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Studie: Personalmanagement auf dem Prüfstand

Eine HR-Studie vergleicht HR-Kennzahlen in oberösterreichischen Betrieben und bezieht sich dabei auf Fluktuationsrate, Krankenstandstage, Altersstruktur, Beschäftigungsstruktur, Neueinstellungsquote, Personalbeschaffungsdauer, Aus- und Weiterbildung (Budget und Maßnahmen), Personalmarketing (Budget und Maßnahmen) und betriebliche Sozialleistungen.


networkIn diese Studie wurden 36 oberösterreichische Unternehmen mit einbezogen, wobei darauf geachtet wurde, dass sie sich in einem möglichst breiten Branchen-Spektrum befinden. Die erhobenen Kennzahlen geben Aufschluss über den Status des Personalmanagement und bilden eine Grundlage für die HR-Arbeit in oberösterreichischen Unternehmen. Es sollen Standards geschaffen werden.


Pressekonferenz

Am 16. November 2010 fand eine Pressekonferenz statt zum Thema „Personalmanagement auf dem Prüfstand – Aktuelle Studie vergleicht Oberösterreichische Personalkennzahlen“.

Die Gesprächspartner

  • Viktor SIGL, Wirtschaftslandesrat
  • Mag. Isabella Gusenbauer, Managerin Netzwerk Humanressourcen
  • Ing. Manfred Huemer, Beiratssprecher und Leitung Personal, Greiner Packaging GmbH
  • DI (FH) Werner Pamminger, MBA, Geschäftsführer Clusterland OÖ GmbH
  • Mag. Claudia Halbartschlager, Projektmanagerin Netzwerk Humanressourcen

boten interessante Einblicke in die Human-Resource-Landschaft in Oberösterreich.


Die Studie

Die Initiatoren der oberösterreichischen Personalmanagement-Studie sind

  • Netzwerk HR und
  • Fachhochschule Oberösterreich, Campus Steyr.

Die Studie ist als Langzeitstudie geplant und soll mindestens auch die kommenden 10 Jahre weitergeführt werden, um Entwicklungen und Trends abbilden zu können.

Im Jahr 2009 beteiligten sich 36 Unternehmen, um ihre Personalkennzahlen und Gehaltsdaten zu vergleichen. Es wurden 28 Kennzahlen erhoben und nach Region, Branche und Unternehmensgröße ausgewertet.

Die Ergebnisse

Der Vergleich der Kennzahlen aus den beiden Erhebungsjahren 2008 und 2009 zeigt Veränderungen im Personalmanagement:

  • So stieg beispielsweise die Teilnahme an externen Schulungen im Krisenjahr von rund 27 % auf 39 %.
  • Damit einhergehend konnte ein erhöhter Zeitaufwand von 26 auf 32 Stunden ermittelt werden.
  • Bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter zeigte sich deutlich, dass sich Printmedien, Jobportale und Online-Plattformen immer noch hoher Beliebtheit erfreuen.
  • Doch auch der Bereich Social Media wächst mit einer Anwenderrate von 22 %.
  • Optional konnten die oö. Unternehmen an der Gehaltsstudie teilnehmen, um 26 Berufsgruppen aus dem Arbeiter- und Angestelltenbereich zu erheben.

Besonders die regionale Vergleichsmöglichkeit macht die Ergebnisse der Studie für die teilnehmenden oberösterreichischen Unternehmen wertvoll. Mit wenigen Blicken kann die eigene Konkurrenzfähigkeit am Personalmarkt erfasst werden, um in weiterer Folge gezielte Aktivitäten danach auszurichten.

Im März 2011 startet der dritte Durchgang zur Erhebung personalwirtschaftlicher Daten mit Benchmark-Charakter. Für die Teilnahme sind Unternehmen ab 30 Mitarbeitern herzlich eingeladen.

www.netzwerk-hr.at/studie


Netzwerk Humanressourcen

Das Netzwerk Humanressourcen (NHR) ist eine branchenübergreifende Informations- und Kommunikationsdrehscheibe im Personalmanagement. Seit der Gründung 2004 greift das Netzwerk die Anliegen der oberösterreichischen Betriebe auf, betreibt aktiv Bewusstseinsbildung, initiiert und begleitet Projekte und gestaltet so den oberösterreichischen Arbeitsmarkt aktiv mit. Bislang wurden 12 Projekte der Personal- und Organisationsentwicklung gestartet, in denen insgesamt 55 Unternehmen kooperieren. Trägerorganisation des Netzwerks ist die Clusterland Oberösterreich GmbH.

Im HRweb stellen wir regelmäßig Case Studies vor, die direkt aus den Partner-Unternehmen des Netzwerk HR stammen.

Profil | Netzwerk Humanressourcen

www.netzwerk-hr.at


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3 Kommentrare

  1. Chris Linus am

    Die Zahlen für 20008 auf 2009 klingen gut, ich bin schon gespannt auf die Zahlen für 2010, ich schätze mal, sie sind gegenüber 2009 ein wenig gesunken. Wann darf man die Ergebnisse erwarten?
    Danke, Christian Linus

  2. Isabella Gusenbauer am

    Gut möglich, dass ohne die Unterstützung im Rahmen der Bildungskarenz die Zahlen wieder zurückgehen. In Gesprächen gibt es aber das klare Commitment der Betriebe weiterhin in die Aus- und Weiterbildung zu investieren.
    Ergebnisse für das Jahr 2010 gibts im Herbst 2011. Die Datenerhebung beginnt im März, sollten Sie also ein Unternehmen mit Sitz in OÖ haben, freuen wir uns wenn Sie teilnehmen.

  3. Chris Linus am

    Danke für die rasche Antwort und Kompliment dafür an diese Plattform!
    Liebe Grüße, Christian Linus

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