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HRweb vor Ort | Forum „Bildung und Arbeitsmarkt“

Forum „Bildung und Arbeitsmarkt“, Nationalagentur Erasmus+ Bildung/OeAD und Arbeitsmarktservice Österreich, 6sep2017, Wien

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Am 6sep2017 fand in Wien ein Forum der Nationalagentur Erasmus+ Bildung/OeAD und des Arbeitsmarktservice Österreich unter dem Titel „Bildung und Arbeitsmarkt“, statt.

Zeitlich gut kalkulierte Key-Note Speakers mit prägnanten Inhalten

Der erste Key-Note-Speaker Wolfgang Bliem, vom ibw (Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft) zeigte auf, wie stark die Digitalisierung die Arbeitswelt beeinflussen wird. 40% aller Jobs sollen angeblich durch die Digitalisierung wegfallen. Aber es werden auch viele neue Jobs geschaffen. Oftmals werden diese von den Menschen selbst erfunden wie Bloggern, Youtubern, etc… Laut Herrn Bliem werden sich die Qualifikationen der Menschen verändern. Somit sind neben Selbst-, Prozess-, und sozialen Kompetenzen vor allem auch die sogenannten d-skills im Kommen. Darunter wird neben virtueller Zusammenarbeit & Kommunikation vor allem auch Social Media Anwendungen oder auch Coding verstanden.

Zwei weitere Vorträge wurden vom BFI Oberösterreich und der HTL Mödling gestaltet, wo es um Erfahrungsberichte in der Umsetzung von Erasmusprogrammen ging. Bei beiden Programmen wurde bereits versucht, alle jene oben genannten notwendigen Qualifikationen an Menschen weiterzuvermitteln.

Der vierte und letzte Key Note-Speaker, Roland Löffler vom Österreichischen Institut für Berufsbildungsforschung (öibf), brachte es dann auf den Punkt: Ist die Digitalisierung eine Bedrohung oder eine Chance für Arbeitnehmerinnen? Ja es werden traditionelle Arbeits- und Berufsbereiche wegfallen, ebenso wie Routinetätigkeiten, Menschen mit wenig Qualifikationen tragen nach wie vor ein hohes Risiko des Arbeitsplatzverlustes und die Halbwertszeit von fachspezifischem Wissen wird sich durch die hohe Geschwindigkeit weiter senken. Dennoch gibt es viele Chancen: Durch die Routinetätigkeiten werden eine höhere Eigenverantwortung und Selbstorganisation die Arbeitszufriedenheit erhöhen. Genau werden auch körperliche Arbeiten, die gesundheitsschädigend sind, abnehmen.

Fazit

Wie auch schon von anderen vom AMS-Forschungsnetzwerk unterstützten Veranstaltungen, wartete auch dieses Forum mit guter Organisation und spannenden Key-Note-Speakern auf.

Fakt ist, dass Veränderungen immer Risiken und Chancen in sich tragen. Auch so die Digitalisierung. Wie man hier mithalten kann? Ich glaube mit einer guten Portion Optimismus, einer Brise Neugier und dem Willen des Lebenslangem Lernens, hat man gute Chancen sich in der Arbeitswelt 4.0 gut zu recht zu finden.


Nachlese

Anbei auch noch der  Link zur Nachlese:

http://www.ams-forschungsnetzwerk.at/deutsch/publikationen/Bibshow.asp?sid=991899048&id=12242

http://www.ams-forschungsnetzwerk.at/deutsch/publikationen/Bibshow.asp?sid=991899048&id=12241

http://www.ams-forschungsnetzwerk.at/deutsch/publikationen/Bibshow.asp?sid=991899048&id=12243

http://www.ams-forschungsnetzwerk.at/deutsch/publikationen/Bibshow.asp?sid=991899048&id=12240

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Ein Kommentar

  1. Lana Lauren am

    Liebe Catrin,
    vielen Dank für die tolle Zusammenfassung.
    Optimismus können wir bestimmt alle brauchen – nicht nur, wenn es um Digitalisierung geht 🙂
    Und vor allem den Punkt mit lebenslangem Lernen kann ich aus meiner persönlichen Erfahrung nur unterstreichen. In 5 Jahren ändert sich heutzutage viel – wer dranbleiben will, muss sich aktiv weiterbilden. Ich glaube das ist kein Luxus mehr sondern eine Voraussetzung um wettbewerbsfähig zu bleiben.
    liebe Grüße und ich hoffe ich lese bald wieder was
    Lana

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