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Henkel – Mit einem “Smile” zum MA-Engagement

Unternehmen können es sich heutzutage nicht mehr leisten, Werte wie gesellschaftliches Miteinander und Nachhaltigkeit unbeachtet zu lassen. Der Großkonzern Henkel hat das schon lange erkannt und ermutigt seine Mitarbeiter zum Engagement. Das Ergebnis: 730.000 unterstützte Menschen im Jahr 2010, eine neue Fritz Henkel Stiftung, 38 Prozent Frauenanteil in der Führungsebene und eine vorbildliche Diversity-Politik. Genaueres zum Mitarbeiterengagement brachte der Recruiting Club im Interview mit Peter Truzla (Head of HR Österreich) und Zuzanna Halkova (Head of HR CEE) in Erfahrung.

1) Wie wichtig ist Mitarbeiter Engagement bei Henkel Österreich?

Das gesellschaftliche Engagement von Henkel lebt vom Engagement unserer Mitarbeiter. Sie sind es, die sich einsetzen.

2) Können Sie in ein paar Sätzen kurz beschreiben, worum es bei dem Projekt „Henkel Smiles“ geht?

Gesellschaftliches Engagement ist fest in der Unternehmensgeschichte und den Werten von Henkel verankert. Im Januar 2011 hat Henkel die Fritz Henkel Stiftung gegründet. Das gesellschaftliche Engagement wird zukünftig in dieser Stiftung gebündelt. Der Stiftungszweck umfasst die Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements unserer Mitarbeiter, die internationale Katastrophenhilfe sowie das Unternehmens- und das Markenengagement. In diesen drei Bereichen setzen wir auf die Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Organisationen, Kunden und Verbrauchern.
Im Jahr 2010 haben wir weltweit rund 730.000 Menschen durch Projekte unterstützt.

3) Was kann jeder einzelne Mitarbeiter beitragen, wie weit gehen die Möglichkeiten im persönlichen Engagement? MIT-Initiative – Was beinhaltet die Initiative und wie weit geht die ehrenamtliche Mitarbeit?

Henkel Smile, Bildrechte: henkel.at

So vielfältig die Henkel-Welt mit ihren rund 48.000 Mitarbeitern, so vielseitig sind auch die ehrenamtlichen Projekte, die das Unternehmen durch MIT unterstützt: Hilfe bei der Sanierung von lokalen Kinderspielplätzen, Bau eines Kindergartens in Südafrika, Renovierung eines Bergdorfs in Guatemala, Wiederaufforstungs-Projekte, Unterstützung der freiwilligen Jugendfeuerwehr, Ausbildungsförderung von sozial schwachen Jugendlichen in Kambodscha oder das ehrenamtliche Engagement als Jugend-Fußballtrainer – das alles sind Beispiele für die vielen beeindruckenden MIT-Projekte weltweit. Die ehrenamtliche Arbeit unserer Mitarbeiter geht von organisatorischer Unterstützung bis zum tatsächlichen Wiederaufbau von Gebäuden.

4) Mit Ihrem Unternehmen unterstützen Sie viele gemeinnützige Projekte. Was wird aber innerhalb des Unternehmens zu den Themengebieten Diversity, Einbindung von Menschen mit Einschränkungen und Anteil der Frauen in der Führungsebene getan?

„Henkel CEE gewann den „European Diversity Leadership Honour“-Preis in der Kategorie „Multicultural Working Environment“.  Konferenz-Organisatorin Beatrice Achaleke: „Der Preis ist eine Anerkennung von bewährten Strategien und zukunftsweisenden Initiativen von Unternehmen und Organisationen zur Förderung von Diversität.“ Die Henkel CEE ist Headquarters für 32 Länder in Mittel- und Osteuropa sowie Zentralasien-Kaukasus. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 43 Nationen sind für das Unternehmen tätig. 38 Prozent der Führungspositionen werden von Frauen eingenommen. Seit 2002 bündelt das Unternehmen alle Aus- und Weiterbildungsaktivitäten in einer eigenen „Henkel CEE Academy“. Die jährlich rund 250 Trainings mit etwa 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden in 17 Sprachen abgehalten. Diversity ist ein wichtiger Teil der Unternehmenskultur von Henkel. Die verschiedenen Talente und Fähigkeiten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spiegeln die große Vielfalt unserer Märkte und Kunden wider. Diversity ist somit eine Stärke, die uns hilft, das Geschäft besser zu verstehen und langfristig erfolgreich zu sein“, so Dr. Zuzana Halkova, Leiterin Human Resources Henkel CEE.

