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Mitten im Berufsleben … und dennoch (oder gerade deshalb) zurück an die Universität

22Jan2026
5 min
Limak, HR Universitätslehrgang

HR-Know-how aus der Praxis für die Praxis

Inhalt

Im Interview verrät Mag. Ursula Pramendorfer, weshalb sie sich in einer beruflichen Übergangsphase bewusst Zeit für einen HR-Universitätslehrgang nahm und wie dieser ihr strategisches Denken nachhaltig veränderte.

➤ alle Details zum STIPENDIUM für Universitäts-Lehrgang & Executive MBA:
gleich unterhalb dieses Interviews & www.limak.at/stipendien/#HRweb

Ich schätze mich glücklich, dass HRweb gemeinsam mit der LIMAK Stipendien vergeben darf. Sowohl für den Executive MBA als auch für den einsemestrigen Universitätslehrgang. Beide für den Schwerpunkt „Strategic People Management and Cultural Development“. Details siehe unten!

Um den Inhalt, die Zielsetzung und die Auswirkung dieses Studiums besser einordnen zu können, interviewte ich eine Absolventin:

Interview-Partner

Mag. Ursula Pramendorfer ist Head of HR ABATEC GmbH. Zuvor war sie in ähnlichen Rollen bei Fischer Sports, Reform-Werke, Eurothermen und Agilox – jeweils mit einem breiten Portfolio an strategischen und operativen HR-Themen. Ihr Werdegang umfasst außerdem einige Jahre in der Organisationsberatung, was die Arbeit als HR-Verantwortliche bis heute stark prägt: systemisches Denken, lösungsorientierter Coaching-Ansatz, Change-Management, Leadership.

Ursula Pramendorfer, Limak

Danke, Frau Pramendorfer, dass Sie uns über die Teilnahme an Ihrem einsemestrigen Universitätslehrgang „Stragegic People Management and Cultural Development“ an der LIMAK erzählen.

Beweggründe für einen Lehrgang

Was waren Ihre Beweggründe, einen Lehrgang für HR zu besuchen?

Der Lehrgang fiel für mich in eine berufliche Übergangsphase. Ich war stark operativ eingebunden, unter anderem sehr intensiv in Payroll-Themen. Als HR-Generalistin mit langjähriger Erfahrung habe ich mir bewusst das Geschenk gemacht, mir Zeit für den Lehrgang zu nehmen, innezuhalten, wieder den strategischen Blick einzunehmen und mich mit jenen Themen zu beschäftigen, die mich inhaltlich wirklich begeistern: Menschen, Organisationen und Kultur.

Weshalb wählten Sie für sich die LIMAK?

Ich habe an der JKU Sozialwirtschaft studiert und kenne daher den universitären Anspruch sowie die Qualität des wissenschaftlichen Arbeitens.

Zusätzlich hatte ich in einer früheren HR-Leitungsfunktion bereits Berührungspunkte mit der LIMAK im Kontext von Führungskräfteentwicklung.

Diese Kombination aus akademischer Fundierung und klarer Praxisorientierung war für mich ausschlaggebend.

Welches Ziel verfolgten Sie mit dem Lehrgang?

Viele der Lehrgangsinhalte begleiteten mich bereits über meine Ausbildungen und meine berufliche Praxis hinweg. Dennoch wollte ich bewusst wieder wissen: Was sagt heute die Wissenschaft – und wie haben sich Modelle, Denkweisen und Zugänge weiterentwickelt?

Mein Ziel war es, HR-Themen aus einer aktuellen, fundierten Perspektive zu betrachten, Neues zu entdecken und Bestehendes zu vertiefen – jenseits des operativen Tagesgeschäfts.

Das Studium an sich

Welche Schwerpunkte im Lehrgang waren für Sie besonders interessant?

    • Besonders prägend war für mich „Strategic People Management and Organizational Culture“ – als Gelegenheit, unterschiedliche Unternehmenskulturen zu reflektieren und daraus konkrete Erkenntnisse abzuleiten.
    • Die Lehrveranstaltung „Employee Experience“ hat mich sowohl durch das Thema selbst als auch durch die Begeisterung des Vortragenden überzeugt – ein aus meiner Sicht zentrales Zukunftsthema.
    • „Coaching and Consulting Mindset“ war für mich die Kür: beeindruckend, wie es gelungen ist, in kurzer Zeit ein vollständiges Mindset praxisnah zu vermitteln.
    • „Organizational Change and Cultural Development“ zeigt immer wieder, wie vielfältig und differenziert Veränderung gedacht und gestaltet werden kann.

Was erwarteten Sie vom Studium und welche Details waren anders als gedacht?

Ich erwartete fachliche Tiefe, Praxisbezug und echte Reflexionsräume – all das wurde erfüllt. Die Transferarbeiten erforderten eine konsequente Verknüpfung von Theorie und eigener Praxis, was ich als besonders wertvoll erlebt habe.

