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Employer Branding 2.0: Online-PR & Webpräsenz

Nach dem HRweb-Artikel „Employer Branding 2.0: Online mit Print verzahnen“ (2aug2011) gehen wir nun in die praktisch Umsetzung: wie kann und soll für Ihr Employer Branding die Webpräsenz mittels Online-PR gesteigert werden?

Im im Wesentlichen gibt es zwei Wege.

Weg 1: Sie beziehen in Ihre Pressearbeit künftig die redaktionellen Online-Portale ein. Für diese gilt: Faktisch ticken sie wie die klassischen Printredaktionen. Das heißt, anders als von manch Unerfahrenem vermutet, publizieren sie nicht jeden Mist. Vielmehr prüft eine Redaktion vorab, ob das Thema für die Besucher des Portals interessant ist! Der einzige Unterscheid: Da diese Portale in der Regel zumindest täglich ihre Startseiten aktualisieren, können sie mehr Artikel publizieren als ein Wochen- oder Monatsmagazin.

Trotzdem sollte man beim Schreiben von Artikeln für Online-Portale ein, zwei Dinge beachten. So zum Beispiel, dass ein Ziel Ihrer PR-Aktivitäten im Online-Bereich ist, dass Ihre Artikel in den Trefferlisten vom Google & co möglichst weit vorne angezeigt werden. Deshalb sollte der relevante Suchbegriff möglichst bereits in der ersten Textzeile stehen.

Weg 2: Wenn Sie bei Google & Co die Suchwort-Kombination „Pressemitteilungen kostenlos“ eingeben, stoßen Sie viele Webportale, auf denen jeder jederzeit kostenlos Pressemitteilungen veröffentlichen kann. Entsprechend sind diese Webportale: von PR-Müll übersäht. Doch dies kann Ihnen egal sein. Denn Ihr Ziel ist es nicht, dass jemand Ihre Meldung auf dem PR-Portal selbst sieht und liest. Ihr Ziel ist es, dass Personen, die eine bestimmte Suchwort-Kombination bei Google & Co eingeben, auf Ihre Meldung stoßen. Und um dieses Ziel zu erreichen sind die auf diesen Portalen publizierten Meldungen ein tolles Instrument – zumindest bei Suchbegriffen, die nicht sehr stark umkämpft sind. Voraussetzung erneut: Die Meldungen sind textlich so gestrickt, dass sie bei entsprechenden Suchabfragen von Google & Co möglichst weit vorne angezeigt werden.


Weitere Vorzüge der Online-PR

Aus zwei weiteren Gründen sollten Sie künftig Zeit und Energie in die Online-PR investieren. Unter den auf den redaktionellen Online-Portalen publizierten Artikeln platzieren die Online-Redakteure in der Regel Links auf die Webseiten der Artikel-Verfasser (bzw das dahinter stehende Unternehmen). Und unter den Pressemitteilungen, die Sie in PR-Portale stellen, können Sie selbst einen entsprechenden Link platzieren.

Das heißt: Wenn Sie mit einer gewissen Regelmäßigkeit Online-PR betreiben, dann steigt die Zahl der Links auf Ihre Webseite kontinuierlich. Die Folge: Der Pagerank Ihrer Webseite steigt und diese wird bei entsprechenden Suchabfragen von Google & Co weiter vorne angezeigt.

Ein weiteres Plus einer kontinuierlichen Online-Pressearbeit – nicht nur für Employer Branding für Ihr Unternehmen, sondern auch ganz persönlich für Sie als Artikel-Schreiber – ist: Angenommen von Ihnen sind bereits mehrere Artikel auf redaktionellen Online-Portalen erschienen. Dann werden diese selbstverständlich auch in den Trefferlisten angezeigt, wenn eine Person Ihren Namen als Suchbegriff bei Google & Co eingibt. Die Folge: Beim Leser entsteht der Eindruck „Das scheint ein echter Experte für … zu sein. Denn er hat schon mehrere Artikel zum Thema … publiziert.“

Über den Vergleich zwischen Online- und Print-PR lesen Sie im HRweb-Artikel „Employer Branding 2.0: Online mit Print verzahnen“.


Wir wünschen viel Erfolg beim Publizieren Ihrer Fachinhalte! Und wenn Sie HR-spezifische Artikel veröffentlichen möchten, wenden Sie sich unter office@HRweb.at einfach direkt an uns! Wir freuen uns darauf!

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