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Infografik | How the Internet of Things will Rule Your Workday in 2020

8Apr2016
3 min
infografik_InternetOfThings2020

HR-Know-how aus der Praxis für die Praxis

Inhalt

Wie wird sich das Internet of Things (IoT) auf den Arbeitsalltag in 2020 auswirken? Die Infografik sieht mit dem Fernrohr in die Zukunft.

Infografik gefunden bei: HR Trend Institute @ Pinterest


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Infografik | How the Internet of Things will Rule Your Workday in 2020

 

Wenn das Büro mitdenkt: Die Arbeitswelt im Jahr 2020 im Zeichen des Internet of Things

Die Infografik entwirft ein Arbeitsumfeld, das sich fundamental von klassischen Bürorealitäten unterscheidet. Im Zentrum steht das Internet of Things als unsichtbare, aber permanent aktive Infrastruktur, die Arbeitsmittel, Räume und Menschen miteinander vernetzt. Der Arbeitstag beginnt nicht mehr mit dem bewussten Einschalten von Systemen, sondern mit einer Umgebung, die bereits Daten erfasst, interpretiert und in Handlungen übersetzt. Die dargestellten Szenen zeigen eine Arbeitswelt, in der physische und digitale Elemente nahtlos ineinandergreifen und klassische Arbeitsgrenzen zunehmend verschwimmen.

Bereits der Einstieg der Infografik macht deutlich, dass Vernetzung nicht mehr als Zusatzfunktion gedacht wird, sondern als Grundprinzip moderner Arbeit. Geräte kommunizieren miteinander, ohne dass menschliche Eingriffe erforderlich sind. Arbeitsumgebungen reagieren automatisch auf Bedürfnisse, bevor diese aktiv geäußert werden. Daraus entsteht ein Arbeitsplatz, der nicht nur unterstützt, sondern aktiv mitarbeitet. Die Infografik visualisiert damit eine Verschiebung von reaktiver zu proaktiver Technologie im Arbeitskontext.

Der Arbeitstag als datengetriebene Choreografie

Im weiteren Verlauf zeigt die Infografik einen typischen Arbeitstag, der stark durch sensorbasierte Systeme strukturiert ist. Termine, Wege und Arbeitsprozesse sind nicht mehr isolierte Entscheidungen, sondern Teil eines kontinuierlichen Datenflusses. Geräte erfassen Bewegungen, Aktivitäten und Zustände und leiten daraus optimierte Abläufe ab. Dadurch entsteht eine Arbeitslogik, in der Entscheidungen zunehmend automatisiert vorbereitet oder sogar vollständig übernommen werden.

Besonders deutlich wird dies in der Darstellung von Arbeitsorganisation und Kommunikation. Informationen werden in Echtzeit zwischen Geräten und Plattformen ausgetauscht, wodurch klassische Verzögerungen in Abstimmungsprozessen weitgehend entfallen. Meetings, Aufgabenverteilung und Priorisierung erscheinen nicht mehr als manuelle Planungsleistung, sondern als Ergebnis eines permanenten Datenabgleichs. Die Infografik zeichnet damit das Bild einer Arbeitswelt, in der Effizienz durch permanente Vernetzung maximiert wird.

Vernetzte Räume und intelligente Infrastruktur

Ein zentraler Aspekt der Darstellung ist die Rolle der physischen Arbeitsumgebung. Büroräume sind nicht mehr statische Kulissen, sondern dynamische Systeme. Licht, Temperatur und Raumbelegung passen sich automatisch an die jeweilige Nutzungssituation an. Die Umgebung reagiert auf Anwesenheit und Verhalten der Menschen und schafft so eine Arbeitsatmosphäre, die sich kontinuierlich optimiert.

Auch Sicherheit und Zugangssysteme sind Teil dieses intelligenten Netzwerks. Zutritte werden digital gesteuert, Bewegungen innerhalb des Gebäudes erfasst und in Echtzeit ausgewertet. Dadurch entsteht ein Arbeitsplatz, der nicht nur komfortabler, sondern auch stärker kontrolliert und dokumentiert ist. Die Infografik deutet damit eine neue Balance zwischen Komfort, Effizienz und Überwachung an, ohne diese explizit zu bewerten.

Der Mensch im Zentrum eines unsichtbaren Systems

Trotz der starken Technologisierung bleibt der Mensch in der Infografik zentraler Bezugspunkt. Allerdings verändert sich seine Rolle. Mitarbeitende agieren nicht mehr ausschließlich als aktive Entscheider, sondern zunehmend als Teil eines vernetzten Systems, das ihre Arbeit unterstützt und strukturiert. Entscheidungen entstehen im Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine, wobei die Maschine eine deutlich aktivere Rolle einnimmt als in bisherigen Arbeitsmodellen.

Die Darstellung macht deutlich, dass diese Entwicklung nicht nur technologische, sondern auch kulturelle Veränderungen mit sich bringt. Arbeitsprozesse werden transparenter, aber auch stärker standardisiert. Gleichzeitig eröffnet die durchgängige Vernetzung neue Möglichkeiten der Flexibilisierung und Individualisierung von Arbeit.

Fazit: Eine stille Revolution im Arbeitsalltag

Die Infografik zeichnet kein spektakuläres Zukunftsszenario, sondern eine konsequent weitergedachte Gegenwart. Das Internet of Things wird als stille Infrastruktur sichtbar, die den Arbeitsalltag durchdringt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Genau darin liegt die eigentliche Transformation: Arbeit wird nicht ersetzt, sondern neu organisiert, verdichtet und permanent optimiert.

Für die Arbeitswelt bedeutet das eine Verschiebung von Kontrolle hin zu Koordination in Echtzeit. Für HR entsteht daraus eine zentrale Herausforderung: nicht nur Technologien zu verstehen, sondern ihre Auswirkungen auf Arbeitsstrukturen, Rollenbilder und Entscheidungslogiken aktiv mitzugestalten.

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