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Pressemeldung: Gleichberechtigung und Diversität als wirtschaftliches Erfolgsgeheimnis

 

Das war das 7. Alumni Symposium der Webster University

Wien – 26nov2014 – Das diesjährige Alumni Symposium der Webster University Alumni Association stand ganz und gar im Zeichen der großteils immer noch nicht realisierten Gleichberechtigung von Frauen in der Wirtschafts- und Arbeitswelt. Unter der Moderation von Publizist und Politologe Eric Frey wurden die aktuelle Situation und zukünftige Ideen zur Gleichstellung der Frauen analysiert. Es diskutierten:

  • Vera Budway-Strobach, Group Diversity Manager der Erste Group Bank AG
  • Ines Stilling, Sektionsleiterin für Frauenangelegenheiten und Gleichstellung im Bundesministerium für Bildung und Frauen
  • Lydia J. Goutas, Managing Partner Lehner Executive Partners
  • Andreas Gnesda, Präsident des Österreichischen Gewerbevereins
  • Nadja Jokanovic, Mitbegründerin & CMO Wannabe Magazine

Vera Budway-Strobach, länderübergreifende Chief Diversity Officer der Erste Group Bank AG in Wien und Kooperationspartner des Symposiums, stellte dar, welch wirtschaftlicher Vorteil sich im Bereich Gleichberechtigung verbirgt: „Zahlreiche Studien belegen, dass Unternehmen in denen die kulturelle und geschlechtliche Vielfalt in der Management-Ebene gelebt wird, einen größeren wirtschaftlichen Erfolg erzielen. Die geschlechtliche Gleichberechtigung und Diversität im Team ist nicht nur direkt für das Unternehmen, seine Produktivität und Services gut, es ist ebenso für die gesamte Wirtschaft und Gesellschaft eines Landes wertvoll.“ Budway-Strobach implementierte mit Diversitas das erste umfassende und systematische Programm zur Förderung von Diversität und Einbindung in der Erste Group. Im Rahmen dieses Programms werden Frauen unter anderem auch gezielt Ausbildungsmaßnahmen für soziale Kompetenzen wie Durchsetzungsfähigkeit, Präsentations- und Verhandlungstraining angeboten.

Nadja Jokanovic, Mitbegründerin & CMO des größten Mode und Lifestyle-Online Magazins im westlichen Balkan, sieht gerade in Serbien noch großen Aufholbedarf. Die geschlechtliche Gleichberechtigung ist zwar Thema im Land, die traditionelle Rolle der Frau herrscht jedoch immer noch vor. So werden in Medien und Werbungen in Osteuropa gerne immer noch bildliche Stereotypen der 1950er-Jahre bedient. Änderungen müssen nicht nur in der Wirtschaft gelebt werden, es beginnt bereits bei der kindlichen Erziehung zu Hause, Mädchen und Frauen zu Karrieren zu ermutigen.

Genau hier sieht auch Ines Stilling den Ansatzpunkt: Die Grundeinstellung der Gesellschaft muss sich ändern – dies beginnt beispielsweise bei der gemeinsamen Kindererziehung und Karenz. So prüft das Bundesministerium im Moment gerade ein zukünftiges Kindergeld-Modell, bei dem Familien, deren Eltern sich die Karenz zu gleichen Teilen aufteilen, einen Bonus erhalten. Sanfte erste Schritte wurden hier auch bereits mit der Möglichkeit des sogenannten „Papamonats“ gemacht, dessen Konsumation erfreulicherweise immer besser angenommen wird und beispielsweise bei der Tageszeitung Der Standard, wie Eric Frey berichtete, mittlerweile zum guten Ton gehört.

Einigkeit herrschte beim Mittel der Quotensetzung, das alle als Notwendigkeit sehen, wenn Gesprochenem Taten folgen sollen. Ohne die Einführung von Quoten und Standards würde in vielen Bereichen bis heute nur geredet werden …
Gleichberechtigung und Diversität muss für jedes internationale Unternehmen ein Thema und auch Teil der Unternehmensstrategie sein. Der richtige Umgang mit Diversity stellt einen Wettbewerbsvorteil dar. Ein möglichst breites Spektrum von Kenntnissen, Erfahrungen und Perspektiven hilft, die vielfältigen Ansprüche von Kunden besser zu verstehen, um entsprechende Produkte und Dienstleistungen anzubieten.

„Gender Equality“ – Gründungsmerkmal der Webster University

Auch die Entstehungsgeschichte der Webster University selbst spiegelt den langen Kampf für die Gleichberechtigung der Frauen wider. 1915 als Hochschule für Frauen von den Loretto-Schwestern gegründet, waren und sind Frauen an der Webster University stets in Schlüsselpositionen zu finden. So ist auch 2015, zum 100-jährigen Gründungsjubiläum der Universität, mit Dr. Beth Stroble die weltweite Führung in weiblicher Hand.


Über die Webster Vienna Private University

Die Webster Vienna Private University bietet als Österreichs einzige Universität eine internationale Ausbildung im Herzen Europas mit amerikanischer und österreichischer Akkreditierung. Die Bachelor-, Master- und MBA-Studien der Webster Vienna Private University sind des Weiteren durch das ACBSP (Accreditation Council for Business Schools & Programs) anerkannt.
Die Webster University feiert 2015 weltweit ihr 100-jähriges Jubiläum und bietet in Österreich Aus- und Weiterbildung in den Bereichen Business & Management, International Relations, Psychology sowie Media Communications. Aktuell besuchen mehr als 500 Studierende aus gut 70 Ländern die Webster Vienna Private University. Aufgrund der kontinuierlich steigenden Studien-Neuanmeldungen – das jährliche Wachstum liegt bei zehn Prozent – bezog die Privatuniversität im Herbst 2014 nahe dem Schwedenplatz ihr neues, modernst ausgestattetes Quartier im Palais Wenkheim, das Platz für bis zu 1000 Studenten bietet.

Weltweit unterhält die Webster University über 100 Campusse in acht Ländern auf vier Kontinenten. Die Auslandsniederlassungen befinden sich neben Österreich in der Schweiz, den Niederlanden, Großbritannien, China, Thailand sowie in Ghana.

http://www.webster.ac.at

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