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HRweb vor Ort | Eine inspirierende Future of Work 2017 (FOW)

Future of Work 2017 (FOW17), Stegersbach, Veranstalter: LSZ Consulting, 22+23märz2017

# FOW 17, Future of Work

 

Die Future of Work (FOW) wird in diesem Format an diesem Ort bereits das 4. Mal durchgeführt. Ich gestehe: es ist mein erstes Mal. Ich bin gespannt und – um vorzugreifen – positiv überrascht. Denn: ich bin inspiriert von Inhalten, Location und Teilnehmern.

Elmar Rodler (Foto, LSZ Consulting) eröffnet die FOW17.

Future of Work 2017 (FOW) | Inhalt

Eine große Themenvielfalt dreht sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln – immer wieder um die Bereiche Innovation, Change, Digitalisierung, Geschwindigkeit, Flexibilität, Individualität, … ja: Innovation.

Es geht um Visionen und Realität. Um Herausforderungen und Erfolge und Fehlentscheidungen. Und um Zukunft und Möglichkeiten und Tun. Um Wertesysteme und Unternehmenskultur, die auch bei noch so viel Innovation aktiv mitgedacht werden muss um für die Mitarbeiter attraktiv genug zu sein, nicht zum Mitbewerb wegzuwehen, sondern das eigene Unternehmen weiterzubringen.

Highlights für mich persönlich waren

  • Interview von Franz Kühmayer (KühmayerSchilling & Partner Managementberatung) mit Gerald Eder (CompareAsiaGroup) mit dem Titel „Vom Banker zum Tramper und dann zum Rising Star in Asien“ über Risiko, Einsatzbereitschaft, Tempo, zielgerichtetes Recruiting, digitale Zusammenarbeitsformen und Start-Up-Spirit & weshalb er sich jetzt bereits die nächsten Herausforderungen sucht.
  • HR Battle mit Josef Buttinger (hr-lounge) und Daniel Lehner (Politec Holding), die über „Der Mensch ist noch immer smarter als jeder Roboter!“
  • Sehr offene Worte von Isabell Hametner (OMN) in ihrem Interview über „Was kann die österreichische HR-Szene von internationalen Unternehmen lernen bzw. was machen wir hier schon so richtig gut?“

Future of Work 2017, FOW17 | Workshops

6 Workshop-Runden an 2 Tagen mit 6 parallelen Workshops: wie soll ich mich da entscheiden? Jammern auf hohem Niveau, denn in jeder Runde gäbe es mehr als 1 Workshop, den ich gerne besucht hätte. Meine Wahl fällt letztendlich auf:

  • Smart HR und HR Tech – die Zukunft ist jetzt (Robindro Ullah, HR in Mind!)
  • Clash of Generations: Generation Z trifft Firmenkultur – Lehrlingsentwicklung als Vertiefung innerbetrieblicher Ausbildung und Berufsschule (David Kupfer & Stefan Sazenbecker, wildniszone.at)
  • Dirty Innovation – Was mir Marshmallows über die Organisationskultur verraten! (Helga Pattart-Drexler, WU Executive Academy)
  • KPIs im Personalmarketing – Meßbarkeit von Maßnahmen (Jubin Honarfar, whatchado)
  • Experience Innovation – eine Innovationskultur schaffen (Clemens Widhalm, Dale Carnegie Austria)
  • Digital fit: Wie schaffen es Unternehmen, dass ihre Mitarbeiter für das Zeitalter der Digitalisierung und Industrie 4.0 gerüstet sind? (Roland Bieber & Christine Wahlmüller-Schiller, OCG & ECDL)

Einige dieser Workshops waren extrem spannend. Wobei „Workshop“ bei der FOW17 konkret bedeutet: Vortrag mit Fragestellungen in die Runde und kleine Diskussionseinheiten.

Future of Work 2017, FOW17 | Stimmung & Teilnehmer

Die Stimmung ist frisch, innovativ, man kommt schnell ins Gespräch. Natürlich ist auch die Location unterstützend, wenn durch moderne Architektur und hohe Fenster viel Sonne flutet. Das hilf tungemein, um Innovations-Möglichkeiten im eigenen Umfeld reifen zu lassen.

Ich bin überrascht über die Zusammensetzung der Teilnehmer, denn bei dem doch eher moderaten Konferenz-Preis hätte ich erwartet, dass mehr nicht-so-erfahrene Personen teilnehmen. Stimmt nicht! Ich freue mich, auf viel Erfahrung zu stoßen und spannende Gespräche führen zu können. So macht Networking Spaß!

Namenskärtchen

Großes Kompliment für eine scheinbare Nebensächlichkeit: Danke, dass die Namenskärtchen so an den Teilnehmern pappen, dass sie tatsächlich ihre Funktion erfüllen! Nämlich: mir den Namen meines Gegenübers verraten. Auch wenn ich ihn wissen müsste, ihn aber jetzt in diesem Moment nicht weiß.

Seit Jahren verbreitet sich die Unsitte, Namenskärtchen an langen Lennards am Bauch baumeln zu lassen, wo sie meist verkehrt hängen und mit Sicherheit von einem Stehtisch, verschränkten Händen oder Seminarunterlagen verdeckt sind. Und selbst bei freier Sicht ist im Gespräch ein unauffälliger Blick darauf nicht möglich.

Daher: danke, hier sehe ich dass der Veranstalter MITDENKT und die Idee des Networking einen Schritt mehr verstanden hat als so mancher Mitbewerb!

Schlussworte

Die Future of Work ist auf jeden Fall ein Event, zu dem ich auch 2018 gerne wieder komme – und das sagt eigentlich schon alles.

Ich persönlich hätte bei der Vorstellung der Unternehmen – die die Workshops beisteuerten – gerne weniger Eigenwerbung gespürt. ja, ich weiß sehr gut, die Gratwanderung zwischen Information & Werbung ist irre schmal.

Der Preis ist unschlagbar (€ 370 inkl. Übernachtung im 5*Hotel & Verpflegung!), das soll mal ein anderer HR-Kongress nachmachen: guter Inhalt zu moderaten Preisen.

Positiv erwähnen möchte ich noch die App, die mir das Programm immer zur Hand gab. Die weiteren App-Features gingen an mir weitgehend ungenutzt vorüber.

Ich freue mich auf die Future of Work 2018 (FOW18) am 14+15märz2018.

Fotos: Benedikt Weiss www.benediktweiss.com

Weitere Event-Berichte der FOW 2017

Während ich mich in meinem Event-Bericht eher auf eine Vogelperspektive auf den Event und einen Stimmungs-Bericht entschied, entstanden auch andere Event-Berichte, die teilweise inhaltlich mehr ins Detail gingen:


Info

www.futureofwork.co.at

Twitter: #FOW17

Future of Work 2018 (FOW18): 14+15märz2018

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