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Selbstcoaching – 4 Schritte bringen Klarheit

 


HR-Tipp: Selbstcoaching

4 Schritte bringen Klarheit


Zielgruppe:



Personalentwickler, Führungskräfte


Tipp-Geber:


xxx


Sabine Prohaska (seminar consult prohaska)


 

In meinem HR-Tipp „Selbstcoaching- eine wichtige Kompetenz für die Zukunft“ bin ich auf den Nutzen der Selbstcoaching-Kompetenz und wichtige Voraussetzungen dafür eingegangen.

Nun werde ich Ihnen Schritte für ein gelingendes Selbst-Coaching aufzeigen.

4 Schritte für ein gelungenes Selbstcoaching

Schritt 1: Der Ausgangspunkt – worum geht es mir?

Ziel ist, sich selbst auf die Spur zu kommen, um sowohl verschüttete, verdeckte Wünsche als auch Träume wieder auszugraben und unter den aktuellen Voraussetzungen noch einmal neu zu betrachten.  Überlegen Sie sich in aller Ruhe, in welchem Bereich Ihres Lebens möchte Sie vorrangig eine Veränderung vornehmen.

Schritt 2: Was ist mein Ziel?

Und dann  formulieren Sie  konkrete Ziele– wie: „Ich will eine Karrierestufen weiter aufsteigen“ oder „…einen Lebenspartner finden“.

Schritt 3: Blick zurück

Überlegen Sie sich, was nötig ist, um dieses Ziel zu erreichen. Und  schauen Sie in Ihre Vergangenheit zurück, welche Erfahrungen und Ressourcen Ihnen  hierfür zur Verfügung stehen: zum Beispiel eine gewisse Hartnäckigkeit. Oder ein starkes Netzwerk an Freunden und Bekannten. Das ist auch wichtig, um zu checken, ob das Ziel mit einer hohen Wahrscheinlichkeit erreichbar ist.

Schritt 4: Der Weg

Danach gilt es, einen Aktionsplan zu entwerfen – mit konkreten Teilzielen.

Aktionsplan für Selbstcoaching

Angenommen Sie möchten einen Lebenspartner finden. Dann kann Ihr Aktionsplan lauten:

  1. Ich lege mir einen neuen „Look“ zu und treibe regelmäßig Sport, um mein Selbstbewusstsein zu stärken.
  2. Ich melde mich bei einer Single-Börse an, um mich im Markt der Möglichkeiten zu zeigen.
  3. Einem Sportverein trete ich bei, um meinen Freundeskreis zu erweitern.
  4. …..

Dabei sollten Sie sich jedoch bewusst sein, was Sie für das Erreichen Ihres großen Ziels aufgeben. Denn hierfür zahlen wir stets einen Preis – und sei es nur, dass wir nicht mehr jeden Abend bequem auf dem Sofa liegen.

Grenzen von Selbstcoaching

Der Versuch, uns selbst zu coachen, darf uns aber nie so stark unter den Druck „Ich schaffe das allein“ setzen, dass wir im Bedarfsfall Hilfe ablehnen. Oft zeigt sich unsere Selbstcoaching-Kompetenz gerade darin, dass wir akzeptieren: „Ja, ich brauche eine punktuelle, zeitliche Unterstützung.“

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