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PotenzialAnalyse | Von Datenschutz bis Zielgruppe

Eine Potenzialanalyse liefert quantifizierbare und qualitativ richtige Aussagen. Das hilft einer doch soften Sparte wie „Human Resources“ sehr. Ich picke mir heute eine Potenzialanalyse heraus – die MPA – und hinterfrage anhand dessen Themen wie Datenschutz, die generelle Reliabilität von Analyseverfahren und die Zielgruppe.

Ich bitte Mag. Bernhard Dworak (Geschäftsführer der Master Human Resources Consulting GmbH) zum Interview.

 

Zielgruppe

Wer ist Entscheidungsträger im Unternehmen, um eine PotenzialAnalyse einzusetzen?

Zuerst einmal ist die Unterstützung der Geschäftsführung für den Einsatz eines personaldiagnostischen Instruments erforderlich. Hier mangelt es oft an Informationen und dem Bewusstsein, wie hoch die Kosten für einen nicht passenden Mitarbeiter sind.

Als fachliche Instanz ist es natürlich ganz wichtig HR möglichst früh in diesen Prozess einzubinden – und dieser Prozess sollte auch von HR geleitet werden!

Weitere Entscheidungsträger könnten auch Abteilungsleiter sein, die den Mehrwert dieses Instruments erkannt haben.

In welchen Bereichen kann Ihre Potenzialanalyse eingesetzt werden?

Unserer MPA kann in den Bereichen Personalauswahl, Pre-Boarding, Onboarding und Personalentwicklung eingesetzt werden. Überall dort, wo ein Unternehmen Interesse daran hat, dass die (zukünftigen) Mitarbeiter voll motiviert an ihre Arbeit gehen.

Wessen Potenziale werden analysiert?

Mit unserem Verfahren werden acht Verhaltenseigenschaften einer Person abgefragt und beschrieben. MPA zeigt ein objektives und übersichtliches Bild einer Person über deren Verhaltensausprägungen im beruflichen Kontext. Die Merkmale werden noch weiter untergliedert.

Zusätzlich werden Persönlichkeitsprofile mit individuell angepassten Jobanforderungsprofilen verglichen und man kann rasch eine Beurteilung der Eignung vornehmen, sowie Entwicklungspotentiale von Personen feststellen.

Stichwort Datenschutz

Ist Datenschutz ein Thema für Sie? Weshalb?

Nachdem wir mit personenbezogenen Daten arbeiten, ist Datenschutz seit jeher ein wichtiges Thema für uns. Bereits im März 2017 haben wir verschiedene Vorkehrungen getroffen und in der Software implementiert, um unsere Kunden bei der Umsetzung diverser Maßnahmen zum Datenschutz zu unterstützen. Datenschutz und Vertraulichkeit sind uns besonders wichtig, daher entsprechen die gesamte METIS Software und die damit verbundenen Applikationen seit Jahren diesen höchsten Ansprüchen.

In wie fern gehen Sie auf Datenschutz ein, was decken Sie bereits ab?

Die Übertragung sämtlicher Daten (natürlich auf Server, die sich im EU Raum befinden) erfolgt verschlüsselt. Sie können sich ruhig aus einem Internetcafé wo auch immer auf der Welt mit unseren Servern zu verbinden versuchen. Nur wenn eine sichere Leitung aufgebaut werden kann, haben Sie Zugriff auf Ihre Daten.

In unserer Software ist auch ein Logfile integriert, das jede Aktion lückenlos protokolliert.

Beim Start unserer Online-Fragebögen wird der Kandidat auf seine Rechte hingewiesen (Informationspflicht des Unternehmens).

Es sind noch eine Reihe von Vorkehrungen getroffen worden, die dafür Sorge tragen, dass unsere Kunden keine Probleme bekommen.

Was muss von Unternehmens-Seite noch bzgl. Datenschutz gemacht werden, um MPA einzusetzen?

Jedes Unternehmen muss sich überlegen, wie die verschiedenen Maßnahmen für den Datenschutz konkret für das Unternehmen umgesetzt werden. Und es müssen – unabhängig von MPA – diverse Vorkehrungen getroffen werden.

Erschreckend für uns ist, dass in Österreich viele Unternehmen nicht wissen, dass sie eigentlich schon seit dem Jahr 2000 (damals trat das Datenschutzgesetzt in Kraft) sehr vielen Verpflichtungen nachkommen sollten. Auch das Recht auf Löschung eines Kandidaten besteht seitdem. So gesehen, sind die Änderungen eher überschaubar – aber viele Unternehmen setzen sich erst jetzt mit dieser Thematik auseinander und suchen Orientierung.

Siehe auch HRweb-Artikel zum Thema Datenschutz

Fehler-Resistenz & Zielerreichung

Kann sich das Analyseverfahren irren? Unter welchen Umständen kommt es zu Irrtümern? Wie erkennt man den Irrtum?

