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In einer Zeit, in welcher Selbstorganisation und persönliches Zeitmanagement die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere bilden, bleibt für das Privatleben oft wenig Raum. Selbst kleine Aufgaben des Alltags können sich zu einer Last auswachsen und erhöhen den Druck auf Seele und Körper.

Da ist unter anderem der Rasen zu wässern, die Rollläden zu schließen oder die Beleuchtung des Aquariums zu betätigen. Alles Nebensächlichkeiten, die nicht Rede wert sind, angesichts großer Herausforderungen im Job? Keinesfalls, so betonen renommierte Psychologen. Die Basis unseres Seins sind nicht die großen, sondern die kleinen Elemente, welche die Vielfalt unseres Daseins ausmachen und uns Freude und Kraft erhalten.

Technische Hilfe bei der Alltagsbewältigung

Kaffeemaschine, Geschirrspüler oder Waschmaschine erleichtern uns das Leben. Doch eins können auch diese technischen Wunder nicht: Unsere Zeit verlängern. Wir müssen in kürzester Zeit ungemein viele Dinge erledigen, da vergisst man schnell einmal, den Garten zu wässern oder vor der Dienstreise die Rollläden zu schließen. Hier bringen Zeitschaltuhren Hilfe. Durch die Programmierung von zeitlichen Abläufen lassen sich elektrische Rollläden, die Beleuchtung und Heizung im Haus automatisieren. Wer morgens gern einen warmen Arbeitsplatz fürs Homeoffice vorfinden möchte, kann in Kombination mit einer Heizmatte morgens punktuell vorheizen. So spart man Energiekosten und schafft sich zeitliche Freiräume.

Weiteres Potenzial entdecken

Zeitschaltuhren in Kombination mit moderner Sensortechnik ermöglichen nicht allein das Ein- und Ausschalten von elektrischen und elektronischen Geräten. Die digital programmierbaren Einheiten lassen sich über weitere Komponenten zu intelligenten Systemen verbinden, die als Smarthome-Varianten einen hohen Bedienkomfort bieten. Zeitschaltuhren nehmen dabei eine besondere Stellung ein: Sie ergänzen eine einfache Wandsteckdose um ein programmierbares Zwischenglied, mit welchem elektrische Verbraucher wie Waschmaschine, TV-Geräte oder der Rasensprenger in vorgegebenen Zeitfenstern genutzt werden können.

Komponenten für Zeitschaltuhren

Lichtsensoren erweitern die Funktion von Zeitschaltuhren überall, wo es um Sonnenschutz oder Fensteraußenjalousien geht. Die Ergänzung besteht darin, auf Umweltfaktoren reagieren zu können – bei Ausbleiben der Sonne fährt die Markise nicht herunter, obwohl es in der Zeitschaltuhr für diese bestimmte Tageszeit vorgesehen wäre. In Kombination mit Heizmatten lassen sich Bereiche im Haus oder das Gartenhaus zu bestimmten Zeiten vorheizen, um sich nach Feierabend Zeit für sich selbst finden zu können. Im Zusammenspiel mit thermischen Außensensoren entsteht ein intelligentes Heizsystem mit Berücksichtigung der Außentemperaturen. In Altbauten tragen Luftentfeuchter zur Verbesserung des Raumklimas bei. Im Zusammenspiel mit Feuchtigkeitssensoren bekommen diese Geräte ein Zeitfenster über die zwischengeschaltete Zeitschaltuhr, in welcher sie nur bei erhöhter Luftfeuchte tätig werden. So läuft der Entfeuchter ausschließlich bei Bedarf – zu den jeweils festgelegten Zeiten.

Leben mit Zeitschaltuhren

Treppenlichtzeitschalter sind eine spezielle Form, hier wird über die elektrische Hausanlage ein Timer integriert, der das Hauslicht nach Betätigung des Tasters für eine vorgegebene Zeitdauer brennen lässt und anschließend ausschaltet. Das ist eine sinnvolle Ergänzung zur zeitgesteuerten Hausbeleuchtung. Die Module für diese Anwendung werden auf die Schiene der Hausanlage aufgesetzt und können in die Stromkreisläufe zur Außen- und Innenbeleuchtung eingreifen. Auf diese Weise lässt sich Elektroenergie sparen. Nach der Integration von Zeitschaltuhren wird der Rollladen selbstständig hoch- und herunterfahren unter Berücksichtigung des wechselnden Faktors Tageslicht. Der Rasensprenger arbeitet dank Feuchtigkeitssensoren selbstständig, genauso wie der Raumentfeuchter im Keller. So kann man auch den Urlaub sorglos genießen.

Autor | Beiträge von Personen außerhalb des fixen Autoren-Teams

Alle Schreiberlinge, die nicht zur Stamm-Autoreninnen-Runde zählen, subsumieren wir unter Gast-/Autor. Sie treten manchmal einmalig auf, häufig auch wiederholt.

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