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Elevator Pitch Beispiel | Den Kern des Unternehmens sichtbar machen

elevator-pitch-beispiel_aSowohl in der Kommunikation nach außen als auch bei der unternehmensinternen Kommunikation fällt es oft schwer das Wesentliche auf den Punkt zu bringen. Eine Grafik zwingt Sie dazu herauszuarbeiten worum es Ihnen wirklich geht. Es gibt keine leeren Phrasen, keine Füllwörter und keine ewigen Schachtelsätze. Die perfekten Voraussetzungen für ein wirklich gutes Elevator Pitch Beispiel.

Machen Sie das, was wirklich wichtig ist sichtbar

Haben Sie schon mal etwas vom Elevator Pitch gehört? Dabei geht es darum das eigene Unternehmen, sich selbst oder das Produkt bzw. die Dienstleistung, die man anbietet,  innerhalb von wenigen Minuten zu erklären. Das Ziel ist es dem Gegenüber kurz, knapp und einprägsam einen Eindruck davon zu geben was wichtig ist.

  • Wofür stehen Sie?
  • Was ist Ihnen wichtig?
  • Wer sind Ihre Kunden?
  • Wer sind Ihre Mitarbeiter?
  • Was macht Sie aus?
  • Was macht den Unterschied?

Wenn Sie es in Worte fassen können, dann können Sie es auch verbildlichen. Und wie immer ist das Bild wesentlich stärker als die Worte. Es bleibt länger im Gedächtnis und schafft es oft auch komplexe Sachverhalte in Sekunden zu transportieren.

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Ob Sie für die Symbole, die Sie gewählt haben Icons aus dem Internet wählen (ein heißer Tipp ist www.flaticon.com), sich eigene Bilder von Ihrer Werbeagentur anfertigen lassen oder selbst zum Stift greifen ist Geschmackssache.

Das entscheidende ist, dass Sie durch das Bild, das Sie entstehen lassen nicht nur für sich selbst, sondern vor allem auch für andere eine klare Botschaft senden.

Regen Sie den internen Austausch an

Die Frage nach dem Kern des Unternehmens grafisch zu beantworten ist aber viel mehr als nur ein Elevator Pitch Beispiel – es kann auch in einem ganz andren Kontext Sinn machen: bei der Projektplanung, einer Strategiebesprechung oder auch der Diskussion zur eigenen Positionierung.

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Aus dem Stegreif ein perfektes Symbol zu finden fällt den meisten Menschen erfahrungsgemäß schwer. Doch es gibt einen einfachen Trick um den Prozess anzukurbeln: erleichtern Sie daher Ihrem Team den Zugang indem Sie Vorlagen anbieten, die ergänzt werden können.

Auf diesem Weg können Sie Antworten auf Fragen finden, die so oder so ähnlich lauten:

  • Auf welche Aufgaben wollen wir uns in der nächsten Periode konzentrieren?
  • Was hat in der Vergangenheit besonders gut funktioniert?
  • Welche Stärken wollen wir betonen?
  • Welche Gefahren müssen wir beim Projekt berücksichtigen?
  • Wie entwickelt sich der Markt?

Hierbei geht es nicht darum statistische Zahlen auszuwerten, sondern die Meinung aller Beteiligten sichtbar und damit für eine Diskussion zugänglich zu machen.

Durch die Bilder können Sie innerhalb weniger Minuten die Meinung aller Teammitglieder einholen. Jede Stimme wird, unabhängig von Status, Stimmvolumen und Charaktertyp, gehört – oder besser gesagt: Jeder wird gesehen. Wenn die Grafiken fertig sind, können Sie aufgehängt und so in Form einer Galerie der Reihe nach besprochen werden.

