XING Stellenmarktes mit dem Arbeitgeberportal kununu. Durch die direkte Integration der kununu-Bewertungen in den Stellenmarkt können Arbeitnehmer einen Blick hinter die Firmenfassade werfen – und das noch vor dem ersten Arbeitstag. Neben üblichen Such- und Filterkriterien wie Umkreis, Karrierestufe oder Beschäftigungsart können Jobsuchende nach Stellen suchen, die zu ihren eigenen individuellen Vorstellungen und Bedürfnissen passen. Zusätzlich ermöglicht die kununu-Integration umfassenden Zugriff auf Bewertungen und Kommentare aktueller und ehemaliger Mitarbeiter eines Unternehmens über Arbeitsverhältnis, Benefits und das Betriebsklima.
Besonders praktisch für die Bewerber: sie können sich direkt mit ihrem XING Profil bewerben.

www zur Info für Recruiter:

https://recruiting.xing.com/de/e-recruiting-loesungen/stellenanzeigen/

willhaben.at (Markus Zink)

Technisch: Wie müssen die Daten aufbereitet werden, um sie auf Ihrer Jobbörse zu schalten?

Idealerweise in digitaler Form als universell einsetzbare HTML-Inserate, welche dann auch „responsive“ ausspielbar sind.
Da im HR-Bereich standardisierte Datenbankmodelle noch nicht so verbreitet sind, arbeiten wir sehr flexibel. Grundsätzlich sind wir bei willhaben.at in der Lage, nahezu jede Datenbasis zu verwerten – es wurden sogar schon Bilddateien automatisch ausgelesen und in eine am heutigen Standard angepasste Form gebracht. Wir arbeiten frei nach dem Motto „geht nicht – gibt’s nicht“.

USP: Wodurch unterscheidet sich Ihre Jobbörse von anderem am Markt?

Wir bei willhaben.at sind Generalisten und somit für alle denkbaren Job-Positionen relevant. Wir unterscheiden uns durch die enorme Reichweite und Bekanntheit. Willhaben.at User haben ein großes Vertrauen in unsere Marke. Mit einer Monats-Reichweite von 41,5% (laut ÖWA Plus 2015-II, Anm.) stellen wir unseren Kunden und Partnern einzigartige und außergewöhnliche Möglichkeiten für z.B. Employer Branding Aktivitäten zu Verfügung.

www zur Info für Recruiter:

www.willhaben.at/jobs

STANDARD (Thomas Traudtner)

Technisch: Wie müssen die Daten aufbereitet werden, um sie auf Ihrer Jobbörse zu schalten

Durch die unterschiedlichen Modalitäten der Zusammenarbeiten mit Kunden sind alle Möglichkeiten gegeben: Word, gelayoutete Pdfs, Links, XML-Feeds, Crawling-Lösungen,…
Die Inserate erscheinen im Kundenlayout. Die Darstellung für mobile Endgeräte wird laufend optimiert. Bestehende Layouts werden ebenfalls laufend angepasst und mobile-optimiert. Auch von Kundenseite ist hier noch einiges zu tun.

USP: Wodurch unterscheidet sich Ihre Jobbörse von anderem am Markt?

Der Standard ist nicht die klassische Jobbörse, wo meist nur Jobsuchende sich umsehen. Auch nicht der Generalist, der versucht alles abzudecken und anzubieten, sondern der Spezialist – Crossmedial (Print & Online).
Das große Informationsangebot (Nachrichten, Channels, Rubriken, Foren,…) führt zu enormer Reichweite des Standards mit rund 2 Mio. User pro Monat, wo auch der latent Jobsuchende sehr stark präsent ist. Dieser analysiert den Markt, er beobachtet, lotet seine Möglichkeiten aus und plant seine nächsten Karriereschritte. Das gehobene Bildungsniveau der User & Leser spiegelt sich auch in den ausgeschriebenen Jobs wieder, eine große Auswahl an Spezialisten, Fach & Führungskräften aus allen Branchen und Regionen. Einige Regionen werden durch Kooperationen mit lokalen Key Playern sowie mit Bildungseinrichtungen zusätzlich unterstützt, was sich wiederum im qualitativen Rücklauf sehr positiv niederschlägt. Vor allem der qualitative Rücklauf ist eines unseren wesentlichsten Kern-Themen, da der quantitative und oftmals nicht passende Rücklauf sehr viele Ressourcen binden würde.

www zur Info für Recruiter:

http://derstandard.at/r1328162358218/Stellenanzeigen

Erfolgskriterien

Welche Kriterien im Inserat führen am ehesten zum Erfolg? Bitte um große & kleine Tipps:

Markus Zink (willhaben): Das klassische, universelle Erfolgsrezept gibt es nicht. Ob man mit einem Inserat erfolgreich ist, hängt von vielen Faktoren ab. Diese sind z.B.: die genaue Sprache der Bewerbergruppe kennen und verwenden, Gehalt, Benefits, Entwicklungsmöglichkeiten, auf klassische Floskeln verzichten, keine unhaltbaren Versprechen machen, verbindliche Angaben, klare und kurze Aussagen, usw.

