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HR-Tipp | Fallstricke bei der Internationalisierung von Webseiten


HR-Tipp: Fallstricke bei der Internationalisierung von Webseiten

Zielgruppe:



Online Marketer, Webentwickler, Internationalisierung


Tipp-Geber:


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Avi Fichtner, Content Manager


Made in Austria hat in und außerhalb der EU einen hohen Stellenwert. Wer im Ausland auf Jobsuche ist, kann sich zudem ein Bild davon machen, welche Stereotypen mit Österreich verbunden werden: gute Organisation, zuverlässige Projekte und Dienstleistungen sowie Berge und Gastlichkeit. Was liegt also näher, Produkte aus Österreich über das Web auch international zu bewerben? Basis dafür ist ein Webauftritt in der jeweiligen Sprache. Dabei lauern aber Fallstricke:

Fallstrick 1: Zeit

Der Zeitaufwand für die Erstellung von mehrsprachigen Webseiten wird häufig unterschätzt. Es ist nicht nur der eigentliche Content, der übersetzt werden muss. Häufig vergessen werden:

  • URLs – diese müssen im Vorfeld mit in die Übersetzung gegeben werden
  • Navigationen (Header Navigation, Footer Navigation sowie Sidebar)
  • Der fremdsprachige Content kann nicht einfach von einem Designer platziert werden. Viele Details tauchen erst im Prozess auf.

Dieses Problem ist einfach in den Griff zu bekommen. Neben der Übersetzung sollte gleich Korrektorat für die Webseite mitbestellt werden. Nach dem Platzieren des eigentlichen Contents, sollten mehrere Korrekturfahnen mit einem Muttersprachler eingeplant werden.

Fallstrick 2: Schreibe

Übersetzungen fühlen sich beim Lesen oft nicht ganz echt an. Typische Floskeln oder Anknüpfungspunkte der Fremdsprache werden von Übersetzern nicht angeglichen. Dieses Problem kann über ein Korrektorat gelöst werden. Nach der eigentlichen Übersetzung sollte der Text noch einmal von einem professionellen Korrektorat bearbeitet werden.

Vor allem auf Webseiten zum Thema Glücksspiel findet man häufig schlecht übersetzte Texte. Ein gelungenes Beispiel für eine gute Übersetzung ist das Portal www.casinoseurope.com, welches aus der Seite www.spielbank.com.de entwickelt wurde.

Fallstrick 3: Verwaisung

Die Seite muss regelmäßig aktualisiert und ergänzt werden. Dafür sollten bereits im Vorfeld Prozesse geklärt werden.

Fallstrick 4: Vermarktung

Wenn Content nicht vermarktet wird, sprich nicht gefunden werden kann, ist die Arbeit umsonst gewesen. Der Content sollte auf Webseiten zum Thema vorgestellt und eventuell über PPC verbreitet werden. Auch interessant sind Anzeigen in sozialen Netzwerken.

Fazit

Wer mit dem Gedanken spielt, seine Webseite zu internationalisieren, sollten sich über den hohen Aufwand im Klaren sein.


Ein Dank an den Tipp-Geber: Avi Fichtner, Content Manager von www.spielbank.com.de und www.casinoseurope.com.

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