Grundsätzlich kann jeder Test beeinflusst werden. Nachdem wir jedoch das aufwendigere, ipsative Verfahren und weitere Kontrollmechanismen verwenden, wird diese Möglichkeit jedoch stark reduziert – manche unserer Kunden meinen, dass eine Manipulation nicht möglich ist. Gewisse Indikatoren, wie zum Beispiel die Beantwortungsdauer sind Hinweise für besondere Vorsicht und genaueres Nachfragen. Um Fehlinterpretationen und Irrtümer zu vermeiden ist, ein ausführliches, qualifiziertes Feedbackgespräch mit dem Probanden unerlässlich.

Welche konkreten Ziele können erreicht werden? Im Unternehmen bzw. beim einzelnen Mitarbeiter und/oder beim Team und wo liegen die Grenzen?

Mitarbeiter können sehr wertschätzend über ihre Persönlichkeit Auskunft erhalten, und sowohl über gezielte Personalentwicklungsprogramme als auch über Selbstreflexion und persönliche Weiterentwicklung ihre Effizienz im Arbeitsumfeld steigern. In einem Vergleich von Mitarbeitern in einem Team kann sehr gut dargestellt werden, welche Teamrollen stärker oder zu wenig repräsentiert sind.

USP

Noch eine abschließende Frage: Wodurch unterscheidet sich MPA vom Großteil der Potenzialanalysen?

Unser Ansatz ist es kurze und präzise Aussagen über das typische berufliche Verhalten einer Person zu treffen. Bei MPA handelt es sich um ein Instrument, das nicht auf einem typologischen Ansatz basiert. Damit können wir wesentlich detailreicher und treffsicherer das typische berufliche Verhalten darstellen. Es ist oft erschreckend, wie treffsicher MPA Details sichtbar macht und dadurch Unternehmen vor Fehlentscheidungen bewahrt. Ein Feedback, das wir immer wieder hören ist: „Ich hätte mir niemals gedacht, dass man mit so einem kurzen Fragebogen so viel herausfinden kann!“ Auf er anderen Seite wissen unsere Kunden die Präzision sehr zu schätzen, denn das spart wertvolle Zeit und erhöht trotzdem die Qualität im Recruiting und/oder in der Personalentwicklung.

 

Testen

Für alle Personalverantwortliche & Personalisten haben wir ein besonderes Goodie:

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inkl. 20 min Test + 45 min Feedbackgespräch

Ich teste diese Potenzial-Analyse ebenfalls und erzähle Ihnen demnächst über meine Erfahrungen!

MPA – Hintergrundinfo

Die Master Person Analysis (MPA) wurde 1985 speziell für berufliche Zwecke entwickelt und zeichnet sich durch die Anwendung eines ipsativen Testverfahrens und durch permanente Weiterentwicklung aus. Das Instrument wird von vielen renommierten Unternehmen seit Jahren bereits erfolgreich eingesetzt. Ihr liegt ein einfach und rasch (ca. 20 min.) auszufüllender Online-Fragebogen zugrunde und die Ergebnisse können sofort nach Beendigung eingesehen und besprochen werden. Eine verständliche und aussagekräftige Ergebnisdarstellung ermöglicht Ihnen und der Führungskraft sehr schnell den Kandidaten/Mitarbeiter strukturiert kennen zu lernen. Zusätzlich gibt die Auswertung wertvolle Impulse zur Selbsterkenntnis und individuellen Entwicklung.

Einsatzbereich: Personalauswahl – Onboarding – Personalentwicklung


Interview-Partner

Bernhard Dworak übernahm 2015 das Unternehmen von Dieter Euler-Rolle und führt seitdem die Geschäfte äußerst erfolgreich weiter. Unser Ziel ist es Unternehmen dabei zu helfen die passenden Mitarbeiter zu finden und zu entwickeln. Mit einem Wachstum von 20% scheint dies auch hervorragend zu klappen!

www.master-hr.at


 

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4 Kommentrare

  1. Michael am

    Danke für die Möglichkeit, die Potentialanalyse kostenfrei zu testen!
    Sie macht auf mich einen extrem guten Eindruck, leider fehlt mir die Zeit für ein Feedbackgespräch, ich freue mich daher umso mehr auf den Erfahrungsbericht von Frau Selan 🙂

  2. Eva SELAN am

    Danke für Ihr Vertrauen in meinen Erfahrungsbericht und gerne erzähle ich von meinem ganz persönlichen Weg durch diese Potenzial-Analyse – im Redaktionsplan habe ich einen Termin Anfang März dafür reserviert.
    Liebe Grüße, Eva selan

  3. Maria M. am

    Der Test beginnt mit irre vielen organisatorischen Fragen: Alter, Wohnort, etc etc etc. Mich verließ die Lust am Test, noch bevor ich bei der ersten Frage ankam.

  4. H. am

    Ja die erste Hürde der Einstiegsfragen muss überwunden werden.
    Danach wird der Test extrem gut.
    Ich habe bereits einige Tests durchgeführt und bei diesem überzeugte mich, dass er (kaum) beeinflussbar scheint.

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