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Kündigungsschutz ältere Arbeitnehmer … aus arbeitsrechtlicher Sicht

Ältere Arbeitnehmer sind im österreichischen Arbeitsrecht besonderen Regelungen unterworfen. Die Kündigung älterer Arbeitnehmer kann eine heikle Angelegenheit sein und mangels sorgfältiger Planung Arbeitgebern erhebliche Mehrkosten bereiten. Dieser Artikel schildert überblicksartig, welche Besonderheiten bei der Kündigung älterer Arbeitnehmer zu beachten sind.

Update 13juni2017: Spezieller und besonderer Kündigungsschutz beim Kündigen ab 1juli2017

Wann sind Mitarbeiter „ältere Arbeitnehmer“?

Im Zusammenhang mit dem Kündigungsschutz älterer Arbeitnehmer ist vor allem das Lebensalter relevant. Mit einem höheren Lebensalter korreliert oft – aber keineswegs immer – auch eine längere Betriebszugehörigkeit, also ein höheres „Dienstalter“. Dienstalter und Lebensalter sind zwei unterschiedliche Faktoren, die beide beachtet werden müssen.

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Ab wann ein Arbeitnehmer als „älter“ gilt, sagt das österreichische Arbeitsrecht nicht eindeutig. Es gibt verschiedene Anhaltspunkte, eine allgemeine gesetzliche Altersgrenze fehlt aber. In Praxis und Rechtsprechung gelten Arbeitnehmer ab etwa 50 Jahren als „älter“. Je nach den Umständen des Einzelfalls gelten aber auch schon Arbeitnehmer ab 45 Jahren als „älter“, etwa bei korrelierender langer Betriebszugehörigkeit.

Besonderer Kündigungsschutz ältere Arbeitnehmer?

Ältere Arbeitnehmer sind nicht in gleicher Weise wie etwa Betriebsratsmitglieder, Eltern in Elternteilzeit oder begünstigte Behinderte „besonders kündigungsgeschützt“. Die Kündigung eines älteren Arbeitnehmers bedarf also (sofern er keinen besonderen Kündigungsschutz aufgrund anderer Umstände nach den einschlägigen Gesetzen genießt) keiner vorherigen gerichtlichen oder behördlichen Genehmigung. Grundsätzlich gilt also auch hinsichtlich älteren Arbeitnehmern das Prinzip der Kündigungsfreiheit (unter Einhaltung von Fristen und Terminen).

Ungeachtet dessen genießen ältere Arbeitnehmer eine spezielle Stellung und unterliegen einem stärkeren allgemeinen Kündigungsschutz als jüngere Arbeitnehmer. Begrifflich gesehen gilt daher:

Besonderer Kündigungsschutz ältere Arbeitnehmer: NEIN;
spezieller Kündigungsschutz ältere Arbeitnehmer: JA.

Ältere Arbeitnehmer können bei Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen eine Kündigung wegen Sozialwidrigkeit nach dem Arbeitsverfassungsgesetz oder wegen Diskriminierung aufgrund des Alters nach dem Gleichbehandlungsgesetz anfechten. Dabei gelten folgende Besonderheiten, die Kündigungen älterer Arbeitnehmer in der Praxis erschweren:

Stärkerer Kündigungsschutz ältere Arbeitnehmer nach dem Arbeitsverfassungsgesetz

Die Kündigung eines Mitarbeiters sollte – ob jung oder alt – immer das letzte Mittel sein. Bei älteren Arbeitnehmern ist zusätzlich folgendes zu beachten:

