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Die Start-up Szene in Österreich boomt!

Österreich wird immer mehr zum Imperium der Gründerszene. Vielleicht liegt das an der Innovationsfreude der Österreicher, denn die Start-ups besitzen ein hohes Wachstumspotenzial. Die heimische Gründerszene ist vor allem in den Branchen Life Sciences, Medien, Informationstechnologie und Kreativwirtschaft sehr agil.

Viele der neu gegründeten Unternehmen haben sich auf die Entwicklung von Mobilfunk-Applikationen und Web-Plattformen spezialisiert. Zahlreiche Investoren zeigen bereits ein großes Interesse. Das Finden neuer Geschäftspartner ist hier der treibende Motor für den Erfolg. Es gibt durchaus Österreichische Start-uper, die bereits als junges Unternehmen die Millionen-Euro-Grenze deutlich überschritten und denen es außerdem gelang, Kapital unter anderem auch von ausländischen Investoren zu binden. Andere wiederum profitieren von den Möglichkeiten des Outplacements und erhalten hier eine attraktive Starthilfe.

Beispiele für eine erfolgreiche Expansion mit Ursprung in Österreich

  • Geniale Ideen und Innovationsfreude zeichnen zahlreiche der Start-ups aus, die derzeit boomt. Ein Beispiel hierfür ist Saturo. Das Unternehmen hat sich auf den Vertrieb von Komplettnahrung spezialisiert. Die nachhaltig produzierten Lebensmittel gibt es seit dem Jahr 2017.
  • Die Mahlzeiten von Saturo sollen das Fastfood Um den Preis möglichst gering zu halten, verzichtet die Firma auf Handelsmargen, Onlinemarketing und Reklame. Die Komplettnahrung ist trinkfertig und in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich. Im Rahmen eines unabhängigen und zertifizierten Vergleichstests für Komplettnahrung erhielt das Start-up-Unternehmen die Note „sehr gut“.
  • Aus einer ganz anderen Branche stammt das Unternehmen Compera. Es ist ein prominentes Beispiel für ein Strom- und Gasvergleichsportal, das sich moderner Technologien bedient. Das österreichische Start-up-Unternehmen bietet dem Kunden die Möglichkeit, die Konditionen der einzelnen Strom- und Gasanbieter direkt miteinander zu vergleichen. Hierfür sind nur einige wenige Angaben nötig, zum Beispiel die Postleitzahl zur Ermittlung des regionalen Angebots, die Zahl der im Haushalt lebenden Personen und der Jahresverbrauch. Dieser Service ist kostenlos und an die individuellen Bedürfnisse des Nutzers angepasst. Geschäftspartner sind renommierte Gas- und Stromanbieter.
  • Runtastic bietet Sportlern spezielle Smartphone-Apps, um verschiedene Daten, die beispielsweise den Puls, den Kalorienverbrauch, das Tempo oder die Zeit betreffen, zu analysieren. Diese werden erfasst und in das Fitnessportal online übertragen. Das Angebot richtet sich sowohl an Profis als auch an Hobbysportler. Die Community setzt weitere Anreize in Form von Wettbewerben und gemeinsamen Aktivitäten. Das Unternehmen wurde im Jahr 2009 von vier Studienkollegen der Fachhochschule in Hagenberg gegründet. Für 220 Millionen Euro übernahm schließlich Adidas die geniale Idee.
  • Zu den bekanntesten Start-up-Firmen gehört Shpock. Das Wiener Unternehmen ist Inhaber einer Flohmarkt-App, die inzwischen über zehn Millionen Menschen nutzen und die sich auch in anderen Ländern wie Deutschland einer großen Popularität erfreut. Die Firma gründeten im Jahr 2012 Armin Strbac und Katharina Klausberger. 2015 übernahm der norwegische Medienkonzern Schibsted das Unternehmen.
  • An eine junge Zielgruppe richtet sich das Angebot von Robo Wunderkind. Ein Starterbaukasten enthält verschiedene Bestandteile für technische Erfindungen, um damit zu spielen, zu entdecken und zu programmieren. Die Jungen und Mädchen steuern und programmieren ihre selbst erschaffenen Roboter mithilfe von zwei intuitiven Apps, die zudem kostenfrei sind.
  • Hinter der 2004 gegründeten Firma „UBIMET“ stehen Mag. Manfred Spatzierer und Dr. Michael Fassnauer. Die beiden Männer lernten sich bei einer Physik-Vorlesung an der Uni Wien kennen. Was als Start-up begann, ist heute ein international führender Anbieter für meteorologische Prognosesysteme und maßgeschneiderte Dienstleistungen.
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