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Leadership Horizon Conference

Weibliche Fachkräfte als Wirtschaftsmotor?

Veranstaltungs-Bericht

Podiumsdiskussion „Erfolgsfaktor Frau“, 18okt2012

Bei der gestrigen (18okt2012) Podiumsdiskussion des AMS Niederösterreichs, ZIB Training und der Hebebühne wurde eines schnell klar: Der steigende Fachkräftemangel drängt dazu, auch das Potential von Frauen im Bereich Technik und Handwerk zu nutzen.


v.l.n.r.: Jürgen Kreibich (Malermeister aus Krems), MMag. Victoria Puchhammer-Neumayer, MAS MSc (Abteilungsvorständin TGM), Cornelia Reisinger (Absolventin FIT-Programm), Mag. Marion Carmann (stellvertretende Landesgeschäftsführerin AMS Niederösterreich)  und Mag. Gudrun Ostermann (Der Standard).

FiT-Programm – die Möglichkeit einer technischen und praktischen Ausbildung

Das Programm FiT – Frauen in Handwerk und Technik – wurde 2007 gestartet und wurde seitdem laufend weiterentwickelt. Dieses Projekt unterstützt Frauen bei der Orientierung und bei der möglichen zukünftigen Berufswahl. „Das Arbeitsmarktservice Niederösterreich hat es sich somit zur Aufgabe gemacht, Frauen in technische und handwerkliche Berufe sowie Ausbildungen zu begleiten“, so Mag. Carman (stellvertretende Landesgeschäftsführerin des AMS Niederösterreich).

Punktgenaue Qualifikation – Win-Win Situation für Unternehmen und Frauen

Das FiT-Projekt den Anspruch, punktgenau zu qualifizieren. Frauen, die sehr klare, aber durchaus außergewöhnliche Lehrabschlüsse anstreben, haben bei FiT die Möglichkeit, sich entsprechend ihren Wünschen aus- und weiterzubilden und gleichzeitig beim Einstieg in den Arbeitsmarkt, bei der Suche nach der passenden Stelle optimal unterstützt zu werden.

Die Zahlen sprechen für sich

2011 haben 1.070 Niederösterreicherinnen an FIT-Kursen teilgenommen. 393 Frauen, also 37% aller Teilnehmerinnen, absolvierten dann eine technisch-handwerkliche Lehrausbildung oder höhere Ausbildung mit Abschluss. Weitere 321 Frauen haben 2011 eine Facharbeiterinnen-Intensivausbildung in einem traditionellen Lehrberuf begonnen bzw. schon abgeschlossen.

Und somit…

Interessanter Themenbereich, der in mir selbst die Frage keimen lässt: Muss ich selbst Hemmnisse im technischen Bereich abbauen? Sollte ich mal einen Ölfilterwechsel bei meinem Auto wagen (… hm, na wohl besser doch nicht)? Die nächsten Schritte hinsichtlich der Orientierung von Frauen zu technischen und handwerklichen Berufen scheint klar: Aufklärung, Aufklärung und nochmals Aufklärung. Bei Frauen, um Interesse zu wecken und bei Unternehmen, um dessen Offenheit zu fördern.

Mag. Eva Selan, MSc

Theoretischer Background: MSc in HRM & OE. Praktischer Background: HR in internationalen Konzernen und KMUs in Österreich und den USA. Nach langjähriger Tätigkeit beim Magazin TRAiNiNG als Chefredakteurin wechselte sie das Medium und gründete Ende 2010 das HRweb.

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