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Case Study | Attraktiver Arbeitgeber sein und bleiben

Case Studies über Schwäbisch Hall hinsichtlich Mitarbeiter-Zentrierung und Employer Branding:

 

Case Study: Flexible Abeitzeitmodelle zugunsten von Kindererziehung

Sie mussten auch in der Vergangenheit einen gewissen Mehraufwand betreiben, um insbesondere qualifizierte (Hoch-)Schulabgänger als Mitarbeiter zu gewinnen, da es die meisten jungen Männer und Frauen – vor der Familiengründungsphase – stärker in die städtischen Metropolen als in ländlich geprägte Regionen zieht. Deshalb findet man gerade dort oft Unternehmen, die bereits vor Jahren innovative sowie ausgefeilte Konzepte zum Finden und Binden qualifizierter Mitarbeiter entwickelt haben – lange bevor das Entwickeln eines attraktives Arbeits- und Lebensumfelds, um gut ausgebildete Fachkräfte zu gewinnen, vom Gross der Unternehmen als zentrales Personalthema entdeckt wurde. Das gilt auch für die Bausparkasse Schwäbisch Hall.


Demografiefestigkeit als Wettbewerbsvorteil

Bei Schwäbisch Hall (3.200 Mitarbeiter) steht das Sichern des Nachwuchses im Hinblick auf die demografische Entwicklung seit 2005 auf der personalpolitischen Agenda und befasst mit Generationen-Management. Im Blickfeld stehen dabei alle Phasen des Erwerbslebens vom Ausbildungsstart bis zum Eintritt in den Ruhestand.

Die ersten Ergebnisse der Bestandsaufnahme sind vielversprechend: Viele der heute gut funktionierenden Bausteine der Personalarbeit wurden bei Schwäbisch Hall bereits in den 70er Jahren eingeführt. Schon damals wollte das Unternehmen zum Beispiel gut ausgebildeten Bankkauffrauen die Möglichkeit geben, nach einer Babypause bald wieder zu arbeiten. Deshalb wurden die unterschiedlichsten Teilzeitmodelle eingeführt und eine Kindertagesstätte eingerichtet. Heute arbeitet ein Drittel der Belegschaft bei Schwäbisch Hall in Teilzeit, und es gibt über 70 Arbeitszeitmodelle.

Neben der Erziehungsphase geriet bei Schwäbisch Hall schon früh ein zweiter Aspekt in den Blick: die Versorgung von pflegebedürftigen Angehörigen. Seit 1992 kann jeder Mitarbeiter bei Bedarf eine betriebliche Pflegepause einlegen, um bis zu zwei Jahre Angehörige zu pflegen oder zu betreuen, ohne seinen Arbeitsplatz zu verlieren. Für die akute Kurzzeitpflege von Angehörigen aktiver Mitarbeiter und für ehemalige Mitarbeiter steht ein eigenes Seniorenstift der Bausparkasse zur Verfügung.


Gastautor: Ehrhard Steffen ist Vorstandsmitglied der Bausparkasse Schwäbisch Hall AG.

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