Ein Wunsch aus der Belegschaft wurde bei der 3e Handels- und Dienstleistungs AG zum HR-Projekt: Seit einem Jahr können Mitarbeitende über Firmenradl ein Dienstrad leasen. Wie aus der Idee ein neuer Benefit entstand, zeigt dieses Praxisbeispiel.
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Manchmal entstehen erfolgreiche HR-Projekte nicht aus Strategiepapieren, sondern aus Impulsen aus der Belegschaft. So begann auch das Fahrradleasing-Projekt bei der 3e Handels- und Dienstleistungs AG in Wels.
Eine Mitarbeiterin brachte den Vorschlag ein, Dienstradleasing als neuen Benefit einzuführen. Die Idee stieß im Unternehmen schnell auf offene Ohren. Gemeinsam mit Firmenradl als Umsetzungspartner wurde daraus schließlich ein konkretes HR-Projekt.
Gast-Autor
Peter Moll ist seit Oktober 2025 Geschäftsleiter des Dienstrad-Anbieters Firmenradl. Zuvor war er viele Jahre in leitenden Funktionen im Sportfachhandel tätig und bringt umfassende Erfahrung aus Handel, Vertrieb und strategischer Unternehmensentwicklung mit.
Umsetzung & Akzeptenz
Seit März 2025 können Mitarbeitende ein Firmenrad leasen und es sowohl für den Arbeitsweg als auch in der Freizeit nutzen. Ziel war es, ein Angebot zu schaffen, das Bewegung im Alltag erleichtert und gleichzeitig einen praktischen Mehrwert bietet. Für 3e, ein Netzwerk selbstständiger Fachhändler im DIY- und Hartwarenbereich mit 113 Mitarbeitenden am Standort Wels, bot das Modell die Möglichkeit, Gesundheit, Mobilität und moderne Mitarbeiterangebote miteinander zu verbinden.
Die Einführung verlief bewusst unkompliziert. Nach der Entscheidung für Firmenradl wurde das Angebot rasch umgesetzt. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass eine klare Entscheidung auf Unternehmensseite und eine strukturierte Begleitung in der Implementierungsphase zentrale Erfolgsfaktoren sind. Interessierte Mitarbeitende konnten sich im Rahmen von Mitarbeiterinformationen persönlich und schriftlich über das Modell informieren und offene Fragen klären. Dieser transparente Einstieg erleichterte vielen die Entscheidung für das Dienstradleasing und sorgte dafür, dass das Angebot schnell angenommen wurde.
Bei der Wahl des Partners spielte neben der einfachen Abwicklung auch das breite Händlernetzwerk von Firmenradl eine Rolle. Die Möglichkeit, Räder über zahlreiche Fachhändler auszuwählen und gleichzeitig eine digitale, unkomplizierte Abwicklung zu nutzen, erleichterte die Einführung zusätzlich. Auch die persönliche Betreuung während der Implementierung trug dazu bei, dass das Projekt im Unternehmen rasch umgesetzt werden konnte.
Benefit mit Signalwirkung für HR
Heute nutzt bereits jeder sechste Mitarbeitende das Firmenrad. Besonders gefragt sind E-Bikes und Citybikes, die sowohl den täglichen Weg ins Büro erleichtern als auch für Ausflüge in der Freizeit genutzt werden. Viele berichten, dass sie seitdem häufiger mit dem Fahrrad unterwegs sind als zuvor und Bewegung stärker in ihren Alltag integrieren.
Auch nach der Einführung bleibt das Interesse am Modell hoch. Neben den ersten Nutzerinnen und Nutzern interessieren sich weiterhin Mitarbeitende für das Angebot. Für Firmenradl ist das ein klares Zeichen dafür, dass Dienstradleasing nicht nur kurzfristig Aufmerksamkeit erzeugt, sondern sich als nachhaltiger Bestandteil moderner Benefit-Strukturen etabliert.
Für die HR-Verantwortlichen bei 3e zeigt das Projekt vor allem eines: Gute Ideen entstehen oft direkt in der Belegschaft. Werden solche Impulse aufgegriffen und pragmatisch umgesetzt, können daraus Benefits entstehen, die im Arbeitsalltag tatsächlich genutzt werden. Dieses Beispiel bestätigt, dass Dienstradleasing besonders dann erfolgreich ist, wenn Unternehmen auf einfache Prozesse, transparente Kommunikation und eine enge Begleitung in der Einführung setzen.
Von der Mitarbeiter-Idee zum Erfolgsmodell | Wie 3e Fahrradleasing umsetzt
Fotos © 3e