  • Bei der Beurteilung der Sozialwidrigkeit einer Kündigung älterer Arbeitnehmer sind die lange Beschäftigungszeit, die zu erwartende längere Arbeitslosigkeit und Einkommensverluste „besonders zu berücksichtigen“. Durch eine Gesetzesänderung, die die Neueinstellung älterer Arbeitnehmer fördern wollte, wurde geregelt, dass dies für Arbeitnehmer, die schon bei ihrer Einstellung das 50. Lebensjahr vollendet hatten, erst ab dem dritten Beschäftigungsjahr gilt.
  • Personenbedingte Gründe, die ihre Ursache in einem höheren Lebensalter eines schon länger betriebszugehörigen Arbeitnehmers haben, sind nur dann ein Rechtfertigungsgrund für die Kündigung, wenn durch eine Weiterbeschäftigung betriebliche Interessen „erheblich“ nachteilig berührt wären. Dadurch soll erreicht werden, dass vor Ausspruch der Kündigung verstärkt nach alternativen, zumutbaren Beschäftigungsmöglichkeiten im Betrieb gesucht wird, beispielsweise durch Versetzung, Umschulung oder Arbeitszeitreduktion (z.B. Altersteilzeit). Die soziale Gestaltungspflicht des Arbeitgebers ist daher umfassender.

Arbeitnehmerinnen der Jahrgänge 1940 bis 1947 und Arbeitnehmer der Jahrgänge 1935 bis 1942 können eine Kündigung abweichend von der generellen Regelung auch in Kleinstbetrieben (Betriebe mit unter fünf Arbeitnehmern) anfechten.

Kündigungsschutz ältere Arbeitnehmer nach dem Gleichbehandlungsgesetz

Das Alter eines Arbeitnehmers darf weder Grund noch Motiv für eine Kündigung sein. Eine Kündigung darf nicht (vor allem nicht nur) aufgrund des Alters ausgesprochen werden.

Eine Kündigung bloß wegen des Alters ist anfechtbar und kann den Arbeitgeber schadenersatzpflichtig machen. Auch leitende Angestellte können eine Kündigung aufgrund des Alters nach dem Gleichbehandlungsgesetz bekämpfen. Im Verfahren muss der Arbeitnehmer eine Diskriminierung (nur) glaubhaft machen, während der Arbeitgeber nachweisen muss, dass die Kündigung altersunabhängig erfolgte. Der „Austausch“ eines älteren Arbeitnehmers durch einen jüngeren, günstigeren wird daher generell als kritisch angesehen.

Besonderheiten Frühwarnsystem bei Kündigung älterer Arbeitnehmer

Werden (unabhängig von der Zahl der Gesamtbelegschaft) fünf oder mehr Arbeitnehmer über 50 innerhalb eines Zeitraums von 30 Tagen gekündigt, ist bei sonstiger Unwirksamkeit (!) der Kündigungen das Frühwarnsystem einzuhalten, also insbesondere Betriebsrat und AMS rechtzeitig vorab zu informieren.

Erreichen des Pensionsalters – automatisches Ende des Dienstverhältnisses?

Nein! Auch bei oder nach Erreichen des Pensionsalters sind Kündigungstermine und -fristen einzuhalten. Darüber hinaus darf eine Kündigung nicht (allein) wegen Erreichens des Pensionsalters ausgesprochen werden. Dies könnte eine Diskriminierung darstellen.

Im Rahmen der Beurteilung der Sozialwidrigkeit in einem Anfechtungsverfahren ist aber der Anspruch des gekündigten Arbeitnehmers auf volle gesetzliche Alterspension ein wichtiges Argument gegen die Sozialwidrigkeit. Je nach den Umständen des Einzelfalls kann eine Kündigung aber auch bei Bestehen eines Pensionsanspruchs als sozialwidrig gewertet werden.

Daher:

Soll ein Arbeitsverhältnis mit einem älteren (und/oder schon lange betriebszughörigen) Arbeitnehmer beendet werden, ist besondere Vorsicht und Planung geboten. Es ist zunächst nach alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten zu suchen.

Falls eine Kündigung erforderlich ist, sollten seitens des Arbeitgebers
objektivierbare,
erhebliche betriebsbedingte oder
in der Person des Arbeitnehmers gelegene, aber von seinem Alter unabhängige,
Gründe für eine Kündigung dokumentiert und nachweisbar sein.

Eine einvernehmliche Auflösung (z.B. mit Überbrückungsmaßnahmen bis zur Pension) kann eine gute Alternative zur Kündigung sein und das Prozessrisiko des Arbeitgebers vermindern.

