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Lebensabschnitts-Partner Oberösterreich. Die Region. Ihre Talente | HR-Tagung-15

Spot an: Ein Blick auf die HR-TAGUNG-15 am 14okt2015, Schloss Puchberg

 

Oberösterreichische Betriebe sind erfolgreich, exportieren in die ganze Welt und können auf qualifizierte und motivierte Mitarbeiter bauen. Noch…

Denn Oberösterreich hat im Ranking der Regionen in den letzten Jahren an Boden verloren liegt nur im Mittelfeld im europäischen Vergleich. Regionen wie Noord-Brabant, Karlsruhe oder Oberbayern haben im RCI Index (Regional Competitive Index) Vorsprung in den Bereichen Infrastruktur, Attraktivität des Standorts und wirtschaftliches Entwicklungspotenzial – ein Ergebnis das den Handlungsbedarf klar aufzeigt.

Die Herausforderung

In der Kombination

  • Zunehmende Mobilität von Talenten und Fachkräften
  • Verfügbarkeit von spannenden Jobs in anderen Regionen
  • mangelnden Bekanntheit Oberösterreichs als lebenswerter Arbeitsplatz

zeichnet sich eine große Herausforderung für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ab.

Antworten & noch mehr Fragen

Das Netzwerk Humanressourcen der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria stellt bei der HR-TAGUNG-15 (14okt2015, Schloss Puchberg bei Wels) die Frage, was es braucht damit Oberösterreich 2030 für Unternehmen genauso wie für Talente und Fachkräfte ein attraktiver Standort ist.

  • Wie entwickelt sich die qualitative Nachfrage nach Arbeitskräften im Land und aus welchen Ressourcen kann diese Nachfrage befriedigt werden?
  • Welche Berufe können entstehen und sind wir darauf vorbereitet?
  • Kurz: was braucht es, damit Oberösterreich ein erfolgreicher, offener, kreativer und zukunftsfähiger Standort bleibt?

Blicke in die Praxis (HR-Tagung-15)

Chris Müller (Direktor für Entwicklung, Gestaltung und künstlerische Agenden der Tabakfabrik Linz und einer der Referenten an diesem Tag) betrachtet menschliche Kreativität als steigenden Wert im Kräftemessen der Kontinente, krisenfest und zukunftstauglich. Denn Maschinen können zwar Prozesse optimieren und Kapazitäten steigern, doch Kreativleistung können sie – zumindest im Moment – noch nicht erbringen. Er sagt: „Wie einst die Kumpel aus den Minen ist es heute unsere Aufgabe, nach Bodenschätzen zu suchen und diese zu bergen. Gesellschaftliche Grundstoffe, die für eine stetige Genese der Gesellschaft unerlässlich sind. Schätze, die als Erkenntnisse, Visionen oder Innovationen gehandelt werden und nicht fossil sind. Werte, die durch Kunst, Kultur, Forschung oder Bildung entstehen und sich durch Förderung vermehren anstatt sich durch Abbau verringern.“

Kunst und Forschung sind Impulsgeber für Innovationen, neuartige Produkte oder Dienstleistungen, die von der Kreativwirtschaft aufgegriffen und zu Prototypen entwickelt werden. Prototypen, die von Handwerk und Industrie schließlich in die Serienproduktion überführt werden, um die Gesellschaften vorhaltig zu verbessern.

Weitere namhafte Referenten geben bei der HR-Tagung Einblicke, was es braucht, um Oberösterreich zu einem lebenswerten, offenen, kulturell und geistig bereichernden Arbeitsplatz zu machen.

„Der Kampf um die besten Köpfe hat bereits begonnen und wird sich auch zukünftig noch weiter verstärken.“, sagt der Geschäftsführer der Wirtschaftsforschung GmbH aus Darmstadt, Dennis Ostwald. Er wird in seinem Vortrag darauf eingehen, wie sich das Arbeitskräfte-Angebot und die entsprechende Nachfrage in OÖ in den kommenden Jahren entwickeln werden.

Walter Osztovics, Geschäftsführer Kovar & Partners, referiert über Human Capital als Resilienzfaktor. Er sagt: „Die Zukunft Oberösterreichs liegt in der Internationalität. Gerade als Industrieland muss die Region offen bleiben und sich weiter öffnen: Die allseits vorhandene Neugier der jungen Oberösterreicher, andere Länder, deren Wirtschaft und Kultur kennen zu lernen, muss bestärkt und ermutigt werden. Umgekehrt müssen Zuwanderer als Chance und Bereicherung erkannt werden.“

Michael Shamiyeh vom Linzer Design-Organization-Media (DOM) Research Lab wird in seinem Vortrag die zentrale Frage beantworten, wie Regionen und Unternehmen im globalen Wettbewerb Talente anziehen und binden können. Er wird erklären, warum es im Wettstreit um die Besten um mehr als fieberhaftes Stadtmarketing oder enragierte Recruiting-Taktiken geht. Ausschlaggebend ist, so seine These, die Bedeutung und den Wert des Humankapitals für das wirtschaftliche Wachstum zu erkennen und sich unbedingt auf allen Ebenen den Werten, Neigungen und Präferenzen kluger Köpfe zuzuwenden.


HR-Tagung-15

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