HRweb | Die erfrischende Plattform für Human Resources

HRweb.at im SmallTalk mit … Nicole Thurn (New Work Stories)

Steckbrief


Smalltalk

Wer ist Nicole Thurn – beruflich + privat?

Ich bin Storytellerin, freie Journalistin, Podcasterin und Impulsgeberin für eine neue, humanistische Arbeitswelt. Und auch sehr gerne Moderatorin und Workshopleiterin. Ich bin aber kein Workaholic – dafür genieße ich das Leben und meine Arbeit zu gern. Ich finde Arbeit sollte ein freudvoller Teil des Lebens sein – auch wenn sie manchmal natürlich auch nervt.

Welche Details in deinem Job machst du wirklich gern / besonders gut / wofür brennst du?

Ich liebe es, spannende, inspirierende Querdenker und Andersmacher zu treffen und ihre Geschichten einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ich inspiriere gern und möchte dazu beitragen, dass Menschen mit mehr Freude arbeiten und sich selbst als Gestalter ihrer Arbeit, aber auch ihres Lebens erkennen.

Welche Schlagwörter beschreiben dich am treffendsten?

idealistisch, am Menschen interessiert, vernetzend, ermutigend.

Welche Entscheidung – beruflich oder privat – war die schlaueste in deinem Leben?

Meinem drängenden Impuls zu folgen und mich selbstständig zu machen. Und meine Arbeit so zu gestalten, wie sie mir entspricht – obwohl ich bis dahin Zweifel hatte. Ich hatte mich immer als typische Angestellte wahrgenommen.

Welche Entscheidung – beruflich oder privat – würdest du heute lieber anders machen?

Gar keine, ehrlich gesagt. Auch die nicht so guten haben letztlich immer in die richtige Richtung geführt und mich persönlich weitergebracht.

Lieber mit dem Wohnmobil durch die Toskana oder mit dem Kreuzfahrtschiff in der Karibik?

Eindeutig mit dem Wohnmobil durch die Toskana. Ich liebe die Freiheit und finde es aufregend, nicht genau zu wissen, was morgen ist. Kreuzfahrtschiffe sind doch schwimmende Gefängnisse mit Zwangsbespaßung.

Lieber kreativ austoben oder Ordnung / Struktur erzeugen?

Ich wirke zwar sehr strukturiert, lebe aber auch das kreative Chaos. Ich bin für beides: erstmal kreativ und mit freien Gedanken austoben, danach strukturieren. So entsteht wohl am besten Innovation.

Was war die lustigste / peinlichste / aufregendste / interessanteste Situation in deinem Berufsleben?

Peinlich war, als ich nach einer schlafgestörten Nacht und nach einer frühen Pressekonferenz zum Immobilienmarkt Wien 8,7 Millionen Einwohner verpasst habe. Der Lapsus fiel auch den korrekturlesenden Kollegen nicht auf und die Telefone liefen am nächsten Tag  heiß. Aber mei, Wien steht noch. Im Grunde ist mir selten etwas peinlich.

teilen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.