Ob der dargestellte verstärkte Kündigungsschutz älterer Arbeitnehmer tatsächlich dazu beiträgt, deren Einstellung und Beschäftigung zu fördern, bleibt dahingestellt. Gespannt wird gewartet, ob, wie und wann die im aktuellen Regierungsprogramm erwähnten Maßnahmen zur Förderung der Beschäftigung älterer Arbeitnehmer in Österreich umgesetzt werden.



Kommentare:

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Wir bitten um Verständnis, dass hier KEINE Rechtsberatung gegeben werden kann, das ist nicht der Sinn des Kommentar-Feldes. Für Rechtsberatungen steht Ihnen unsere Arbeitsrechts-Autorin Dr. Anna Mertinz gerne kostenpflichtig zur Verfügung: Anna.Mertinz@KWR.at

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27 Kommentrare

  1. Susanne Süssner am

    Ich bin seit über einem Jahr bei einer Firma angestellt, auf der Basis 25 Stunden. Nun soll ich gekündigt werden, da ein Personalabbau geplant ist. Ich bin jetzt 56 Jahre alt. Das erste halbe Jahr wurde durch das AMS bezahlt. Ist diese Kündigung rechtens?

  2. Eva SELAN am

    Hallo Frau Süssner,
    Dr. Anna Mertinz meldet sich gerne direkt mit einem kurzen Email bei Ihnen.

    Lg, Eva Selan
    (GF, HRweb)

  3. Susanne am

    Ich bin nach 12 Jahren gestern gekündigt worden. Offiziell aus betriebswirtschaftliche Gründen, obwohl mein Arbeitsplatz erhalten bleibt. Ich bin bald 54 Jahre, und ich meine, es sind Pers. Gründe des Country Managers, der mir nicht wohl gesonnen ist,

  4. Denner Manfred am

    Ich habe eine Frage: Ich bin seit über40.Jahre in selben Unternehmen als Vorstand. aber ASVG Angestellter tätig. Ich bin jetzt 56.Jahre. Besteht bei mir auf Grund des Alters ein besonder Kündigungsschutz? Bin ab sofort Freigestellt, es liegen keine besonderen Kündigungsgründe vor. Was sind jetzt meine Rechte?

  5. Norbert Mylius am

    Sg Damen/Herren,
    ich bin 59 Jahre (Geb 1956) und seit 1978 bei einem in Österreich ansässigen, der Amerikanischen Regierung nahe stehenden Unternehmen beschäftigt. Ab April 2017 verlegt das Unternehmen seine Interessen nach England und das Büro in Wien wird aufgelassen. Habe ich unter Umständen speziellen Kündigungsschutz? Oder welche Rechte habe ich außer der mir gesetzlich zustehenden Abfertigung?

  6. wolfgang am

    Sehr geehrtes Team
    Ich sollte vor 2 Jahren versetzt werden (Ich fahre jeden Tag 120 km hin und zurück).
    Wenn es zu dieser Versetzung gekommen wäre müsste ich jeden Tag 155 km fahren plus Erhebliche Fahrzeiten in Kauf nehmen.Es liegt eine enorme Baustelle zwischen der neuen Route also der neue Arbeitsplatzort.
    Begründet war die Versetzung damit dass der dort arbeitende Mitarbeiter da Arbeitet wo ich Arbeite und umgekehrt.
    Es wurde dann aber zurückgenommen.Aber Grundsätzlich – ist so was erlaubt? Mein Alter 57 Jahre.Betriebszugehörigkeit 15 Jahre.

  7. Helmut Fasser am

    Sehr geehrtes Team
    Ich bin jetzt im 56 Lebensjahr.
    Mein Arbeitsplatz ist derzeit mit 2 Leuten besetzt, einer steigt weiter auf (Ist ca. 10 jahre jünger)
    ich mit 56 bleibe auf der Strecke. Betriebszugehörigkeit 37 Jahre.
    Was hätte ich da für einen besonderen Kündigungsschutz, wenn man mich los haben möchte?

