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Das war die Personal Austria 2015. Was kann die Personal Austria 2015?

Personal Austria, Spring Messe, 4+5nov2015, Wien

 

Wieder mal Personal Austria, ich bin wohl schon zum 12. Mal in Folge hier. Zum Einstieg zu diesem Event-Bericht möchte ich etwas Positives über die Personal Austria 2015 schreiben. In meinen brainstormenden Sinn kommt:

  • die Personal Austria 2015 ist übersichtlich
  • die Stände sind deutlich größer & luftiger als in den Vorjahren
  • ich sehe Besucher (es gab ja auch schon gähnend leere Gänge zwischen den Ständen auf denen sich ausschließlich Aussteller die Beine in den Bauch standen)
  • der Teppich liegt bereits (erinnern Sie sich an die Personal Austria 2014, bei der den gesamten 1. Vormittag noch Teppich-Picker am Boden herumkrabbelten?)
  • interessante Podiums-Vorträge und -Diskussionen

Es tut sich was

Die Teilung zwischen Personal Austria und Professional Learning entfällt. Dafür gibt es jetzt eine Gesundheits-Insel, ein Startup-Village (mit derzeit 6 Ausstellern), ein HR-Battle (das  ich persönlich leider versäumen werde) und viele Neuigkeiten, die u.a. die Besucher animieren sollen, aktiv an der Messe teilzunehmen. Die Vorträge waren gut besucht und die meisten schafften es, keine Werbeveranstaltung zu sein, sondern interessanten Inhalt zu liefern.

Aussteller & Besucher

Die Zahl der Aussteller schwindet deutlich, cieser Trend setzt sich auch dieses Jahr fort. Vor allem die geringere Zahl an großen Ständen ist auffällig – Trenkwalder ist nicht mehr unter den Ausstellern, sogar karriere.at fehlt. Weiterhin trumpfen groß auf WIFI, das AMS, P&I, Rexx, Create.at. Dieser Trend der geringeren Standzahl wirkt sich extrem positiv auf die Luftigkeit & Leichtigkeit der Personal Austria aus: allgemein größere Stände, breitere Gänge. Gelobt wurde von mehreren Ausstellern die ausgezeichnete Organisation im Hintergrund.

Die Besucherzahlen stehen jetzt während der Messe noch nicht definitiv fest, über 1ooo Personen haben sich registriert, die Organisatoren hoffen auf mind. 2ooo Besucher gesamt, 2014 waren es satte 2.754. Bei den Besuchern kam die ruhige Stimmung gut an, sie hatten Zeit für ausgedehnte Gespräche. Auch ich freute mich über holte mir viele neue Informationen und lernte einige Anbieter kennen, die tw völlig neu in der österreichsichen HR-Szene sind.

Ein Dank

Ein DANK an jene Aussteller, die die Besucher – und mich – großzügig mit Kaffee und Leckereine verwöhnen. Ein besonderes Danke an den Kaffee-Künstler beim WIFI-Stand, der aus jedem Cappuccino eine Augenweide kreierte!

Fazit

Ich sollte mich ein für allemal verabschieden von der Erinnerung an eine Personal Austria, die im Austria Center 2 Etagen füllte und die damals DER Treffpunkt der HR-Szene war.

Wenn ich die Personal Austria heute betrachte mit unvoreingenommenen Augen, so ist sie eine übersichtliche Messe mit interessanten Ausstellern, tw. großartigen Vorträgen und Podiumsdiskussionen, luftigen Ständen und eine offene lockere Atmosphäre.


Fotocredit:
Foto 1 + 2: Franz Pfluegl, Messefotograf, www.fotograf.at
Foto 3: Eva Selan

Nachtrag

Lesen Sie auch den Event-Bericht von Claudia Lorber im Recruiting-Praxis-Blog, Ihr Fazit: Time to say Goodbye.

Ich bin phasziniert, wie unterschiedlich ein und derselbe Event gesehen werden können. Doch – ich muss zugeben – ich brauchte auch ein wenig, bis ich diesen Event sehen konnte ohne die Brille der Vergangenheit. Ja, Claudia, damals hatte die Personal Austria tatsächlich etwas von Klassentreffen-Atmosphäre, jahr-jährlich trafen sich die selben Personen, denen man das ganze Jahr über nicht über den Weg lief, doch bei dieser Veranstaltung ganz bestimmt. Das war ein wesentlicher Bestandteil der Messe.

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2 Kommentrare

  1. Catrin Trajkovski am

    Einfach gesagt: die Qualität hat du Quantität überholt. Gut so! Macht viel mehr Sinn!

  2. Claudia am

    Liebe Eva,
    mich würde es sehr freuen, wenn das Konzept Personal Austria bestehen bleibt und das Format vielleicht ein wenig adaptiert wird (auch wenn so ein Klassentreffen ja immer sehr nett ist). Mal sehen wie sich das entwickelt und was du und/oder ich im nächsten Jahr berichten können 🙂

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