HRweb | Die erfrischende Plattform für Human Resources

Good Practice: Das Familienzimmer von VERBUND

Ein schulautonomer Tag, der Kindergarten hat geschlossen, kurzfristig ist die Betreuungsperson ausgefallen. Wohin mit dem Kind? Alle Eltern kennen diese Probleme nur zu gut. Vielfach bringen derartige Probleme Eltern in Bedrängnis. Einen Urlaubstag zu nehmen ist eine Option, sofern kurzfristig möglich. Das Kind an den Arbeitsplatz mitnehmen eine andere, sofern der Arbeitgeber zustimmt.

VERBUND hat das Problem erkannt und stellt Eltern ein eigenes Familienzimmer, ein Büro mit Kinderausstattung, zur Verfügung, das diese bei Bedarf nutzen können. Wir haben uns angesehen wie das funktioniert.

Arbeiten im Familienzimmer

VERBUND Familienzimmer 1

Auf der einen Seite Spielzimmer…

VERBUND Familienzimmer 4

… auf der anderen Seite Büro


Kommt es zu Betreuungsengpässen, können arbeitende Eltern von VERBUND eines der beiden Familienzimmer an den Standorten Am Hof und Westbahnhof nutzen. Hierbei handelt es sich um eigens adaptierte Büros, in denen die Kinder Möglichkeiten zum Spielen haben, während die Eltern arbeiten. Gebucht wird das Büro über ein internes Anmeldesystem.“ Die Idee dazu entstand vor 4 Jahren“ erklärt Andrea Martens-Horvath (Diversity Managerin von VERBUND und Beauftragte in Sachen Vereinbarkeit von Beruf und Familie): „Uns war wichtig, Eltern hier eine unkomplizierte Lösung anzubieten. Die Familienzimmer wurden im Jahr 2012 eingerichtet. Dafür wurden eigens Spielsachen und andere kindgerechte Ausstattung angeschafft.

Ein einfaches Service vielfach genutzt

Was durch das Angebot vermieden werden kann ist, dass Eltern in Betreuungsnotfällen zusätzlich zum ohnehin meist schon knappen Urlaub weitere Tage frei nehmen müssen oder eine Pflegefreistellung aufgrund des Wegfalls der Betreuungsperson benötigen. Damit bleiben diese Tage für echte Krankheitsfälle, deren es bei Kindern ja genügend gibt.

„Unsere Eltern zeigen sich sehr erfreut über das Service. Als familienfreundliches Unternehmen haben wir hier sicherlich den Nerv der Zeit getroffen“, ist Martens-Horvath überzeugt.

Aber auch die Belästigung anderer Arbeitnehmer, etwa durch Lärm, den an den Arbeitsplatz mitgebrachte Kinder möglicherweise verursachen, ist damit ausgeschlossen. Das Familienzimmer ist also eine Win-Win-Win Situation – für die Eltern, die Kinder und das Unternehmen!

teilen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.