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HR-Tipp | Inventur der eigenen sozialen Kontakte


HR-Tipp: Inventur der eigenen sozialen Kontakte

Zielgruppe:



irgendwie betrifft uns dieses Thema doch eh alle …


Tipp-Geber:


xxx


Sabine Prohaska (seminar consult prohaska)


 

Misten Sie von Zeit zu Zeit Ihren Kleiderkasten aus? Ich meine damit, dass Sie Ihre Kleidung sortieren, bei jedem Stück überlegen, ob es noch passt, Ihnen noch Freude bereitet?

Ähnliches sollte man ab und zu auch mit seinem Freundes- und Bekannten-Kreis tun.

In der psychologischen Forschung konnte vielfach nachgewiesen werden, dass unsere Gedanken eine direkte Auswirkung auf unsere Gesundheit haben. Also macht es einen Unterschied mit welchen Menschen ich mich tagtäglich umgebe.

Es gibt grob gesprochen zwei Kategorien von Menschen

Die „Negativdenker“, die dem „Es- ist –ja- alles –so- schrecklich- Klub“ angehören. Es sind jene Menschen, die ständig nur von Problemen reden. Ihnen fällt zu allem, was man erwähnt, als erstes ein, warum das schlecht ist, oder nicht geht. Diese sollte man möglichst meiden, da diese Einstellung ansteckend sein kann und Energie und Lebensfreude entzieht.

Die zweite Kategorie sind die  „Möglichkeitsdenker“. Jene Menschen, die versuchen, auch in schwierigen Situationen den Blick auf Lösungen oder Chancen zu lenken. Falls Sie schon welche in Ihrem Umfeld haben, super, pflegen Sie diese Kontakte. Falls nicht, machen Sie sich auf die Suche.

Den Freundeskreis können wir uns bewusst aussuchen, bei Kollegen ist das meist nicht der Fall. Was wir uns aber sehr wohl aussuchen können ist, welchen Menschen wir Gewicht geben. Ich muss ja nicht unbedingt mit den „Negativdenkern“ einen Kaffee trinken gehen.

Beginnen Sie mit der Inventur Ihrer persönlichen Kontakte. Achten Sie verstärkt darauf, wie Sie sich nach dem Gespräch mit einem Menschen fühlen – aufgebaut, motiviert, vielleicht gar inspiriert? Oder niedergeschlagen und frustriert?

Inventurcheck

Notieren Sie auf einem Zettel untereinander die 5 Menschen, mit denen Sie den meisten Kontakt haben. Aus allen Bereichen: Arbeit, Familie, Vereine, Verwandte, etc.

Danach bewerten Sie, wie sehr Sie der Kontakt zu diesen Menschen aufbaut, bzw. frustriert. „+ “ oder „-“und eine „0″ für neutrale Kontakte.

Alle, die „-“ oder sogar „- -“ haben: Kontakt weitgehend einschränken bzw. ganz streichen.

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