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FutureHub: Communication meets HR | Vom Konzept zum fertigen Event

26Jan2026
6 min
FutureHub

HR-Know-how aus der Praxis für die Praxis

Inhalt

Der FutureHub „Communication meets HR” ist ein Kongress und versteht sich als Raum für Austausch, Praxisbeispiele und gemeinsames Weiterdenken. Im Interview erfahre ich einiges über die Hintergründe.

Im Gespräch mit DI Barbara Steffl geht es darum, weshalb der Dialog zwischen HR und Kommunikation heute wichtiger ist, denn je und wie Arbeit dadurch im Alltag wirksam wird.

Interview-Partnerin

DI Barbara Steffl leitet bei imh den Bereich Konferenzen und Seminare und verantwortet ein qualitativ hochwertiges Weiterbildungsportfolio.

Mit über 25 Jahren Erfahrung im Weiterbildungsmarkt identifiziert sie frühzeitig relevante Themen und Entwicklungen. Ihr Fokus liegt darauf, ein aktuelles, fachlich fundiertes Angebot sicherzustellen, das für Teilnehmende im beruflichen Alltag echten Mehrwert bietet.

Barbara Steffl, imh, FutureHub
Titelbild EA imh

FutureHub: Communication meets HR

  • 17märz2026, The Social Hub, Wien
  • Kosten: Personalisten € 295 | Dienstleister € 2.295
  • Anmeldung + Chance auf ein Gratis-VIP-Ticket:
    ➤ Anmeldung zum FutureHub

Weshalb dieses Event?

Was war aus konzeptioneller Sicht der Moment, an dem klar wurde: Dieses Event braucht es?

Der Ausgangspunkt für dieses Event war die Beobachtung, dass HR und Kommunikation in Organisationen faktisch immer enger zusammenarbeiten, konzeptionell jedoch oft noch getrennt gedacht werden. In einer Arbeitswelt, die von Fachkräftemangel, Transformation und steigenden Erwartungen von Mitarbeitenden geprägt ist, entscheidet Kommunikation zunehmend darüber, ob HR-Maßnahmen Wirkung entfalten oder verpuffen.

Gleichzeitig fehlt es in vielen Organisationen an einem gemeinsamen Verständnis von Rollen, Verantwortlichkeiten und Steuerungslogiken zwischen HR, Kommunikation und Führung. Die Zusammenarbeit wächst aus der Praxis heraus, bleibt jedoch häufig situativ statt systematisch. Genau an dieser Lücke setzt das Event an: Es adressiert die Frage, wie HR und Kommunikation als integriertes Wirkungsfeld gestaltet werden können – mit dem Ziel, Orientierung zu schaffen, Veränderung tragfähig zu machen und Vertrauen nachhaltig zu stärken.

Was bedeutet „Communication meets HR“ für euch ganz konkret?

Der Titel wurde bewusst gewählt, weil er eine Entwicklung beschreibt, die sich in vielen Organisationen bereits vollzieht. Vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Unsicherheit, Fachkräftemangel und permanenter Veränderung geraten HR-Themen stärker in den Fokus der Unternehmenssteuerung. Gleichzeitig zeigt sich, dass ihre Wirksamkeit zunehmend davon abhängt, wie gut sie kommunikativ getragen und vermittelt werden.

„Communication meets HR“ bringt diese Realität auf den Punkt: HR und Kommunikation rücken enger zusammen, weil sie an denselben Herausforderungen arbeiten – Orientierung schaffen, Veränderungen verständlich machen und Vertrauen aufbauen. Der Titel steht dabei nicht für ein neues Aufgabenfeld, sondern für ein verändertes Rollenverständnis. Kommunikation wird zum integralen Bestandteil von HR-Arbeit, während HR die inhaltliche Substanz für glaubwürdige Kommunikation liefert.

