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HR-Tipp f. Einstiegs-Coachs | Tierfiguren im Business-Kontext einsetzen


HR-Tipp: Tierfiguren im Business-Kontext einsetzen

Zielgruppe:



Einstiegs-Coachs


Tipp-Geber:


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Sabine Prohaska (seminar consult)


Personalisten sind mitunter auch gern herangezogene Coachs. Hier haben wir ein paar Interventions-Tipps zusammengetragen für jene, die coachen, doch noch nicht über eine umfangreiche Coaching-Ausbildung verfügen.

Intervention: Arbeit mit Tierfiguren

Ziel: Bei Konflikten mit einer anderen Person sollen starre Rollenmuster und Befindlichkeiten des Coachees – wie zum Beispiel Angst, Wut, Ohnmacht, (versteckte) Überlegenheit – auf intuitivem Weg erschlossen werden. Danach soll ein empfundenes „Machtgefälle“ durch ein anderes kommunikatives Verhalten oder durch einen Zugriff auf eigene Ressourcen ausgeglichen werden.

Dauer: 20 bis 50 Minuten

Benötigtes Material: Verschiedene Tierfiguren aus dem Spielwarenhandel; ersatzweise Bilder oder Illustrationen von Tieren.

Vorgehen:

Schritt 1: Der Coach lädt den Coachee ein, sich kurz in die Tierwelt zu versetzen: „Welches dieser Tiere wäre Ihr Konfliktpartner?“ „Welches Tier wären Sie?“

Schritt 2: Der Coachee platziert die entsprechenden Tiere auf dem Tisch. Die Wahl wird reflektiert: Welche Eigenschaften, welches Verhalten assoziiert der Coachee mit den beiden Tieren? Welches Verhältnis zwischen ihnen resultiert aus ihren Unterschieden?

Schritt 3: Der Coach fragt den Coachee, welches Tier er gerne stattdessen wäre.

Schritt 4: Der Coachee wählt das entsprechende Tier und setzt es an die Stelle des vorigen „Repräsentanten“.

Schritt 5: Es folgt eine Reflexion, was nun anders wäre und was der Coachee stattdessen tun oder sagen würde.

Schritt 6: Es wird erarbeitet, wer oder was den Coachee dabei unterstützen kann, diese Eigenschaften zu entwickeln; was ihn dazu ermutigen kann, dieses Verhalten zu zeigen (zum Beispiel innere/äußere Ressourcen, Vorbilder, „Belohnungen“, konkrete Ziele).

Von allen genannten Inventionen gibt es Varianten. Selbstverständlich können auch Sie diese modifizieren – Sie sollten dies sogar situationsabhängig tun. Denn je größer Ihr Repertoire an möglichen Interventionen ist, umso flexibler können Sie abhängig vom Gegenüber und von der Konfliktsituation und -konstellation agieren. Bauen Sie deshalb Ihren Schatz an Interventionsmethoden aus.

Mag. Sabine Prohaska

Sabine Prohaska ist Inhaberin von seminar consult. Die Wirtschaftspsychologin ist erfolgreich als Managementtrainerin und Coach für namhafte Unternehmen vielfältiger Branchen tätig. Sie hat langjährige Erfahrung in der Beratung und Begleitung von E-Learning Projekten und unterstützt Organisationen dabei, professionelle (Online-)Trainingskonzepte zu erstellen und umzusetzen.

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