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Employer Value – vielversprechend, wenig haltend?!

Employer Value Proposition (EVP)

Schon im Kindergarten lernen wir: „Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen.“ Ein theoretischer Merksatz mit praktischen Folgen auch für Unternehmen, die eine attraktive Arbeitgebermarke sein möchten. Denn: Wer potenziellen Arbeitnehmern mehr verspricht, als die eigenen Führungskräfte, HR-Prozesse oder die Unternehmenskultur halten können, produziert Unzufriedenheit, Mitarbeiterfluktuation und damit Kosten. Frei nach dem Mantra: Good advertising kills a bad company faster.

Was also tun?

  • Erstens: Employer Branding nicht mit reinem Personalmarketing gleichsetzen – ein emotional gestaltetes Stelleninserat hier, ein auffälliger Recruiting-Messestand da.
  • Zweitens: Employer Branding als markenstrategische Positionierung und Werthaltung des eigenen Unternehmens sehen.
  • Drittens: Nach der festgelegten Werthaltung langfristig konsequent handeln, das Versprechen halten.

Glaubwürdige Employer Value Proposition

Wie kommt man zu einem glaubwürdigen Arbeitgeberversprechen, einer Employer Value Proposition (EVP)?

Ganz ähnlich, wie man zum generellen Kern einer Marke kommt: Die Kernstärken herausfiltern, sie zusammengefasst in starke Werte gießen und daraus einen anspruchsvollen Fokus definieren, der von anderen differenziert. Die EVP soll in allen Kontaktpunkten zum Mitarbeiter gebracht werden: Vom Personalmarketing und Recruitung über das Onboarding bis zur Mitarbeiterführung und -entwicklung.


Gastautor: Ralf Tometschek von IDENTITÄTER®, ralf.tometschek@identitaeter.at

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