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HR-Tipp | Effektive Zielarbeit: 5 Schritte


HR-Tipp: Effektive Zielarbeit

Zielgruppe:



Führungskräfte, Mitarbeiter


Tipp-Geber:


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Sabine Prohaska (seminar consult prohaska)


 

Gehören Sie auch zu jenen Menschen, die wissen, was sie nicht (mehr) wollen, aber sich damit schwer tun zu formulieren, was Sie stattdessen wollen? Zielarbeit ist ein herausforderndes Unterfangen. Was ist dabei hilfreich?

5 Tipps

Das Ziel soll positiv formuliert (nicht: „weg von“, sondern „hin zu“)

Den ungeliebten Job kündigen? „Ja, aber was soll ich sonst machen?“ Sich vom Partner trennen, dem man angeblich schon seit langem nichts mehr zu sagen hat? „Ja, aber alleine zu leben kann ich mir auch nicht vorstellen!“ Erst wenn man ein positives Zielbild vor Augen hat, das Lust macht auf Neues, entsteht die nötige Energie.

Konkrete, verhaltensbezogene Beschreibung

Die Gefahr, einfach zu verpuffen, bergen Aussagen, die zu allgemein bleiben, etwa „Ich werde ein glücklicheres Leben führen“. Was genau meinen Sie mit „glücklicher“? Je konkreter, spezifischer und verhaltensbezogener man die einzelnen Aspekte beschreiben kann, desto plastischer  und realistischer wird das eigene Bild.

Es handelt sich um das eigene Ziel

Ist es ein Ziel, das ich selbst aus mir heraus anstrebe  oder das mein Umfeld erreicht sehen will? Es braucht immer wieder eine sorgfältige Abwägung und bewusste Entscheidungen: Wann entspreche ich – weil ich das aus guten Gründen auch selbst will – den Erwartungen anderer, und wann stelle ich mein eigenes Ziel in den Vordergrund und nehme dafür in Kauf, bei anderen anzuecken.

Das Ziel ist noch aktuell

Manchmal kommt es vor, dass wir Ziele für Situationen beschreiben,  die nicht mehr zu ändern sind. Ein Beispiel : Wenn  beruflich stark eingespannte  Eltern  das  Ziel  formulieren, mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen, um dann zu merken, dass die Kinder bereits so groß sind, um ihre Zeit lieber mit Freunden zu verbringen. Manche Ziele sind schlicht deswegen nicht zu erreichen, weil die Gelegenheit, sie zu erreichen, bereits vorbei ist. Ist das einmal (an)erkannt, kann man neue Ziele formulieren.
Und es gibt Ziele, die uns vor kurzem noch extrem wichtig erschienen, heute aber an Wichtigkeit verloren haben. Umso wichtiger ist in so einem Fall, nicht weiterhin verbissen alten  Zielen anzuhängen.

Sie glauben daran, dass Sie das Ziel erreichen können

Kleinere Ziele können Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit erreichen.  Schnelle „quick wins“ geben uns neuen Mut und versorgen uns mit positiver Energie. Mache Ziele liegen voll im eigenen Einflussbereich, z. B. eigene Verhaltensänderungen, andere kann ich durch mein  Verhalten  zumindest  mit  beeinflussen. Einen anderen Menschen (statt sich selbst) verändern zu wollen ist ein typisches Beispiel für ein (vergeblich nvisiertes) Ziel, das nicht im eigenen Einflussbereich liegt.

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