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Pressemeldung | karriere.at-Umfrage: Tabuthema Jobsuche – wer sich verändern will, behält seine Absichten meist für sich

Betroffene Arbeitgeber möchten wissen, warum ihre Mitarbeiter weg wollen

 

Linz, 19. Mai 2015 – Jobsuche ist heute keine Hexerei mehr: Online und mobile lässt sich immer und überall nach neuen Jobs suchen – auch während der Arbeitszeit! Trotzdem sind die österreichischen Arbeitnehmer mit ihren Absichten sehr diskret: Laut einem aktuellen Online-Stimmungsbild hält die Mehrheit der Befragten Absprung-Tendenzen vor Kollegen geheim – zu einem guten Teil aus Angst vor Konsequenzen.

Tabuthema Jobsuche: Wissen Ihre Kollegen, wenn Sie suchen? Diese Frage stellte karriere.at 457 Usern auf Arbeitnehmerseite. Die Antworten zeigen eine deutliche Tendenz: Vier von zehn (40 %) weihen nur einige wenige in ihre Absichten ein. Fast genauso viele (39 %) behalten allfällige Jobwechsel-Absichten ganz für sich, weil sie sich nicht selbst schaden wollen. 13 % der Umfrageteilnehmer sind ehrlich, wenn sie gefragt werden. Und nur acht % haben kein Problem damit, mit Kollegen über ihre Jobsuche zu sprechen.

Gründe für Wechselwunsch für Arbeitgeber wichtig

Doch wie stehen Arbeitgeber zu möglichen Wechsel-Ambitionen ihrer Mitarbeiter? Fast jeder Zweite (48 %) der 154 Umfrageteilnehmer auf Unternehmensseite will immer die Gründe dafür wissen, wenn ein Mitarbeiter auf der Suche ist. 37 % gehen offensiv auf den offensichtlich wechselbereiten Mitarbeiter zu, wenn dieser eine Schlüsselposition innehat. 11 % der Befragten unternehmen nichts und sagen: „Wer gehen will, soll gehen“. 4 % bleiben defensiv und warten auf ein Gespräch.

Gerüchteküche kann gefährlich werden

„Die Vorsicht der Arbeitnehmer zum Thema Jobsuche ist nachvollziehbar: Denn selbst Kollegen-Tratsch dringt in vielen Fällen bis zur Geschäftsführung vor und sorgt rasch für ein Brodeln der Gerüchteküche. Das wiederum schwächt die eigene Position im Unternehmen“, analysiert karriere.at-Geschäftsführer Jürgen Smid das Umfrageergebnis. Die Aussagen der Unternehmensvertreter sollten jedoch auch unzufriedenen Arbeitnehmern Mut machen, betont Smid: „Die Bereitschaft mit wechsel-affinen Mitarbeitern in Kontakt zu treten und über die Gründe zu sprechen, zeigt, dass viele Führungskräfte Fluktuation im eigenen Team unbedingt vermeiden möchten. Sucht ein Mitarbeiter also das Gespräch, kann das in vielen Fällen durchaus Chancen eröffnen.“

Grafiken

Grafik 1: Arbeitnehmer-Seite

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Grafik 2: Arbeitgeber-Seite

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Über karriere.at

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