Was überraschte Sie im Lehrgang?

Dass ich in relativ kurzer Zeit sieben Transferarbeiten verfasst habe – und jede einzelne davon einen echten Lern- und Erkenntnisprozess ausgelöst hat.

Was waren die positivsten Seiten des Studiums?

Ganz klar: das bewusste Herausgehen aus dem HR-Alltag, das tiefe Einlassen auf die Inhalte sowie die Diskussionen und der Austausch mit Kolleginnen, Kollegen und Vortragenden. Diesen Raum für Reflexion schätze ich im Berufsleben – im Lehrgang ist er zentral.

Wie setzte sich die Teilnehmergruppe Ihres Jahrgangs zusammen?

Die Gruppe war sehr vielfältig: ein breiter Branchenmix, überwiegend HR-Verantwortliche, viele jünger als ich. Gerade diese Unterschiedlichkeit empfand ich als große Bereicherung, da unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungsstände und Fragestellungen zusammenkamen.

Wie hoch war der zeitliche Aufwand?

Von Beginn an wurde klar kommuniziert, dass der Lehrgang zeitintensiv ist und ein gutes Zeitmanagement erfordert. Lehrveranstaltungen und Transferarbeiten überschneiden sich zeitlich, Dranbleiben war entscheidend.

Auswirkungen des Lehrgangs

Wie wirkte sich das Studium auf Ihre Berufslaufbahn aus?

Der Lehrgang hat meine strategische HR-Haltung geschärft und gezeigt, wie wichtig es ist, HR-Themen klar im unternehmerischen Gesamtkontext zu denken, zu argumentieren und zu positionieren.

Welche Inhalte wenden Sie konkret an?

Ich arbeite vor allem mit Haltungen, Denkmodellen und Vorgehensweisen, ergänzt durch ausgewählte Tools. Besonders prägend ist für mich der systemische Blick auf Organisationen und das bewusste Wahrnehmen von Wechselwirkungen zwischen Führung, Struktur, Kultur, HR-Systemen und HR-Architektur. Wirksam sind dabei insbesondere Ansätze aus der Employee Experience sowie eine coachende Grundhaltung in HR, mit dem Fokus darauf, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen Entwicklung möglich wird.

Tipp

Welchen Tipp würden Sie Interessierten geben, die einen HR-Lehrgang überlegen?

Sich bewusst Zeit dafür zu nehmen – und offen zu bleiben. Der Mehrwert entsteht dort, wo man bereit ist, die eigene Praxis ehrlich zu hinterfragen und sich auf neue Perspektiven einzulassen. Wer das tut, gewinnt weit mehr als Fachwissen.

Zusatzfrage

Welche Frage wurde nicht gestellt, hätten Sie aber gerne beantwortet?

Würde ich den Lehrgang auch nach vielen Berufsjahren nochmals machen?

Ja – auch dann. Denn Lernen hört nicht auf, sondern verändert nur seine Qualität. Und genau dafür bietet der Lehrgang einen ausgezeichneten Rahmen.

Mitten im Berufsleben … und dennoch (oder gerade deshalb) zurück an die Universität

50%-Stipendien

www.limak.at/stipendien/#HRweb

Programm: Strategic People Management and Cultural Development

Die LIMAK vergibt gemeinsam mit HRWeb je zwei 50 % Teilstipendien für:

    • Executive MBA „Stragegic People Management and Cultural Development“
    • Einsemestrigen Universitätslehrgang „Stragegic People Management and Cultural Development“

Förderinhalt

2 x Executive MBA Strategic People Management and Cultural Development

    • Förderbetrag: je € 13.450,-
    • Verbleibende Kosten: € 13.450,- + € 1.990,- Anmeldegebühr
    • Programmstart: 10.04.2026 (Linz) oder 15.10.2026 (Wien)

2 x Universitätslehrgang Strategic People Management and Cultural Development

    • Förderbetrag: je € 3.450,-
    • Verbleibende Kosten: € 3.450,- + € 690,- Anmeldegebühr
    • Programmstart: 15.10.2026 (Linz)

Allgemeine Zulassungsvoraussetzungen

  • Abschluss eines Studiums und mindestens drei Jahre (Executive MBA) bzw. ein Jahr (Universitätslehrgang) Berufserfahrung oder eine Qualifikation durch Berufs- und Praxiserfahrung, die mit einem Studium vergleichbar ist
  • positiv absolviertes Aufnahmegespräch.

Benötigte Bewerbungsunterlagen

Bewerbungs-Schluss

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungen bis spätestens 9.3.2026

Die interessantesten Bewerbungen werden zu einen Online-Hearing am 13.3.26 eingeladen.

Auswahlverfahren

Die Bewerbung zum Förderprogramm bitte schriftlich an stipendium@limak.at.

Bei Fragen informiert Sie gerne: Florentina Schallmeiner, BSc, beratung@limak.jku.at, 0676/898 664 478

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