  8. Kurt Schmidt am

    Sehr geehrtes Team,
    Ich war 13,5 Jahre in einer Firma beschäftigt. Jetzt habe ich mir am 26.08.2016 im Ellenbogen die Sehne und den Piezepsmuskel gerissen. Prognose vom Arzt 3Monate mind. Krankenstand. Natürlich in der Firma gemeldet.
    Am 09.09.2016 habe ich dan meine Kündigung bekommen.
    Hiermit kündigen wir das Dienstverhältniss unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist.
    Nach 4 Tagen über email. Letzte Arbeitstag ist der 04.11.2016
    Ich werde im Dezember 53 J
    Gibt es da einen Kündigung schutz, wegen meinem Alter ?

  9. Eva SELAN am

    Hallo Herr Schmidt, ich danke herzlich für Ihren Kommentar. Ich möchte Sie hinweisen auf den Zusatz, der unterhalb des Artikels angefügt ist:

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    Wir bitten um Verständnis, dass hier KEINE Rechtsberatung gegeben werden kann, das ist nicht der Sinn des Kommentar-Feldes. Für Rechtsberatungen steht Ihnen unsere Arbeitsrechts-Autorin Dr. Anna Mertinz gerne kostenpflichtig zur Verfügung: Anna.Mertinz@KWR.at


    Ich danke für Ihr Verständnis, da die Anfragen gerade an unsere Arbeitsrechts-Autorin überhand nehmen!
    Beste Grüße, Eva Selan

    (GF & verantwortlich f. redaktionelle Inhalte)
  10. Erika Schiemann am

    Guten Abend,
    meine Anfrage betrifft eine gute Freundin, die 38 Jahre bisher als Dienstnehmerin im öffentlichen Dienst tätig war und seit Februar diesen Jahres aus Krankheitsgründen arbeitsunfähig ist. Sie ist Jahrgang 1962. So, wie es ausschaut, wird sie ihre Gesundheit nicht mehr wiedererlangen (u.a. wegen Erkrankung des Bewegungsapparates und psychischer Thematiken). Demnächst steht eine Reha von 6 Wochen an, danach Besuch bei der „Vertrauensärztin“ der Krankenkasse (die ihr heute schon avisiert hat, dass sie sie nach der Reha arbeitsfähig schreiben wird – sie scheint hellseherische Fähigkeiten zu besitzen oder ich bin im falschen Film).
    Eine Beantragung der Erwerbsunfähigkeitsrente wurde mit Schreiben von vorgestern abgelehnt.
    Folgende Fragen habe ich an die Kenner der Rechtsmaterie in Österreich (ich selbst bin Deutsche und kenne natürlich nur die deutschen entsprechenden Gesetze)?
    a) ist der öffentliche Arbeitgeber nach Ablauf der Reha und Vorliegen der ärztlichen Ergebnisse verpflichtet, das Arbeitsverhältnis anhand der ärztlichen Diagnose „anzupassen“? Also vergleichbar mit dem Hamburger Modell in Deutschland, sprich langsamer Versuch der Wiedereingliederung mit z.B. 4 Stunden täglich, langsam steigernd…………..?
    b) ist es in Österreich wirklich so, dass nach Ablauf von einem Jahr im Krankenstand automatisch das Dienstverhältnis gekündigt werden kann? Also infolge der Erkrankung, die erkennbar länger andauert, wahrscheinlich für das restliche Leben?
    c) welchen Kündigungsschutz haben Dienstnehmer des öffentlichen Dienstes, die 38 Jahre bei einer Kommune angestellt sind und durch gesundheitliche Probleme den vorliegenden „Dienst“ nicht mehr zu 100 % ausfüllen können?
    d) gibt es in Österreich Hilfestellung für derartige Konstellationen, um sich durch die ganzen gesetzlichen Vorgaben zu „arbeiten“? Wenn ja, wo und wie?
    da, wie erwähnt, auch psychische Thematiken eine große Rolle spielen, erzeugen natürlich die ganzen Behördengänge und das ganze Drumherum einen starken Druck auf die ohnehin psychisch gehandicupte Person.
    Es würde mich freuen, wenn ich sachlichen Rat bekäme um meiner Freundin zumindest beizustehen und ihr ein Stück abzunehmen.
    Keine einfache Situation, gebe ich zu.
    Erschwerend kommt hinzu, dass sich das alles in einer kleinen Gemeinde „abspielt“, wo natürlich jeder jeden kennt.
    Ich verstehe auch die Kommune, die natürlich die nötigen Stellen für öffentliche Aufgaben besetzen muß und soll.
    Nur, kann es sein, dass ein Mensch, der 38 Jahre aktiv im Arbeitsleben in der Kommune war und jetzt einfach nicht mehr gesundheitlich „kann“, jetzt einfach nach einem Jahr Krankenstand sich selbst überlassen wird?
    Unabhängig von den psychologischen Auswirkungen auf diesen Menschen ?
    Herzlichen Dank im Voraus für eine sachliche fundierte Auskunft und schönen Abend

