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Onboarding Praxistipp | Wie heißt man neue Mitarbeiter am besten willkommen?


HR-Tipp: Onboarding Praxistipp
Wie heißt man neue Mitarbeiter am besten Willkommen?

Zielgruppe:



HR Manager, Personalverwalter und Head of HR


Tipp-Geber:


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Hanno Renner, www.personio.de


Onboarding: Ein erfolgreiches Unternehmen lebt von motivierten und engagierten Mitarbeitern. Diese Stimmung innerhalb eines Teams zu erzeugen, startet entgegen der landläufigen Meinung nicht erst nach der Einarbeitung, sondern bereits vor dem ersten Arbeitstag. Tipps im zeitlichen Ablauf:

Vor Arbeitsbeginn

Den Arbeitsvertrag und übrige Formalitäten gezielt an den neuen Mitarbeiter kommunizieren. Was es hierzu braucht, ist eine Informationssammlung an allen organisatorischen und formalen Dingen, die für die Besetzung einer neuen Stelle benötigt werden. Ein klarer Überblick über interne Anforderungen und mit dem neuen Kollegen kontinuierlich in Kontakt zu bleiben, sind hier die Schlüssel zum Erfolg.

Intern die relevanten Personen einbinden. Der oder die neue KollegIn sollte ab Tag Eins Zugriff auf alle wichtigen Informationen und Arbeitsmaterialien haben. Das heißt im Umkehrschluss, dass vor Tag Eins IT, Büromanagement und alle anderen betroffenen Personen eingebunden werden sollten. Diese anzusprechen, ist entweder Aufgabe des Personalers oder des fachlichen Vorgesetzten.

Der erste Tag

Start ist nicht gleich Arbeitsbeginn. Durch kleine Gesten der Wertschätzung kann der Start eines neuen Mitarbeiters deutlich erleichtert werden. Wer auch immer den neuen Kollegen in Empfang nimmt, sollte pünktlich, freundlich und integrativ sein. Hierbei kann eine Vorstellungsrunde und ein anschließendes Mittagessen mit dem neuen Team ein guter Eisbrecher sein. Auch eine allgemeine Vorstellung der Firma und praktische Informationen über Arbeitsabläufe sind hier an der richtigen Stelle.

Die fachliche Einführung von der allgemeinen trennen. Auch am ersten Tag ist Struktur die halbe Miete. Kalkulieren Sie mit der Überforderung des neuen Kollegen durch die Vielfalt der Eindrücke des ersten Tages. Am ersten Tag kann eine tiefgreifende fachliche Einweisung in das Arbeitsgebiet, vielleicht zu weit gehen. Geben Sie dem neuen Mitarbeiter Zeit und schaffen Sie ein Bewusstsein dafür unter den Fachkollegen.

Nach der ersten Eingewöhnung

Nachfragen, wie es war! Nur durch Feedback kann ein Onboarding für zukünftige neue Kollegen verbessert werden. Der “Neue” hat oft einen besseren und anderen Blick für die essentiellen Dinge, die den Start für den Nächsten vereinfachen können.

Zusammenhalt schaffen. Haben mehrere Mitarbeiter gleichzeitig angefangen, ist es eine gute Idee, diese auch im Nachhinein zusammenzubringen und das Zugehörigkeitsgefühl noch weiter zu fördern. Durch wiederkehrende Mittagsformate oder ein “Klassentreffen” nach sechs Monaten wird die Mitarbeiterbindung gestärkt. Auch das ist Teil eines gelungenen Onboardings.

Onboarding – Zusammenfassung

  • Alle notwendigen Informationen bündeln
  • Verantwortliche benennen
  • Relevante Personen einbeziehen
  • Bewusstsein für “den ersten Tag” entwickeln
  • Abschluss des Onboardings ist das Ende der Probezeit
  • Onboarding als Mitarbeiterbindung verstehen

Ein Dank an den Tipp-Geber: Hanno Renner ist Co-Founder & CEO von Personio aus München. Das Team entwickelt ganzheitliche Software für Personalverwaltung und Bewerbermanagement für Unternehmen von 10 bis 1000 Mitarbeitern. In Deutschland, Österreich und der Schweiz setzen bereits über 400 Kunden auf die Lösung. www.personio.de


Onboarding ist nur einer von vielen HR-Prozessen, der digital einfach und multiplizierbar abgebildet werden kann. Ist der Prozess einmal definiert, kann der Personaler sich allein auf die inhaltliche Verbesserung konzentrieren und ist von administrativen Aufgaben weitgehend befreit. Personio unterstützt täglich bereits über 500 Kunden in ihren Personalprozessen. Haben auch Sie Interesse, Ihre neuen Mitarbeiter langfristig zu binden? Personio jetzt kostenlos ausprobieren.

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