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Wer besser die Finger vom MBA-Studium lässt!

Ein MBA-Studium ist nicht für Jedermann. Zeit, Nerven, Geld, Energie, … werden von einem großartigen neuen Wissensschatz, Erfahrungs-Niveau und Netzwerk aufgewogen. Dennoch, manche sollten die Finger vom MBA-Studium lassen. Ich fragte kurz in meine Experten-Runde – bestehend aus Anbietern von MBA-Studiengängen, die mehr als genug Erfahrung mit MBA-Teilnehmern haben:

Wer sollte besser die Finger von einer MBA-Ausbildung lassen?

o.Univ.Prof. DI Dr. Hubert Biedermann (Montanuniversität Leoben): Jene, die nur die 3 Buchstaben anstreben

ao.Univ.-Prof. Dr. Robert Neumann (M/O/T): Jene, die nicht in einer Führungsfunktion sind, diese vielleicht auch nicht anstreben, über keine Fremdsprachenkenntnisse verfügen und über keine akademische Vorbildung verfügen.

Markus Luckensteiner, MSc (Modul University Vienna): Menschen die den Mehrwert und Innovationskraft nicht erkennen, keine Teamplayer sind und keine positive Neugier entwickeln.

Mag. Dr. Martin H. Bauer (IMC): Unentschlossene!

Teresa Sedlar, MBA (Webster): Da finanzieller und zeitlicher Aufwand mit einem MBA Studium verbunden sind, sollte man es sich genau überlegen, warum man ein MBA anstrebt. Wer Familie mit Kindern und einen Vollzeit-Job hat, sollte auch die Familie konsultieren, da anderes für einige Zeit zu kurz kommen könnte. Gutes Time Management ist sehr wichtig.

Univ.Prof. Dr. Wolfgang Güttel (Limak): Führungskompetenzen können immer veredelt werden. Nachdem wir sehr stark mit Reflexionselementen arbeiten, wodurch eine Anbindung an die konkreten Arbeitssituationen stark unterstützt wird, fördern wir immer Lernen. In diesem Sinne sollte jemand den Finger von einer MBA-Ausbildung lassen, der lernresistent ist und den Eindruck hat, dass er oder sie sowieso schon alles weiß und an der Grenze zur Unfehlbarkeit ist.

Mag. Thomas Berner (SMBS): Wer keine Verantwortung für andere übernehmen möchte, ist wohl bei der MBA Ausbildung an der falschen Adresse. Schließlich ist es ja das Ziel, dass ein Unternehmen oder ein Unternehmensbereich geführt und gesteuert werden soll. Wer Entscheidungen – mitunter auch unpopuläre Maßnahmen – nicht verantworten will, der wird mit den angebotenen Theorien und Werkzeugen nicht viel anfangen können.

Dkfm. Heinz Pechek (BMÖ): wenn jemand die Zeit und die Ernsthaftigkeit, sich selbst wirklich weiterzubilden unterschätzt.

Dr. Wolfgang Reiger (IfM): Personen, die kein gutes Zeit- und Prioritätenmanagement haben.

Aus dem ganz persönlichen MBA-Studium-Nähkästchen geplaudert

Aus persönlicher Erfahrung (durch die Absolvierung eines berufsbegleitenden MSc-Studiums und die jahrelange Betreuung von Master-Studienten als Studiengangs-Leiterin) zeichne ich folgendes Bild:

  • Ein Master-Studium beansprucht Ihre Zeit, Nerven und Familie in einem weit höhrem Maß als Sie es sich zuvor vorgestellt hätten.
  • Treten Sie bereits vor Ihrem Studium mit Studenten / Absolventen Ihres bevorzugten Instituts in Kontakt, so bekommen Sie frühzeitig ein Gefühl dafür, ob dieses Studium etwas für Sie ist. Falls nicht: Finger weg!
  • Ein Master-Studium bringt Ihnen nicht von selbst DEN Traumjob, doch da Master-Studenten per se zu den strebsameren, willensstärkeren und fokussierteren Menschen des Wirtschaftslebens zählen, fällt es ihnen leichter, Karriere zu machen. Der Master ist ein Schritt auf diesem Weg.
  • Ein Master-Studium bringt viele wertvolle Kontakte mit sich und Sie können von Ihren Mit-Studenten viel erwarten und lernen.

Viel Erfolg bei Ihrem Studium!