  11. Eva SELAN am

    Hallo Frau Schiemann, ich danke für Ihren Kommentar und verstehe, dass Sie die Situation gerne klären möchten. Leider nehmen die Anfragen gerade an unsere Arbeitsrechts-Autorin überhand, daher fügten wir am Ende des Artikels folgendes hinzu:

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    Ich danke für Ihr Verständnis!
    Beste Grüße, Eva Selan

    (GF & verantwortlich f. redaktionelle Inhalte)
  12. Katrin Bergmann am

    Seit 5 Jahren bin ich (56) in einem Unternehmen im Sekretariat tätig. Ich habe betr. Altersteilzeit angesucht, da mir mein Arzt angeraten hat etwas mehr für mich zu tun (wieder Sport, frische Luft…usw) da meine Werte nicht so gut sind. Ich habe oft schlaflose Nächte, Bluthochdruck usw. Ich habe in der Firma gefragt ob das möglich sei, dass ich in Altersteilzeit arbeiten könnte, und unser Büroleiter hat gemeint es ginge. Ich wurde jetzt 8 Wochen lange hingehalten und zu guter Letzt sagte mir unser Firmeninhaber das es nicht möglich ist da meine Stelle nur in 40Std. besetzt werden kann. Ich weiß nicht was ich tun soll, da ich ja nicht immer krangemeldet sein möchte, und ich befürchte, dass ich eventuell gekündigt werde. Habe ich eine Chance auf Altersteilzeit? MfG K.B

  13. Eva SELAN am

    Hallo Frau Bergmann, unsere Arbeitsrechts-Autorin Anna Mertinz steht Ihnen gerne unter ihrer direkten Emailadresse für Detailfagen zur Verfügung, wie am Ende des Artikels angegeben:

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  14. Sabine Lurz am

    Sehr geehrte Damen und Herren ,

    ich bin MFA und arbeite in einer kleiner Allgemeinarztpraxis, seit 19 Jahren bei jetzigen Chefin, Tochter meines alten Arbeitgebers, also insgesamt 38 Jahren … nun habe ich heute einen Antrag auf Zustimmung einer Änderungskündigung erahlten. Ich habe einen GdB von 50% . . Die Kündigung soll erfolgen weil meine Stunden reduziert werden sollen, was ich mir finanziell nicht leisten kann ….

  15. Eva SELAN am

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  16. beate am

    Sehr geehrte Frau Mertinz!

    Ich bin im Februar 55 Jahre alt und seit 8 Jahre in eine Führungsposition bei die Firma die mir jetzt zum Auswahl 2 Angebote gegeben hat mit Klausul :wenn ich keine von beiden nicht ins Anspruch nehme wird mein Dienstverhältnis gelösst.
    Ich habe mich auf Altersteilzeit entschieden und per Mail über meine Entscheidung meine Schefin und Betriebsrat informiert.
    Nach eine Woche sagt mir Schefin das ich für Firma „zu teuer bin“ und sie gibt mir zu Knnetnis das ich drei Monate vor dem Eintritt ins ATZ ohne Führungszulage und Führungs Aufgben arbeiten sollte.

