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EFT- Klopftechnik & PEP Technik | Klopfen Sie doch Mal anstatt zu reden!

Bifokale Techniken sind unter Wirtschaftscoaches in Österreich noch nicht sehr weit verbreitet – Mag. Christine Gsur (Coachinggalerie) berichtet, wie sie selbst dazu kam und wie diese Methodiken (speziell die EFT Klopftechnik) den Weg in Ihren Coachingalltag fanden:

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EFT-Klopftechnik: das war mir zu schräg

Mag. Christine Gsur über ihre ersten EFT-Klopftechnik-Schritte: Dr. Gunther Schmidt erwähnte beim Abschlussmodul meiner hypnosystemischen Ausbildung, dass diese Klopftechniken mehr können, als man im ersten Moment vermuten würde. Nichtsdestotrotz war mir die Technik zu schräg. Ich war gerade dabei, die Inhalte der letzten Ausbildung in meine Arbeit als Coach zu integrieren und das war bereits fordernd genug. Im Laufe der darauffolgenden Jahre wurde ich jedoch von verschiedenen Seiten immer wieder auf diverse Klopftechniken aufmerksam gemacht. Mein erster Zugang vor drei Jahren erfolgte dann über EFT – ein sehr selbsthilfeorientierter Ansatz der Klopftechniken nach Gary Craig. Da ich bei der Anwendung mit meinen Kunden manches Mal erstaunliche Erfolge erzielte, manches Mal jedoch fast gar keine Veränderung bewirken könnte, ohne zu wissen warum, machte ich mich auf die Suche nach Weiterentwicklungen, und bin dabei auf Dr. Michael Bohnes PEP Technik gestoßen. Sein Ansatz, der unglaublich viele verschiedene Therapie- und Coachingtechniken in ihren Grundideen vereint, hat mich dann restlos begeistert. Heute kann ich mir nicht mehr vorstellen ohne Klopftechniken im Coaching zu arbeiten und ich wende es auch gerne in meinem eigenen Alltag an.

Wie reagieren Ihre Kunden auf das Angebot der EFT-Klopftechniken und die PEP Technik?

Natürlich gibt es einen Erklärungsbedarf bevor ich diese Methode einsetze, da sowohl EFT-Klopftechniken als auch die PEP Technik für uns kulturfremd sind. Allerdings kennen viele Kunden Situationen in denen z.B. ihr Verstand weiß, dass es sinnlos ist sich über etwas Bestimmtes zu ärgern, sie aber trotzdem stunden- oder sogar tagelang darüber nachgrübeln. Oder sie sind sehr nervös vor einem Kundentermin, obwohl dort natürlich keine wirkliche Bedrohung zu erwarten ist. Aber der Termin spürt sich trotzdem irgendwie bedrohlich an und deshalb können sie möglicherweise wochenlang vor dem Termin bereits schlecht schlafen oder beginnen zu schwitzen, wenn sie nur an die bevorstehende Präsentation denken.

Das sind genau die Themen, bei denen der Verstand allein nur unter großem Aufwand, wenn überhaupt, Beruhigung bringen wird. Das leuchtet aufgrund von eigenen Erfahrungen schnell ein. Jetzt braucht es nur noch die Offenheit, sich auf einen neuen Zugang einzulassen. Wenn man den neuesten Erkenntnissen aus der Gehirnforschung Glauben schenken kann, dann sieht es so aus, dass wir mit den EFT-Klopftechniken und der PEP Technik direkt das limbische System, in dem die Emotionen zu Hause sind, erreichen. Das Klopfen beruhigt und stabilisiert und ermöglicht am Ende dem Kunden sein bestmögliches Ergebnis zu erreichen. Klopfen erspart jedoch nicht die Vorbereitung für die Präsentation – aber es erspart den emotionalen Aufwand, der zusätzlich aufzubringen wäre. Und diese Energie kann stattdessen in bessere Vorbereitung, überzeugenderes Auftreten oder einfach in Freizeitvergnügen investiert werden.

Was sind die Nachteile / Risiken der EFT-Klopftechniken und PEP Technik?

Ich sehe verschiedene Risiken – einerseits erscheinen diese Techniken auf den ersten Blick möglicherweise so einfach, dass sie zu schnell von Anwendern auch für heikle Themen herangezogen werden, für deren Bearbeitung ein Therapeut oder zumindest ein erfahrener Coach notwendig wäre.

Andererseits habe ich auch schon erlebt, dass Kunden, wenn sie die Technik einmal erfolgreich bei einem Thema erlebt haben, gerne mit den nächsten Problemen weiterklopfen wollten, in der Hoffnung, dass sich das Problem dann in Luft auflöst. Das ist aber selten der Fall – meistens bewirkt das Klopfen, dass der Zugang zu den eigenen Ressourcen massiv verbessert wird, die Ressourcen müssen für die Problemlösung aber schlussendlich trotzdem verwendet werden – also Klopftechniken lösen Probleme nicht ohne eigenes Zutun, aber sie bringen emotionale Erleichterung. Auf der anderen Seite ist das aber auch gut so -–gibt es doch Studien, die belegen, dass der Mensch sich am meisten über Erfolge freuen kann, wenn er sie selbst bewirkt hat!

Mag. (FH) Catrin Mayerhofer-Trajkovski, MA

Mag. (FH) Catrin Mayerhofer-Trajkovski, MA absolvierte ein Wirtschaftsstudium an der FH Wr. Neustadt (Personal und Steuerrecht) und einen HR-Management-Master an der FH Eisenstadt (Bildung und Arbeitsmarktsysteme). Mit Berufserfahrung im Personalbereich und arbeitsmarktpolitischen Kontext begleitet Sie nun mit ihrer Unternehmensberatung Firmen bei Fragen zu HR-Förderungen.

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