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Frage außer Konkurrenz:

Warum sollte sich ein Interessent gerade für einen MBA an Ihrem Institut entscheiden?
  • IfM: Unser Programm ist zeitflexibel und wird in Salzburg und Wien angeboten. Die Terminplanung ist bis zu 18 Monate im Voraus bekannt. Die Prüfungstermine sind individuell und bei einem Verhältnis Dozent: Teilnehmer von 1 : 3 ist eine persönliche Betreuung garantiert!
  • Modul University Vienna: Die Qualität des Curriculums, die sorgfältig ausgesuchten Teilnehmer mit verschiedenen Hintergrund und Perspektiven, die methodische Kompetenz der Fakultät, eine Vielzahl an Forschungspreisen, dem Verständnis und Commitment zu Innovation und Nachhaltigkeit.
  • LIMAK Austrian Business School – die älteste Business School in Österreich – steht für eine große Transferorientierung. Wir fördern stark individualisiert die Reflexion brandaktueller Inhalte und sichern dadurch die Anbindung an die konkrete Arbeitspraxis unserer Teilnehmer.
  • IMC: Hohe Qualität, sofort umsetzbare Inhalte, herausragende Referenten, fairer Preis, unbezahlbares Netzwerk!
  • M/O/T: Weil nicht nur aktuelles Managementwissen vermittelt wird, sondern auch der Schwerpunkt auf Verhaltenskompetenz im Bereich „Leadership“ gelegt wird und der Anteil der Anwendungsorientierung und praktischen Verwertbarkeit des vermittelten Wissen bei unseren Programmen sehr hoch ist.
  • Montanuniversität Leoben: 1. Aufgrund der Positionierung – Spezialisiert auf Personen mit technischem bzw. naturwissenschaftlichen Hintergrund 2. Unterstützung dieser Personen speziell durch die wirtschaftsnahen und weiteren dazugehörigen Themen 3. Unser Programm ist seit Jahren toppositioniert im Industrieranking
  • SMBS: Neben dem internationalen Schwerpunkt setzt die SMBS konsequent auf die Malik Management Systeme® (die weltweit einzigen Systeme für umfassendes und ganzheitliches Management von Organisationen und Personen – wissenschaftlich fundiert auf den Komplexitätswissenschaften Kybernetik, Systemik und Bionik).
  • Webster: Die Webster University bietet den MBA-Abschluss in English mit Doppel-Akkreditierung (US und Österreich) an. Die hochqualifizierte, internationale Fakultät schätzt den guten Qualitätsstandard des amerikanischen Studiums, das Theorie mit Praxis in kleinen Klassen verbindet, und die Möglichkeit bietet, internationale Kontakte aufzubauen und zu vertiefen.
  • BMÖ: Weil wir fachspezifisch im Einkauf & Supply-Chain Management  die  anerkannteste Fakultät im deutschen Sprachraum in ausgewogenem Maße zwischen academici und practioneers haben und so die beste und unmittelbarste Praxistauglichkeit  bieten.

Die meisten Master-Studiengänge beginnen im Herbst. Grund genug, jetzt einen MBA-Schwerpunkt zu setzen:
  • mai2012: „MBA-Studiengänge: Erwartungshaltungen“
  • juni2012: „Auslandsaufenthalte während Master-Studiengängen“
  • juli2012: „Wer besser die Finger vom MBA-Studium lässt!“

Details: MBA-Artikel auf HRweb


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Die Gesprächspartner

Dr. Wolfgang Reiger
Geschäftsführer

IfM – Institut für Management
www.ifm.ac

Unternehmens-Profil | IfM

ao.Univ.-Prof. Dr. Robert Neumann
Director

M/O/T School of Management , Organizational Development and Technology® der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

www.mot.ac.at Unternehmens-Profil | M/O/T

Univ.Prof. Dr. Wolfgang H. Güttel
Dean

LIMAK Austrian Business School
www.limak.at

Mag. Thomas Berner
Head of PR/Marketing

SMBS – University of Salzburg Business School

www.smbs.at

Markus Luckensteiner, MSc
Business Development Manager

MODUL University Vienna
www.modul.ac.at

Mag. Dr. Martin H. Bauer
Geschäftsführer, Direktor für Fortbildung der Universität Graz

IMC – International Management Center der Universität Graz
http://managementcentergraz.at/

Teresa Sedlar, MBA
Director of Admissions

Webster University Vienna

www.webster.ac.at

o.Univ.Prof. DI Dr. Hubert Biedermann

Montanuniversität Leoben
Department Wirtschafts- und Betriebswissen-schaften
http://mba.unileoben.ac.at

Dkfm. Heinz Pechek

BMÖ – Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik in Oesterreich

  Autor Selan Eva

Interview durchgeführt von

Mag. Eva Selan, MSc
Geschäftsführerin

HRweb

Eva.Selan@HRweb.at www.HRweb.at

Autoren-Profil | Eva Selan

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2 Kommentrare

  1. Mag. Dr. Willibald Gföhler MBA am

    Gibt es eigentlich einen Grund dafür, dass von der im Industriemagazin an erster Stelle gerankten Donau-Universität Krems niemand befragt wurde?

  2. Eva SELAN am

    Danke für die Frage, Herr Gföhler,
    hier sind all jene vertreten, die ANTWORTEN gaben. Die Donau-Uni erhielt ebenfalls die FRAGEN dieses Experten-Interviews.
    Nicht jeder, der hier nicht vertreten ist, wurde nicht befragt. Nicht jeder der befragt wird, möchte antworten. Und das ist in Ordnung.

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