    Schriftlich habe bis Heute nicht bekommen. Ich habe dann eine Änderungskundigung erwartet.
    Gestern plötzlich bekomme ich ein mail von Schefin mit eine Frist bis 10.01.17 über meine Entscheidung bekannt zu geben. Später Nachmittag ruft mich noch an und sagte das ich Ihr Bescheid
    bis 09.01 gebe.

    Ich habe den Eindruck- sie will mich loss haben.
    Wie sollich in diese Situation vorgehen?

    Mit herzlichen Dank Voraus für ihren Rat
    verbleibe ich mit

    Freundlichen Grüssen

    Beate Latuschek

  17. Eva SELAN am

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  18. Karin Hoffmanns am

    Hallo zusammen.
    Mir wurde heute die Kündigung übergeben, in dieser steht aus betriebsbedingten Gründen. Was ja auch irgendwie stimmt. Anschließend musste ich ein zweites mal zum Personalchef, dieser erzählte mir dann unter vier Augen was bei mir der wirkliche Grund sei. Desweiteren riet er mir noch zwei Wochen ruhig zu sein und dann auf jeden Fall zu klagen.
    Ich bin 54 und über zwei Jahre bei dieser Firma.
    Nun weiß ich nicht so recht wie ich mich verhalten soll.

    Ich bedanke mich im voraus für ihren Rat

  19. Eva SELAN am

    Hallo Frau Hoffmanns, unsere Arbeitsrechts-Autorin Anna Mertinz steht Ihnen gerne unter ihrer direkten Emailadresse für Detailfagen zur Verfügung, wie am Ende des Artikels angegeben:

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  20. Hans Lopar am

    Sehr geehrte Damen und Herren!

    Bin im November 2007 mit 47 Lebensjahren als Bezirkssekretär bei einer politischen Partei als Angestellter eingestellt und im April 2015 mit 3 monatiger Kündigungsfrist wegen finanzieller Schwierigkeiten der Partei, gekündigt worden. Habe erst jetzt in den Medien vom Kündigungsschutz älterer Arbeitnehmer erfahren. Bin leider derzeit noch immer arbeitslos.

  21. Eva SELAN am

    Hallo Herr Lopar, unsere Arbeitsrechts-Autorin Anna Mertinz steht Ihnen gerne unter ihrer direkten Emailadresse für Detailfagen zur Verfügung, wie am Ende des Artikels angegeben:

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  22. Robert am

    Guten Morgen, also ich wollte keinen die Illusion, seiner positiven Vorstellung in Hinsicht auf Kündigung rauben, doch denke ich, möchte ein Dienstgeber jemanden loswerden und egal um welches Unternehmen es dabei auch geht, es wird umgesetzt. Ob man es nun versteht, ob es vielleicht gerechtfertigt ist oder nicht und wie auch immer die Faktoren zu deuten sind, es gibt immer 2 Seiten für eine Kündigung welche zu betrachten sind und es gibt die Tatsache, sich dieser Situation zu stellen. Schön, wenn es eventuell Gesetze gibt, die einem Arbeitnehmer vielleicht auch nur ein Gefühl von Sicherheit übertragen wollen, aber die Realität sieht immer ganz anders aus und da zählen viele Faktoren dazu. Jeder möchte heute seinen Arbeitsplatz behalten wollen und daher werden sich auch nicht unbedingt, bei etwaiger Ungerechtigkeit standhafte und verlässliche Zeugen dafür finden, die einem den Rücken stärken, oder gegen das Unternehmen in dem sie noch beschäftigt sind vorgehen. Das einzige Recht welches man nach Kündigung vielleicht umsetzen kann und wo das Gesetzt vorsieht, einem Arbeitnehmer gerecht zu werden ist die Endabrechnung, diese versucht man anhand der erbrachten Unterlagen zu eruieren und entsprechend anzupassen und hilft beim Umsetzen, aber wie viele Kündigungen erscheinen einen wirklich ungerecht und unter welchen Voraussetzungen geht es dann auch wirklich weiter. Fakt ist, es entstehen Kosten bei einer eventuellen Prozessierung, alles um sich strapaziert einen nur und bringt unterm Strich absolut nichts. Sich gegen das Unternehmen dann noch zu richten, abgesehen von all den damit verbundenen Hürden, welche sich gegen einem in dieser Notsituation dann auch noch auftun und oft auch nur aus Willkür gegenüber dem Gekündigten folgen, da frag ich mich dann, wozu überhaupt. Ich bin der Überzeugung, zu 99% ist das Gesetzt im Sinne und zum Vorteil für den Arbeitgeber ausgelegt, daher stehen die Chancen das auch anfechten zu können und die Situation umzukehren nur dem gleichen Prozentsatz gegenüber, sprich macht es keinen Sinn, auch nur ein Gesetz für sich anzuwenden, wenn der Dienstgeber darüber befindet, ich passe nicht mehr in dieses System und Unternehmen von heute.

