HRweb | Die erfrischende Plattform für Human Resources

Pressemeldung | karriere.at Umfrage: Traumjob?! – Jeder vierte Arbeitnehmer sagt: „Geld ist mein einziger Antrieb!“

Mehrheit der Befragten sieht bei eigenem Aufgabenbereich Verbesserungspotenzial

 

Linz, 17. November 2015 – Ihr Job: Traumjob oder Broterwerb? Diese Frage stellte karriere.at, Österreichs größtes Jobportal, seinen Usern auf Arbeitnehmerseite per Online-Voting. Das Ergebnis zeigt: Die wenigsten leben auch beruflich ihren Traum. Immerhin ein Drittel der 427 Abstimmungsteilnehmer findet den eigenen Job hingegen „schwer okay“, wenn auch mit Luft nach oben. Was sich aber auch zeigt: Oft scheitert der Weg zum Traumjob an der Kommunikation – viele Arbeitnehmer verraten ihre Karrierewünsche nämlich nur auf Nachfrage.

Arbeiten um zu leben oder leben um zu arbeiten: Seit jeher eine der Grundfragen erwerbstätiger Menschen. Wie zufrieden die Österreicher mit ihren Arbeitsstellen sind, lässt sich aus dem Online-Stimmungsbild ablesen. Die relative Mehrheit der Befragten (33 Prozent) findet, es ziemlich gut erwischt zu haben – selbst wenn es etwas besser ginge. Mehr als ein Viertel (28 Prozent) sagt, dass die derzeitige berufliche Tätigkeit weder gut noch schlecht sei, aber aus praktischen Gründen passe. Fast genauso viele (27 Prozent) beschreiben ihren Job jedoch sehr negativ: „Horror. Geld ist mein einziger Antrieb.“ Nur zwölf Prozent der befragten Arbeitnehmer bezeichnen ihren Beruf als „Traumjob“, den sie immer schon ausüben wollten.

Manager müssen nach Wünschen fragen

Woher kommt die relativ hohe Unzufriedenheit? Ein Erklärungsansatz könnte in mangelhafter Kommunikationskultur zwischen Mitarbeiter- und Führungsebene liegen. Denn die Online-Befragung der Führungskräfte, HR-Manager und Geschäftsführer (137 Teilnehmer) zeigt auf, dass die meisten (43 Prozent) die Karrierewünsche ihrer Mitarbeiter nur dann erfahren, wenn sie selbst aktiv danach fragen. 41 Prozent berichten, dass solche nur im Mitarbeitergespräch thematisiert würden. Für acht Prozent der Manager ist die Jobzufriedenheit überhaupt kein Thema. Ebenso viele Führungskräfte geben jedoch an, Entwicklungswünsche der Teammitglieder genau zu kennen.

„Cultural Fit“ als wichtigstes Ziel

„Jeder Arbeitnehmer definiert seinen persönlichen Traumjob anders. Für Arbeitgeber ist es auch unmöglich auf jeden Wunsch eines Arbeitnehmers einzugehen. Dass jeder vierte Befragte angibt, nur des Geldes wegen arbeiten zu gehen, sollte für Unternehmensvertreter ein Alarmsignal sein“, analysiert karriere.at-Geschäftsführer Jürgen Smid. Das Ergebnis zeigt aber auch deutlich, dass es beim wechselseitigen Austausch zwischen Mitarbeitern und Führungsebene hapert. Smid: „Ein erster Schritt zur Steigerung der Zufriedenheit im Team sind anonymisierte Mitarbeiterbefragungen, ein weiterer eine vertrauensvolle Anlaufstelle für Beschwerden und Entwicklungswünsche für Arbeitnehmer. Nur wer diese kennt, kann auch am ,Cultural Fit‘ zwischen Mitarbeiter und Unternehmen arbeiten.“

 

Grafik 1 Arbeitnehmer:

karriereAT-pm-nov2015-5

 

Grafik 2 Unternehmensvertreter:

 karriereAT-pm-nov2015-6


Über karriere.at

karriere.at ist Österreichs reichweitenstärkstes Online-Karriereportal mit Fokus auf Fach- und Führungskräfte vorwiegend aus dem kaufmännisch-technischen Bereich. Tausende aktuelle Jobs bei österreichischen Top-Unternehmen werden den Usern (rund 2,81 Mio. Besuche/Monat; ÖWA-zertifiziert) präsentiert. Die Schwerpunkte von karriere.at liegen im Schalten von Stelleninseraten und in den Bereichen aktive Bewerbersuche sowie Steigerung der Arbeitgeberattraktivität. Für optimale Reichweite sorgt jobs.at, der hauseigene Reichweiten-Turbo mit Premium-Platzierungen für karriere.at-Inserate.

teilen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Spielregeln