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5 Fehler, die Sie als Führungskraft beim Mitarbeitergespräch vermeiden sollten!

Mitarbeitergespräche sind ein extrem effizientes Führungsinstrument. Am besten, man nutzt das  Potenzial vollständig. Das geht leichter, wenn man auf folgende 5 Fehler verzichtet und die Gesprächsführung verbessert:

Autorin: Karin Schnopfhagen

 

Fehler 1: Keine Gesprächsziele setzen!

Überlegen Sie sich als Führungskraft, welche Ziele Sie konkret verfolgen. Auch wenn ein grobes Ziel durch die Art des Mitarbeitergespräches vorgegeben ist, Ihr eigenes Ziel hilft Ihnen beim Thema zu bleiben und bessere Ergebnisse zu erzielen.

Fehler 2: Vorbereitung weglassen!

Auch wenn die Zeit als Führungskraft knapp bemessen ist, Vorbereitung zahlt sich jedenfalls aus. Abgesehen von den organisatorischen Fragen – Wann? Wo? Wie lange? – gilt es das Gespräch inhaltlich vorzubereiten. Überlegen Sie sich, welche Themen konkret anstehen bzw. ob es besonders heikle Punkte gibt. Gerade hier sollten Sie im Vorfeld überlegen, wie Sie diese ansprechen wollen und versetzen Sie sich dabei immer wieder in die Lage Ihres Gesprächspartners.

Fehler 3: Unstrukturiertes Gespräch!

Folgender Ablauf bietet eine gute Orientierung für Mitarbeitergespräche:

Eröffnen Sie das Gespräch mit einer „Warming up“-Phase und schaffen Sie so eine positive Gesprächsatmosphäre.

Legen Sie dann gemeinsam jene Punkte fest, die im Gespräch jedenfalls besprochen werden sollen und für die vorgegebenen Ziele relevant sind.

Erst dann beginnt der Hauptteil des Gesprächs, in dessen Rahmen die festgelegten Schwerpunkte behandelt werden.

Fassen Sie zum Gesprächsabschluss die Ergebnisse zusammen und stellen Sie sicher, dass Sie ein gemeinsames Verständnis hinsichtlich der nächsten Schritte hergestellt haben.

Fehler 4: Einen Monolog führen!

Oft braucht es die aktive Förderung von Ihrer Seite, um einen Dialog herzustellen. Stellen Sie offene Fragen und halten Sie Pausen aus, um den Mitarbeitenden Zeit zum Überlegen zu geben. Sorgen Sie für eine ausgewogene Gesprächsführung.

Fehler 5: Argumente des Gegenübers ignorieren!

Bleiben Sie Ihrem Gesprächspartner gegenüber wertschätzend, indem Sie auch in schwierigen Phasen des Gespräches Verständnis für die Argumente des Gegenübers haben. Auch bzw. gerade, wenn diese nicht Ihren Ansichten entsprechen.


Gast-Autorin

Karin Schnopfhagen ist Unternehmensberaterin, Trainerin und Coach.
Karin.schnopfhagen@ksberatung.at, www.KarinSchnopfhagen.at

 

⇒Tipp: Lehrgang:
Das Programm für die erste Zeit als neue Führungskraft

 

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