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Aufbau einer gesunden Belegschaft: 10 Ideen für Wellness-Programme

Laut des Fehlzeitenreport 2020, beliefen sich die direkt zuordenbaren Krankenstandskosten in Österreich auf 4,0 Mrd. Euro. Viele der Faktoren, die zu Fehlzeiten beitragen, stehen in direktem Zusammenhang mit dem körperlichen und emotionalen Wohlbefinden der Belegschaft. Hier kann ein Wellness-Programm Abhilfe verschaffen. Folgende zehn Ideen können helfen, ein solches Programm aufzubauen:

 

 

10 Ideen für Wellness-Programme für eine gesunde Belegschaft

1. Anreize für Wellness schaffen

Besser als einmalig vergebene Belohnungen ist eine Lösung für Belohnung und Anerkennung, die mit einer Wellness-Plattform integriert ist. Mit einer solchen Lösung können alle Mitarbeitenden automatisch Belohnungspunkte für bestimmte Wellness-Ziele sammeln. Diese können dann in einem zentralisierten Belohnungsmarktplatz individuell eingelöst werden.

2. Burnout den Kampf ansagen

Burnout ist in vielen Unternehmen ein Problem. Der Kampf gegen Burnout sollte daher Teil von Wellness-Programme sein. Das kann damit beginnen, mithilfe von anonymen Pulsumfragen, Informationen zur Burnout-Situation zusammen zutragen. Priorisieren Sie eine transparente Kommunikation, unterstützen Sie die Work-Life-Balance und gehen Sie zeitnah auf das Feedback der Mitarbeitenden ein, um die Auswirkungen von Burnout zu minimieren.

3. Flexibilität und Auszeiten

Mitarbeitende die Flexibilität zu geben, wie und wann sie arbeiten, wird immer wichtiger. Darüber hinaus sollten sie auch die Autonomie haben, ihre Arbeit so zu erledigen, wie es ihnen am besten passt. Diese Flexibilität ist laut Gartner neben Sinn und Verbundenheit eine der drei Säulen des Wohlbefindens der Belegschaft. Ebenso wichtig ist es aber auch, den Mitarbeitenden genügend Zeit zum Auftanken zu geben.

4. Förderung der Achtsamkeit

Achtsamkeit vermittelt ein Verständnis für sich selbst und andere, und erlaubt es, konstruktiv auf Stress zu reagieren. Unternehmen sollten die Belegschaft auf Achtsamkeits-Ressourcen hinweisen oder selbst Achtsamkeitstrainings anbieten. Diese Bemühungen können mit Trainingseinheiten zur emotionalen Intelligenz ergänzt werden.

5. Fitness

Das Anbieten eines hauseigenen Sportbereichs ist eine großartige aber kostenintensive Möglichkeit. Ebenso effektiv ist das Anbieten von Fitnesskursen, die Kostenrückerstattung für die Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio oder Sportverein.

6. Gesundheitsleistungen

Unternehmen können ihre Belegschaft dabei unterstützen, Gesundheitsdienste unkompliziert in Anspruch zu nehmen. Es gibt eine Vielzahl von Dienstleistungen, die ein Unternehmen anbieten kann, wie etwa Gesundheitsrisikobewertungen oder Gesundheitscoaching.

7. Aufklärung

Die Aufklärung über gesunde Gewohnheiten ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Wohlbefinden der Belegschaft. Neben wichtigen Themen wie die Gesundheitsvorsorge können auch Fehlinformationen zu Themen wie Impfsicherheit bekämpft werden. Es gibt viele gute Ressourcen von Drittanbietern, die Unternehmen nutzen können.

8. Gesunde Ernährung fördern

Unternehmen sollten eine gesunde Ernährung fördern und gesunde Mahlzeiten und Snacks in der eigenen Kantine anbieten. Mitarbeitende im Homeoffice kann man die Snacks zuschicken oder ihnen die Kosten für die Beschaffung von gesunden Lebensmitteln lokaler Anbieter erstatten.

9. Programme zur Raucherentwöhnung

14.000 Menschen in Österreich sterben pro Jahr an den Folgen des Rauchens. Unternehmen sollten ihren rauchenden Mitarbeitenden Hilfe anbieten und Ressourcen zur Verfügung stellen, um mit dem Rauchen aufzuhören. Coaching, Selbsthilfegruppen und die Erstattung der Kosten für Raucherentwöhnungstechniken und -produkte sind gute Beispiele.

10. Arbeitswege

Anstatt allein mit dem Auto zur Arbeit zu fahren, können Mitarbeitenden Fahrgemeinschaften bilden, öffentliche Verkehrsmittel nutzen oder aufs Fahrrad oder E-Bike umsteigen. Unternehmen können diese Initiativen fördern, indem Sie Mitarbeitenden, die daran teilnehmen, belohnen oder die damit verbundenen Kosten ganz oder teilweise übernehmen.


Gast-Autorin

Susanne Gensch ist Lösungsberaterin bei Achievers

www.achievers.com


 

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