Mag.(FH) Wolfgang Pawlin, MA (careesma.at): Ein paar Tipps vom careesma.at-Team: eindeutiger Jobtitel (zu komplizierte Titel führen zu weniger Rücklauf – „keep it as simple as possible“), klare Angaben über Mindest-Anforderungen, falls Benefits angeboten werden sollten diese angeführt werden, nicht zu viele Bewerbungs-Möglichkeiten anbieten

Rudi Bauer (StepStone): Als Online-Stellenbörse ist es für uns entscheidend zu wissen wie Stellenanzeigen gelesen werden. Wir haben daher in einer sehr ausführlichen Online-Eye-Tracking Studie, die wir gemeinsam mit MindTake Research durchgeführt haben, versucht der optimalen Online-Stellenanzeige auf die Spur zu kommen.
Ganz eindeutig dabei: der Jobtitel genießt bei allen Zielgruppen die höchste Aufmerksamkeit. Daher ist es wichtig die Position klar und unmissverständlich auf den Punkt zu bringen. Für Aufgabenbeschreibung, Anforderungen und Benefits eignet sich am besten die Auflistung mit Aufzählungszeichen. Es hat sich gezeigt, dass Benefits ganz wesentliche Bestandteile für Kandidaten sind, diese aber noch von vielen Unternehmen gar nicht angegeben werden. Ein Layout mit Bildern und Logo machen eine Stellenanzeige individueller und interessanter.
Alle Details zur Eye-Tracking Studie sind online abrufbar.

Mag. Jürgen Smid (karriere.at): Das Inserat spricht im besten Fall den einen, passenden Kandidaten an und bewegt diesen dazu, eine Bewerbung abzuschicken. Daher spielt die Zielgruppenaffinität eine große Rolle: Man sollte dort schalten, wo man potenzielle Bewerber optimal erreicht und wo die „richtigen“ Bewerber auch nach Jobs suchen. Im Inserat selbst sollte man ebenfalls auf die Zielgruppe eingehen und deren Kommunikationsgewohnheiten kennen. Beispiel: Ein PHP-Developer einer Online-Plattform liest ein Stelleninserat womöglich anders als eine Product Managerin in der Lebensmittelindustrie. Ein Grafiker möchte anders angesprochen werden wie eine Controllerin. Kurz: Man muss seine Zielgruppe kennen.

Mag. (FH) Thomas Traudtner (STANDARD): Klare übersichtliche Formulierung der Aufgaben und Erwartungen, Hinweise auf Entwicklungsmöglichkeiten, bzw. auch transparente Einkommensangaben (keine belanglosen Infos wie: Überzahlung des KVs von € 1.635) sondern Offenheit (Gehaltspackage).
Tue „Gutes“ und sag es dem Bewerber, was ihn erwartet, schüre keine falschen Erwartungen & Hoffnungen (zB. Umfassende Karrieremöglichkeiten im alteingesessenen Familienbetrieb)

Was sind Ihrer Ansicht absolute No-Go´s in der Bewerberkommunikation?

Mag.(FH) Wolfgang Pawlin, MA (careesma): Unserer Ansicht nach gilt: Weniger, aber ehrlich ist besser als zu umfangreich und aufgeblasen. Man sollte als Unternehmen nicht den Eindruck vermitteln die „eierlegende Wollmilchsau“ zu sein. Das wirkt zum einen unglaubwürdig und weckt Misstrauen und kann zum anderen zu falschen Erwartungen beim Bewerber führen. Positive und bewerbende Kommunikation ja, allzu große Übertreibung nein.

 



Die Gesprächspartner

 


Rudi Bauer
Geschäftsführer

StepStone Österreich GmbH

www.stepstone.at

Unternehmens-Profil


Mag. Jürgen Smid
Geschäftsführender Gesellschafter

karriere.at Informationsdienstleistungs GmbH

www.karriere.at

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David Vitrano
Geschäftsführer

XING E-Recruiting GmbH, Wien

www.xing.com

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Mag.(FH) Wolfgang Pawlin
Marketing & Business Development

Careesma GmbH

www.careesma.at

Unternehmens-Profil


Markus Zink

willhaben internet service GmbH & Co KG


Mag. (FH) Thomas Traudtner

STANDARD Verlagsgesellschaft mbH


Interview durchgeführt von

Mag. Eva Selan, MSc
Geschäftsführerin

HRweb
Eva.Selan@HRweb.at
www.HRweb.at

Autoren-Profil | Eva Selan


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