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Die Wahrheit ein wenig „anpassen“

Dieser Beitrag ist Teil der Artikelserie „10 Fragen zu brillanter Kommunikation“ des HRweb.

Frage 1 | Ist Ihre Kommunikation wahr?

Lügen bei der Arbeit, manchmal verharmlost als „etwas anders darstellen“, bringt uns zur Weißglut. Die Wahrheit, die ganze Wahrheit, und nichts als die Wahrheit … das sollten nicht drei verschiedene Dinge sein. Und gleichzeitig kann es unser Geschäft gut voranbringen, wenn wir unsers Darstellung „anpassen“. Oft ist es schwierig, bei der Wahrheit zu bleiben, Lügen zu vermeiden, ohne schwammig zu werden.

Wie gewinnen Sie in einer Umgebung wieder das Vertrauen, wo man selten die Wahrheit erfährt?

Wenn Sie recht haben, glauben Ihnen Menschen vor allem dann, wenn sie es auch zugeben, wenn Sie einmal unrecht haben. Durch nichts anderes erzielen Sie mehr Respekt, als durch das offene Eingestehen Ihrer eigenen Fehler, falscher Entscheidungen oder schwacher Leistung – ohne Leugnen und Entschuldigung. Fragen Sie einige ehemaligen Politiker, Rockstars oder Spitzensportler, wie weit sie mit Dementi gekommen sind, als sie nach einer größeren Schlappe Rehabilitation erlangen wollten. Oft vertuschen sie so etwas, und erzeugen so mehr gehässige Töne und Unruhe in den Medien, als der ursprüngliche Anlass. Am Arbeitsplatz steckt ebenso eine enorme Kraft darin, als jemand bekannt zu sein, der die Wahrheit sagt. Gerade heraus. Nicht beschönigt. Direkt.


Bleiben Sie dran und seien Sie gespannt auf folgende Themen der Artikelserie „10 Fragen zu brillanter Kommunikation“ des HRweb:

Der Ursprungsartikel stammt von Dianna Booher, aus „Leader to Leader“ – special issue for Dale Carnegie Training, übertragen von Clemens Widhalm. Dianna Booher ist die Autorin von “The Voice of Authority: 10 Communication Strategies Every Leader Needs to Know” ISBN-10: 0071486690

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