Schon Henkels Unternehmensvision, mit Marken und Technologien global führend zu sein, impliziert die Notwendigkeit eines multikulturellen Management-Zugangs. Ein „Code of Conduct“ und „Code of Teamwork & Leadership“ bereiten Führungskräfte darauf vor, in verschiedenen Kulturkreisen zu arbeiten. Im Rahmen der „Henkel CEE Academy“ wurde zudem ein spezielles Training zu „Diversity and Multicultural Management“ etabliert. Jährlich sind es innerhalb der Henkel CEE rund 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die aufgrund einer Job-Rotation außerhalb ihres Heimatlandes aktiv sind.

5) Außerdem gibt es bei Henkel auch die Mitarbeiter Henkel CEE zur Weiterbildung. Was wird sonst noch getan um das Employer Branding zu vervollständigen?
  • Wir haben langjährige Partnerschaften mit Studienprogrammen, die einen starken internationalen Fokus aufweisen, wie beispielsweise Meisterklasse Osteuropa, Joszef Programm oder CEMS Master.  Mitarbeiter/innen aus allen Unternehmensbereichen beteiligen sich aktiv am Employer Branding: sie unterstützen Studierende beim Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten, halten Gastvorträge und stehen bei Karrieremesse für Erfahrungberichte aus dem Arbeitsalltag zur Verfügung.  Besonders in den letzten Jahren ist auch das Web 2.0 im Bereich Employer Branding immer wichtiger geworden. Auf Plattformen wie Facebook, Twitter, Youtube und diversen Henkel Websites wird reger Kontakt mit Interessierten gepflegt.
  • Eines unserer größten Projekte im Bereich Employer Branding ist die Henkel Innovation Challenge. Hochschüler agieren dabei als kreative „Business Development Manager“ und erarbeiteten in Zweier- Teams ein Konzept für ein Henkel-Produkt oder eine Henkel-Technologie aus den Bereichen Kosmetik/Körperpflege, Wasch-/Reinigungsmittel oder Adhesives Technologies für das Jahr 2030. Insgesamt machen jährlich über 5.000 Studentinnen und Studenten aus 18 Ländern in Europa bzw. der Region Asien-Pazifik  beim internationalen Studentenwettbewerb „Henkel Innovation Challenge“ mit.
  • „Von Anfang an stehen Henkel-Manager als Mentoren in engem Austausch mit den Studentinnen und Studenten und ermöglichen so eine individuelle Unterstützung bei der Erarbeitung der jeweiligen Produktinnovationen“, so Mag. Tina Humer, Recruiting Manager Henkel CEE. Die besten Hochschul-Teams aus Österreich stellen sich schließlich einer Jury aus Henkel-Managern und überzeugen  mit Kreativität, Professionalität und Engagement.
  • „Heute ist es wichtiger denn je, Marken laufend zu erneuern und an Trends anzupassen, um sie weiterhin aktuell und attraktiv zu halten. Gerade Impulse von jungen Menschen, die sich unvoreingenommen, aber engagiert mit dem Thema Innovation auseinandersetzen, sind hier für Unternehmen immens wichtig“, so Mag. Günter Thumser, Präsident Henkel CEE.
  • Die Sieger des internationalen Finales werden mit Tickets „Around the world“ sowie Reisegutscheinen im Wert von je 1.000 Euro belohnt. Außerdem lädt Henkel die drei besten Teams in die Konzern-Zentrale nach Düsseldorf ein, wo sie Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender von Henkel, persönlich kennen lernen werden.


Mehr Artikel des Recuriting Club finden Sie auf www.recruitingclub.at

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