Der Titel markiert somit bewusst die Schnittstelle, an der sich entscheidet, ob Maßnahmen Wirkung entfalten oder an Mitarbeitenden vorbeigehen. Er macht deutlich, dass es nicht um zusätzliche Formate geht, sondern um eine engere, systematische Verzahnung zweier Funktionen, die gemeinsam Verantwortung für Führung, Kultur und Veränderung tragen.

Sinn & Zweck des FutureHubs

Welche Form der Orientierung soll der FutureHub den Teilnehmenden bieten?

Der FutureHub soll Orientierung dort bieten, wo viele Organisationen aktuell Unsicherheit erleben: Wie verändern sich Rollen, Verantwortlichkeiten und Erwartungen in HR und Kommunikation und welche Konsequenzen hat das für Führung und Zusammenarbeit. Der FutureHub unterstützt damit bei der strategischen Priorisierung: Was braucht heute Aufmerksamkeit, was ist anschlussfähig an die eigene Organisation und wo besteht konkreter Handlungsbedarf.

Weshalb ist es aus Ihrer Sicht gerade jetzt so wichtig, dass HR und Kommunikation enger zusammendenken?

Organisationen stehen heute unter hoher Dynamik und permanenter Veränderung. HR verantwortet strukturelle und kulturelle Weichenstellungen, Kommunikation prägt, wie diese Entscheidungen eingeordnet und erlebt werden. Ohne enge Abstimmung entstehen Diskrepanzen zwischen Intention und Wirkung.

Gerade in diesem Umfeld reicht es nicht, Maßnahmen sauber zu planen oder Informationen bereitzustellen. Entscheidend ist das Zusammenspiel von HR und Kommunikation, um Orientierung zu geben, Erwartungen realistisch zu gestalten und Vertrauen im Arbeitsalltag zu verankern.

Welche Fragen oder Spannungsfelder aus Organisationen tauchen in der Konzeption immer wieder auf?

Typisch ist das Spannungsfeld zwischen strategischem Anspruch und täglicher Umsetzung – etwa, wenn neue Arbeitsmodelle, KI-gestützte Prozesse oder Kulturinitiativen eingeführt werden, im Alltag aber auf Zurückhaltung oder Überforderung stoßen. Genau hier setzt die Agenda an: Sie greift jene Themen auf, bei denen sich entscheidet, ob Kommunikation und HR gemeinsam Wirkung entfalten oder ob gute Konzepte im operativen Betrieb an Relevanz verlieren.

Inhalte & Themenfokus

Nach welchen Kriterien wählen Sie die inhaltlichen Schwerpunkte aus?

Im Vorfeld wurden Gespräche mit Personen aus der Zielgruppe geführt und aktuelle Fragestellungen aus Kommunikation & HR systematisch analysiert.

Auf dieser Grundlage wurden jene Themen ausgewählt, die in der Praxis tatsächlich Relevanz haben. Bei der Gestaltung der Agenda wurde bewusst darauf geachtet, Inhalte so zu verbinden, dass sie unterschiedliche Perspektiven zusammenführen und einen roten Faden ergeben. Ziel war es, einen FutureHub zu entwickeln, der nicht nur informiert, sondern Zusammenhänge sichtbar macht und den fachlichen Austausch fördert.

Welche Themen stehen im Fokus?  Was verbindet diese aus Ihrer Sicht?

Im Fokus stehen Themen, die den Arbeitsalltag derzeit besonders prägen: Führung, Zusammenarbeit, neue technologische Möglichkeiten und die Frage, wie Mitarbeitende Orientierung behalten. Es geht um Situationen, in denen Entscheidungen spürbare Auswirkungen haben – auf Verhalten, Motivation und Zusammenarbeit.

Was diese Themen verbindet, ist ihre Wirkung auf den Alltag. Sie lassen sich nicht getrennt voneinander lösen, sondern greifen ineinander. Erst wenn HR, Kommunikation und Führung gemeinsam gedacht werden, entstehen Klarheit, Verständlichkeit und tragfähige Lösungen. Genau diese Zusammenhänge stehen im Mittelpunkt des FutureHubs.