  23. Jernej Cornelia am

    Sehr geehrte Damen und Herren, ich wurde vor zwei Jahren in Altersteilzeit geschickt. Bin jetzt im 57 Lebensjahr und wurde am 1.3.2017 plötzlich und völlig unerwartet gekündigt.
    Ich frage mich jetzt ob das seine Richtigkeit hat und erlaubt ist. Ich war 10 Jahre in dem Betrieb beschäftigt und habe mir nie etwas zuschulden kommen lassen.
    Ich weiß jetzt nicht wie es weitergehen soll.

  24. thomas posvanc am

    Sehr geehrte Damen und Herren, ich arbeite seit 2010 bei einem Wiener Verlag und bin 55 Jahre alt. Zu meinem Geburtstag hat mich der Verlagsleiter gekündigt, oder besser gesagt an die Liste gestellt. Er ist sehr vorsichtig gewesen und hat mir ein Bonus über den Gesetz ( so hat er sich ausgedrückt) angeboten und am Mittwoch nächster Woche ein Treffen mit jemandem von AMS organisiert, der sogar in unsere Firma kommt. Ich werde in meinem Bereich (Bildbearbeitung) nie mehr Arbeit finden. Ich habe vor 17Jahren ein schweren Autounfall gehabt und Mittelweile brauche ich zwei OPs (Hüfte und Knie). Ich bin 40% Behindert und glaube, dass der Verlag will das Geld sparen, weil zwei Ops + Reha sind vielleicht 6 Monate Krankenstand. Bitte helfen Sie mir. Ich weiss nicht, ob die Firma so etwas tun darf.

  25. Eva SELAN am

    Hallo Herr Posvanac,

    danke für Ihren Kommentar auf HRweb.at –> bitte wenden Sie sich direkt an unsere Autorin und Rechtsanwältin Dr. Anna Mertinz: Anna.Mertinz@KWR.at, denn so erhalten Sie sicherlich schneller eine Antwort!

    Beste Grüße, Eva Selan

  26. Hubert Steinwender am

    Guten Tag

    Seit 35 Jahren bin ich im Unternehmen und 55 Jahre alt.
    Die Kundigung wurde mir angesagt incl eines zus Betrages (25 % der Abfertigung}
    Ich meine der zus Betrag musste dem Abfertigungsanspruches gleich sein
    Mir scheint der Arbeitgeber hat Eile
    An wen kann ich mich bitte wenden

    mfg
    Herbert

  27. Eva SELAN am

    Hallo Herr Steinwender, wie am Ende des Artikels angegeben, steht Ihnen unsere Arbeitsrechts-Autorin Anna Mertinz gerne unter ihrer direkten Emailadresse für Detailfagen zur Verfügung:

    Kommentare: Wir freuen uns über Ihre Kommentare, sofern sie auch für andere Leser interessant sind (Erfahrungen, Meinungen, zusätzliche Informationen, etc.)
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    Ich danke für Ihr Verständnis, da die Anfragen gerade an unsere Arbeitsrechts-Autorin überhand nehmen!
    Beste Grüße, Eva Selan

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