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Personalentwicklung | Mitarbeiter im Jahr 2030

Klingt 2030 noch ganz weit weg für Sie? Es sind nur mehr 16 Jahre bis dahin! Wie können Sie Mitarbeiter bis dahin im Unternehmen halten und welche Personalentwicklungs-Maßnahmen bringen auch in 16 Jahren noch ihren Return on Investment? Internationale Unternehmen machen sich darüber Gedanken.

Rechnet sich Personalentwicklung auch in Zukunft?                                                                                

F_50181400Wie hat es Zig Ziglar so treffend formuliert: “The only thing worse than training employees and losing them is to not train them and keep them.” Personalentwicklungs-Maßnahmen sind wichtig und werden es bleiben. Der ROI jeder einzelnen Maßnahme ist für das Unternehmen aber wesentlich. Auch in großen internationalen Konzernen wird HR-Budget nicht nach dem Gießkannenprinzip verteilt, sondern zielgenau. Training muss sich rechnen und möglichst unmittelbar zum Unternehmenserfolg beitragen.

Welche Personalentwicklung rechnet sich?

Die Mitarbeiter 2030 sind die Tafelklassler von heute. Diese lernen Lesen, Schreiben und Rechnen als Voraussetzung für die wichtigsten Kulturtechniken. Neben der Fähigkeit zur bildhaften Darstellung oder analytischem Denken muss auch ein Schwerpunkt auf kollaborativem Arbeiten in sozialen Netzwerken gelegt werden. Durch die hohe Technisierung und die Spezialisierung werden in Zukunft Innovationen noch weniger Leistungen von Einzelnen sondern Gruppenleistungen sein. Langfristigen Wert in der Ausbildung der Kinder aber auch in der Personalentwicklung von Mitarbeitern hat deshalb alles, was internationale Zusammenarbeit fördert und verbessert. Kommunikation steht dabei an erster Stelle.

So bereitet sich der Mitarbeiter der Zukunft vor

Knud Rosenmayr ist Direktor von Berlitz Kids&Teens in Wien und bestätigt den Trend. „Wir sehen in unserer Zusammenarbeit mit Kindergärten und Volksschulen, wie wichtig Fremdsprachen und die kulturelle Kompetenz ist, weshalb zum Beispiel ein interkultureller Tag der fixe Bestandteil unserer englischsprachigen Camps ist. Schauen Sie sich mal die Studenten im ersten Semester von Eliteuniversitäten auf der ganzen Welt an: die meisten sind fließend in mindestens 3 Sprachen und bringen einen kosmopolitischen Familienhintergrund mit. Das sind die Leader von morgen, mit denen unsere Kinder auf internationaler Ebene zusammenarbeiten werden.“

Warum internationale Unternehmen in ihrer Personalentwicklung in Fremdsprachentraining investieren

Fremdsprachentraining beeinflusst die Mitarbeiterleistung positiv, denn eine gemeinsame Sprache macht den kommunikativen Austausch erst möglich. Global tätige Mitarbeiter verstärken den sozialen Kontakt untereinander und fühlen sich dadurch auch stärker an das Unternehmen gebunden. Das gleiche gilt für globale Kunden: wer diese Kunden binden möchte, muss ihnen in ihrer Sprache begegnen können. Fremdsprachen sind „soft skills“ und „hard skills“ in einem: sie sind ein wichtiges Werkzeug für unsere tägliche Arbeit in internationalen Unternehmen und eröffnen neue Märkte. Gleichzeitig weiten sie den eigenen Horizont und bereichern persönlich. Ein tschechisches Sprichwort fasst das gut zusammen: Mit jeder neu gelernten Sprache erwirbst du eine neue Seele.  

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