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Einsatz im Assessment Center

Auch bei der Suche nach der richtigen Person für eine offene Stelle kann es interessant sein sich der Visualisierung als Methode zu bedienen. Anstatt die Zeit lediglich dazu zu nutzen vorbereitete Antworten auf vorhersehbare Fragen zu bekommen, lassen Sie die Bewerber doch einmal skizzieren wie Sie Ihr Unternehmen sehen und was Sie dazu beitragen wollen.

  • Kennen die Bewerber unsere Schwerpunkte?
  • Wissen sie in welchen Ländern wir vertreten sind?
  • Haben Sie unsere Positionierung verstanden?

In den Bildern, die entstehen kann man oft mehr ablesen als es auf den ersten Blick scheint. Sie erhalten sachliche Informationen und erfahren gleichzeitig auch welche Werte Ihrem Unternehmen zugeschrieben werden, mit welchen Symbolen es verknüpft wird und was den Bewerbern am wichtigsten scheint. Darüber hinaus versetzen Sie die Bewerber auch in eine ungewohnte Situation und können beobachten wie sie mit Herausforderungen umgehen, ihre Kreativität einsetzen und spontan auf Neues reagieren.

Da Visualisierung bei Bewerbungen noch ein ausgesprochen neues Thema ist, werden die Bewerber unvoreingenommen an die Aufgabe herangehen. Das Ergebnis ist dadurch wesentlich aussagekräftiger als auswendig gelernte Antworten auf Standardfragen.

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Ihr ganz persönliches Elevator Pitch Beispiel

Greifen Sie daher jetzt zum Stift. Nur wer es wagt neue Wege zu beschreiten, wird neue Erkenntnisse erlangen. Probieren Sie es aus. Perfektionieren Sie Ihr eigenes Elevator Pitch Beispiel. Denn wie wir alle wissen: „Wer immer das gleiche tut, darf sich nicht wundern, wenn er immer das gleiche Ergebnis bekommt.“

Das Spannende liegt meinst abseits der ausgetretenen Pfade.

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2 Kommentrare

  1. Alexander M. Schmid am

    Sehr geehrte Frau Lauren,

    die Dinge einfach auf den Punkt zu bringen ist auch mir ein Anliegen und deshalb finde ich Ihren Artikel sehr aktuell und wichtig. Je mehr Möglichkeiten sich uns bieten, umso einfacher sollte deren Darstellung erfolgen um überhaupt noch eine Chance der Wahrnehmung zu bekommen. Das gilt für Produkt- und Dienstleistungsgestaltung ebenso wie in der Kommunikation nach innen und außen.

    Visualisierung ist dafür ein sehr mächtiges Mittel. Der Spruch „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“ kommt nicht von ungefähr.

    Mit besten Grüßen,

    Alexander M. Schmid
    Der Vereinfacher

  2. Lana Lauren am

    Sehr geehrter Herr Schmid,

    Wahrnehmung ist tatsächlich ein wichtiges Stichwort.

    Einerseits laden grafisch aufbereitete Inhalte viel eher dazu ein, dass wir uns mit ihnen beschäftigen und andererseits sorgt die Visualisierung der Inhalte auch dafür, dass die Information es überhaupt in unsere bewusste Wahrnehmung schafft.

    Einfacher ausgedrückt: in der großen Informationsflut, der wir heutzutage ausgesetzt sind, braucht es etwas Besonderes um die eigenen Inhalte so sehr von den anderen abzuheben, dass sie überhaupt bemerkt werden. Und Bilder sind nunmal in einem Meer aus Buchstaben und Zahlen außergewöhnlich. Wurden die Inhalte bewusst wahrenommen geht es dann im zweiten Schritt darum in dem Pool des Bemerkten so einladend und interessant zu wirken, dass wir uns dazu entscheiden uns mit der Information näher zu beschäftigen.

    Bei beiden Schritten liefert Visualisierung einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil im Bestreben gehört oder besser gesagt gesehen zu werden. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass optisch aufbereitete Inhalte besser im Langzeitgedächtnis gespeichert werden.

    Mit ausgezeichneten Grüßen
    Lana Lauren

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