Der FutureHub versteht sich damit als fachlicher Denk- und Austauschraum, in dem HR, Kommunikation und Führung nicht getrennt betrachtet werden, sondern dort zusammenkommen, wo Organisationen heute tatsächlich gesteuert werden: im Arbeitsalltag.

Praxisnähe & Haltung

Wie stellen Sie sicher, dass die Inhalte tatsächlich im Arbeitsalltag anschlussfähig sind?

Der FutureHub setzt bewusst auf kurze, praxisnahe Inputs statt auf lange Theorieblöcke. Die Inhalte kommen direkt aus der Praxis und dienen als Impuls für vertiefende Gespräche. Paneldiskussionen und Workshops greifen diese Impulse auf und machen unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Lösungsansätze sichtbar.

Mindestens ebenso wichtig ist der Raum für Austausch jenseits der Programmpunkte. Gespräche in den Pausen, informelle Diskussionen und das Weiterdenken von Ideen sind fester Bestandteil des Konzepts. Dieser Dialog auf Augenhöhe ist zentral, weil Anschlussfähigkeit nicht durch fertige Antworten entsteht, sondern durch gemeinsames Reflektieren und den Transfer in den eigenen Arbeitsalltag.

Welche Rolle spielen reale Erfahrungen aus Organisationen im Vergleich zu theoretischen Modellen?

Echte Erfahrungen aus Organisationen stehen klar im Vordergrund. Sie zeigen, wie HR- und Kommunikationsthemen im Arbeitsalltag tatsächlich umgesetzt werden – mit all ihren Herausforderungen und Rahmenbedingungen.

Im Programm bringen Personen aus unterschiedlichen Organisationen ihre Erfahrungen ein, etwa aus Unternehmen wie Generali, UNIQA, den Wiener Stadtwerken, Diamond Aircraft oder Thalia. Diese Praxisberichte bilden die Grundlage für vertiefende Diskussionen. Abseits der Programmpunkte bieten Pausen und informelle Settings zusätzlichen Raum, um sich zu vernetzen, Erfahrungen weiterzudenken und konkrete Fragestellungen im direkten Austausch zu reflektieren. Genau dieser offene Austausch macht die Inhalte lebendig und wird für viele Teilnehmende zu einem echten Gewinn für die eigene berufliche Praxis.

Persönliche Perspektive 

Was ist für Sie persönlich der spannendste Moment im Rahmen dieses Events?

Besonders spannend sind für mich jene Momente, in denen Inhalte beginnen, sich im Austausch weiterzuentwickeln. Wenn kurze Inputs, Diskussionen oder Workshops dazu führen, dass Teilnehmende ihre eigenen Erfahrungen einbringen, Fragen stellen und Perspektiven miteinander verbinden.

Wann merken Sie während der Veranstaltung: „Jetzt greift das Konzept“?

In dem Moment, in dem Gespräche wichtiger werden als der Zeitplan. Wenn Teilnehmende nach Inputs weiterdiskutieren oder ihre eigenen Erfahrungen einbringen, wird deutlich, dass die Themen angekommen sind. Besonders spürbar wird das auch in den Pausen: Wenn sie länger dauern als geplant, nicht weil etwas stockt, sondern weil Gespräche nicht abbrechen wollen und neue Fragen wieder mit in den Raum getragen werden. Dann greift das Konzept.

Was würden Sie jemandem sagen, der noch unsicher ist, ob das Event für ihn/sie passt?

Der FutureHub ist kein Format für perfekte Antworten, sondern für Menschen, die ihre Themen schärfen wollen – im Austausch mit anderen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Er ist kein Wissensmarathon, sondern ein Ort, an dem komplexe Fragen sortiert werden dürfen. Wer das Gefühl hat, dass Kommunikation und HR im eigenen Umfeld enger zusammenspielen müssten, findet hier Klarheit. Und oft auch den beruhigenden Gedanken, mit diesen Fragen nicht allein zu sein.

FutureHub: Communication meets HR | Vom Konzept zum fertigen Event

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