83 % der Österreicher und Österreicherinnen gehen trotz mentaler Erschöpfung weiter zur Arbeit. Gleichzeitig holen sich nur 14 % professionelle Hilfe.
Für HR stellt sich deshalb die Frage: Wie lässt sich Unterstützung anbieten, bevor aus stillem Stress ein Krankenstand oder eine Kündigung wird?
Was wie Durchhaltevermögen aussieht, hat einen hohen, oft unsichtbaren Preis. Psychische Belastungen wirken sich nicht erst dann auf Unternehmen aus, wenn Mitarbeitende krankheitsbedingt ausfallen. Schon vorher können Leistungsfähigkeit und Produktivität deutlich sinken.
Laut einer mit dem WHO-Produktivitätsfragebogen validierten Untersuchung sind Beschäftigte im Schnitt 57,5 Tage im Jahr anwesend, obwohl sie nicht voll leistungsfähig sind. Dieser sogenannte Präsentismus erfasst dabei noch nicht einmal Krankenstände oder Kündigungen.
Wie relevant das für Österreich ist, zeigt eine aktuelle Studie des Gesundheitsanbieters Mavie: 83 % der Befragten gehen trotz mentaler Erschöpfung zur Arbeit. Viele tun das aus finanzieller Notwendigkeit. Andere wollen keine Schwäche zeigen oder fühlen sich ihren Kolleginnen und Vorgesetzten gegenüber verpflichtet. Gleichzeitig berichten die Betroffenen von einem starken bis sehr starken Leistungseinbruch durch den eigenen Stress.
Wenn Stress unsichtbar bleibt
Für HR ist das besonders relevant, weil Belastung häufig dort bleibt, wo sie kaum sichtbar wird. 75 % sprechen über ihre psychische Gesundheit am Arbeitsplatz überhaupt nicht. Zwei Drittel würden das Thema auch gegenüber ihrer Führungskraft nicht ansprechen, weil sie keine Unsicherheit oder Verletzlichkeit zeigen möchten.
Entsprechend selten wird professionelle Unterstützung in Anspruch genommen: Nur 14 % tun das. Dabei zeigt die Mavie Stress-Studie, dass der Bedarf vorhanden ist: 54 % wünschen sich psychosoziale Angebote am Arbeitsplatz. Gleichzeitig spielt mentale Gesundheit bei der Wahl des Arbeitgebers eine wichtige Rolle: Für 54 % ist sie ein entscheidendes Gesundheitsmerkmal bei der Wahl einer neuen Stelle.
Für Unternehmen entsteht damit eine klare Lücke: Belastung ist vorhanden, Unterstützung wird gebraucht, aber der direkte Weg über Führungskraft oder HR wird häufig nicht gewählt.
Unterstützung, bevor Stress krank macht
Genau hier setzt das Employee Assistance Program (EAP) von Mavie Work an: einfach, niedrigschwellig und anonym. Mitarbeitende erhalten Zugang zu professioneller Unterstützung, bevor aus ersten Anzeichen einer Überlastung ein gesundheitliches Problem oder ein Krankenstand wird.
Das EAP bietet vertrauliche psychosoziale Beratung bei beruflichen und persönlichen Belastungen. Dabei geht es nicht nur um akute Krisen. Auch Stress, Konflikte, schwierige Situationen im Arbeitsalltag oder persönliche und familiäre Herausforderungen können Themen sein.
Der entscheidende Punkt für HR: Mitarbeitende müssen ihre Belastung nicht zuerst innerhalb des Unternehmens ansprechen, um Unterstützung zu bekommen. Das EAP schafft einen geschützten Rahmen außerhalb der direkten Führungs- und HR-Strukturen, in dem Herausforderungen frühzeitig angesprochen und gemeinsam Lösungen entwickelt werden können.
Die Unterstützung ist dabei an unterschiedliche Lebens- und Arbeitssituationen angepasst: persönlich, telefonisch oder digital. Eine 24/7-Hotline ermöglicht Zugang rund um die Uhr. Das internationale Beratungsnetzwerk von Mavie Work umfasst 16 Sprachen und lokale Standorte in acht Ländern. Auch Angehörige können das Angebot nutzen.
Prävention, bevor der Ausfall kommt
Für Unternehmen bedeutet das: Mitarbeitende erhalten Zugang zu professioneller Unterstützung, ohne ihre Belastung zunächst gegenüber Führungskraft oder HR offenlegen zu müssen. Damit erweitert Mavie Work die betriebliche Gesundheitsförderung um eine niedrigschwellige und vertrauliche Anlaufstelle für persönliche und berufliche Belastungen.
Der stille Preis von Stress beginnt nicht erst mit dem Ausfall. Er beginnt häufig viel früher: wenn Menschen weiterarbeiten, obwohl sie längst nicht mehr voll leistungsfähig sind. Genau deshalb setzt Mavie Work mit dem Employee Assistance Program früh an – bevor aus stillem Stress Krankenstand oder Kündigung wird.
Der stille Preis von Stress am Arbeitsplatz | Was HR jetzt tun kann
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Mavie Work
Mavie Work unterstützt Unternehmen und deren Mitarbeitende mit niedrigschwelligen Lösungen auf dem Weg zu einer gesünderen Organisation. Das EAP (Employee Assistance Program) widmet sich in vertraulichen persönlichen Beratungen der mentalen Gesundheit der Mitarbeitenden.
Mehr Informationen zu Mavie Work und dem EAP: work.mavie.care



