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CSR als Tüpfelchen auf dem i

CSR = Corporate Social Responsibility

Im War for Talents können CSR-Aktivitäten das Tüpfelchen auf dem i sein, wenn es darum geht, sich einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz zu sichern. Wenn junge Menschen beim Bewerbungsgespräche fragen “Was machen Sie im Bereich Nachhaltigkeit?“ sollten Sie eine glaubwürdige Antwort parat haben. Zum Einen ist es für diese High Potentials wichtig, dass im Zuge des Kerngeschäfts die Umwelt geschützt wird. Andererseits sind betriebsinterne Maßnahmen ein USP des Unternehmens, um gegenüber der Konkurrenz besser dazustehen.

Während der letzten Veranstaltung des CSR-Circles im Wiener Museumsquartier bestätigte das auch Ernst Gugler (Inhaber von gugler cross media) einem der nachhaltigsten Unternehmen Österreichs. Täglich bekäme das kleine Unternehmen zahlreiche Bewerbungen, die meisten davon mit dem Vermerk, dass die Bewerber aufgrund der nachhaltigen Unternehmensphilosophie interessiert sind.

Stellt sich nun die Frage: Was können Unternehmen im Bereich CSR tun, um die besten Mitarbeiter anzulocken?


Ein Unternehmen ist, was der Mitarbeiter isst

Gugler cross media schreibt beispielsweise das Thema Ernährung sehr groß: in der betriebseigenen Bioküche können die Mitarbeiter täglich ein frisch zubereitetes Biomenü genießen, beim Einkauf wird dabei auf Regionalität geachtet, frische Kräuter werden sogar selbst angepflanzt. Bei Nahrungsmitteln, die nicht in unseren Breitengraden wachsen, greift das Unternehmen auf Fair Trade Produkte zurück.

Auch die Zürich Versicherung bietet an ihrem Hauptsitz in Wien in der Kantine täglich ein Biomenü an. Sowohl bei gugler cross media als auch bei Zürich ist das Feedback der Mitarbeiter absolut positiv. Gleichzeitig tragen die Unternehmen durch Bio-Lebensmittel zur Verringerung von Treibhausgasen bei, da bei der Produktion von konventionellen Nahrungsprodukten mehr klimaschädliche Gase anfallen.


Vereinbarkeit Familie & Beruf ist keine Mission Impossible

Neben der Ernährung ist vielen Mitarbeitern klarerweise die Zeit mit ihrer Familie ein großes Anliegen. Die klassische CSR-Aktivität in diesem Bereich ist die Einrichtung eines Betriebskindergartens, wie es z.B. die OMV im Business Park Vienna getan hat. Der organisatorische und zeitliche Aufwand von Müttern und Vätern sinkt somit drastisch.

Einen Schritt weiter ging die Malerei Herbsthofer aus der Steiermark. Um die CO2-Emissionen des Fuhrparks zu reduzieren, werden nur mehr Aufträge im Umkreis von 70 Kilometern angenommen. Als positiver Nebeneffekt ergab sich dadurch, dass die Mitarbeiter sowohl vor als auch nach der Arbeit weniger Weg zurücklegen und somit wiederum mehr Zeit mit ihren Familien verbringen können. Durch die tolle Publicity, u.a. als Gewinner des Österreichischen Klimaschutzpreises oder des TRIGOS Awards, konnte das Unternehmen übrigens trotz der enormen Verkleinerung des Einzugsgebiets seinen Umsatz sogar steigern.

Selbstverständlich gehören die Bereiche Ernährung und Familie selten zum Kerngeschäft eines Unternehmens. Wie die oben genannten Beispiele jedoch zeigen, zahlt es sich trotzdem aus, diese Themen in die Personalpolitik eines Unternehmens einfließen zu lassen. Allen voran hat die Firma Herbsthofer außerdem gezeigt, dass es nicht nur Kosten verursacht, sondern sogar den Umsatz steigern kann.

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