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HRweb.at im SmallTalk mit … Karin Krobath (identifire)

Steckbrief


Smalltalk

Wer ist Karin Krobath, beruflich + privat?

Ich bin Geografin, Markenberaterin, Organisationsentwicklerin, Mama.

Welche Details in deinem Job machst du wirklich gern / besonders gut / wofür brennst du?

Mit jedem Kundenprojekt in eine neue Kultur – oft auch Branche eintauchen – und dabei Menschen und Muster kennenlernen. Wenn es uns dann gelingt für Good WHYbrations zu sorgen, sind wir überglücklich.

Welche Schlagwörter beschreiben dich am treffendsten?

Neugierig, begeisterungsfähig, vernetzt, konsequent.

Welche Entscheidung – beruflich oder privat – war die schlaueste in deinem Leben?

Vor 15 Jahren selbständig machen und das tun, was ich gut kann und woran ich glaube.

Lieber mit dem Wohnmobil durch die Toskana oder mit dem Kreuzfahrtschiff in der Karibik?

Weder noch – sorry. In der Toskana wandere ich lieber wie zum Beispiel auf dem unglaublich schönen Track von Florenz nach Siena. Und Kreuzfahrtschiffe gehen gar nicht, zu groß, zu viele Menschen, zu viel Rohöl als Treibstoff. Da bin ich lieber auf einem kleinen Expeditionsschiff der Natur so nahe wie möglich.

Lieber kreativ austoben oder Ordnung / Struktur erzeugen?

Beides – hintereinander. Die kreativen Ideen zählen bei mir nur, wenn sie dann auch auf den Boden kommen.

Was war die lustigste / peinlichste / aufregendste / interessanteste Situation in deinem Berufsleben?

Die aufregendste berufliche Situation war sicher als wir für ein Werte-Projekt mit der RBI, Friedrich Wilhelm Raiffeisen zum Workshop mitgebracht haben. Mein Kollege Hannes Angerer hat bei Lambert Hofer das richtige Outfit ausgeborgt, die Wiener Bühnen haben ihn geschminkt und wir haben 4 Wochen lang Raiffeisen-Literatur gelesen. Und dann kam er als „Senior“ Berater nach der Kaffeepause in den Raum. Die Vorstände und Führungskräfte waren begeistert, alle haben nur mehr mit dem Gründervater gesprochen und die Werte-Diskussion war so auf der richtigen Ebene gelandet. Wir haben es unserer Auftraggeberin nicht gesagt, hatten nur die Portiere eingeweiht … es war wirklich sehr spannend, ob das klappt und selbst ich hatte Gänsehaut, als ich Hannes in den Saal geholt hab, weil es war eben nicht mehr mein vertrauter Kollege, sondern in dem Outfit und der Ausstrahlung Friedrich Wilhelm – aus der Zeit gefallen.

Im Moment sind die interessantesten Situationen unsere Learning Journeys ins Silicon Savannah und Digital Ruanda. Bei den Reisen lernen nicht nur die Teilnehmer unendlich viel. Unsere eigene Wahrnehmung schärft sich mit jeder Reise. Und daraus ergeben sich wieder viele neue Impulse für NextAfrica.cc ebenso wie für meine identifire Arbeit mit Kunden hier in Österreich. Purpose ohne gesellschaftlichen Anspruch geht nicht mehr und wir müssen auch im Employer Branding zu einem „from better to good“ kommen.

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