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HRweb vor Ort | Provokative Themen & mutige Szenarien bei der PoP 2019 in Rust

Event-Bericht: PoP 2019 – Power of People

Veranstalter: Business Circle, 11+12apr2019, Rust

Zum Einstieg verspricht uns Karin Bauer für diese PoP: provokative Themen und mutige Szenarien. Ich freue mich sehr auf eine inhaltsreiche, networkige, lustige, spannende PoP.

Anm.d.Red: die PoP ist die „Power of People“, eine HR-Konferenz, die dieses Jahr bereits das 16. Mal stattfindet.

Einige sind bereits am Vorabend des 2tätigen Events angereist und wir plaudern lustig bei Wein & Essen. Networking ist groß geschrieben, Wiedersehen, Lachen, neues Kennenlernen.

Am ersten Tag starten wir direkt hinein in Vorträge, Workshops und Tennishalle:

PoP 2019 | Vorträge

Anders Indset (Wirtschaftsphilosoph, Norwegen): Quantenwirtschaft | Eine neue Sicht auf HR und die Wirtschaft

Anders Indset stellt Dinge auf den Kopf, betrachtet sich aus einem anderen Blick. Er sagt, die Old Economy ist tot. die New Economy ist tot – Reichtum und ein Ferrari für alle wird es nicht geben. Jetzt haben wir die Quantenwirtschaft.

Um eine stabile Gesellschaft und Wirtschaft zu haben, müssen wir Gesellschaft und Wirtschaft neu denken. Das ist schwierig, aber nicht umschiffbar. Das Positive an dieser Sichtweise ist, dass wir es selbst in der Hand haben. (Foto: Anders Indset)

Mia Vanstaelen (IBM West Europe, Belgien): Leadership and HR in the Digital World

Mia spricht über HR-Entscheidungen und strategischen Entscheidungen bei American Airlines und IBM. Inhaltlich extrem interessant, doch ihr Englisch ist ein klein wenig herausfordernd. Doch mit internationalen HR-Blicken holt man mich immer ab. Viele praktischen Einblicke, danke.

Sabine Bothe (T-Mobile Austria): Growth Mindset

Sabine erzählt gewohnt sympathisch & angreifbar über die Wichtigkeit des Mindset, konkret des Growth Mindset. Ihre Zusammenfassung: HR ist eigentlich der coolste Job.

Margarete Schramböck (BM für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort): Keynote

Vergangenes Jahr war sie noch als Teilnehmerin bei der PoP, dieses Jahr in der Rolle als Ministerin. Sie spricht begeistert über ihre aktuellen Aufgaben und ist offen für Fragen.

Großgruppenevent in der Tennishalle

In der Tennishalle werden wir in Gruppen geteilt – wir sind HR-Abteilung, Führungskräfte, Vorstand, Kunden, Bewerber, etc. Anfangs werden Vorurteile und Schubladisierungen provoziert. Nach dem Motto „Landkarten neu zeichnen“ geht es in einem nächsten Schritt um das konstruktive Zusammenspiel der ursprünglichen Gegenspieler. Später werden wir in Kleingruppen angehalten, konkrete Schritte für HR zu erarbeiten.

Overall gefiel mir der Tennishallen-Workshop. Doch müssen wirklich aktiv Vorurteile formuliert werden, um sie anschließend plakativ auflösen zu können? Denn ich glaube, die hier versammelten PoP-Teilnehmer zählen nicht zu den Schubladisierern, sondern potenziell eher zu den über-den-Tellerrand-hinaus-Seher. Sonst wären sie nicht hier.
In der abschließenden Kleingruppen-Runde kamen gute Ergebnisse zustande.

Diskussionsrunden

Diskussionsrunden finden im gorßen Penum statt oder tw in parallelen Sessions:

  • HR-Tech-Solutions
  • Neupositionierung der HR
  • Zusammenarbeit in der neuen Arbeitswelt
  • Initiativen gegen den Mange an Fachkräften – best Practice und Perspektiven

mit Einblicken in die Praxis der einzelnen Diskussionsteilnehmer inkl. Q&A Möglichkeiten im Anschluss.

Parallele Sessions

4 Runden mit je 3-5 Sessions, die meisten sehr praxisorientiert. Ich habe nicht alle besucht (na no, kann sich nicht ausgehen, stattdessen pickte ich für mich ein paar Highlights heraus). Besonders erwähnenswert sind für mich:

  • Rudi Bauer (StepStone Österreich) & Doris Gardavsky (Takeda): Warum Tischkicker & Obstkorb nicht reichen
  • Nico Rose (Bertelsmann) Painpoint Führungs(kräfte)qualität
  • Jörg Blunder (Coca-Cola European Partners): Culture eats Strategy for Breakfast
  • Julie Gruber & Tanya Pagani (wolkenrot): HR out of the box

Positiv fällt auf

  • Der Plenarsaal ist merkbar heller, das dunkle Holz verschwindet hinter viel Weiß, es ist luftiger, frischer.
  • Die Namenskärtchen sind wieder oben ansteckbar und baumeln nicht mehr an langen Bändern auf Bauchhöhe, danke, das ist toll!
  • Die PoP-App – mit Programm, Teilnehmerlisten, Abstimmfunktion, alles was man braucht & ich verwende es viel in den 2 Tagen. Zusätzlich – und das finde ich besonders angenehm – gibt es ein A5-Programm. Handlich, übersichtlich, eine perfekte Ergänzung.
  • Die Party am Ende des ersten Tages!

Zusammenfassung

Zusammenfassend nennt Bernd Allmer seine Erkenntnisse dieser PoP: der Wandel muss von uns gestaltet werden, es wird uns keiner abnehmen einer seits und andererseits: Mitarbeiterloyalität und -zufriedenheit in einer zunehmend remoteren Arbeitswelt.

Mit viel Vor-Freude auf die PoP 2020 verabschiede ich mich!


Save the Date: PoP 2020

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