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Zwischenzeit – die stillste Zeit im Jahr | 3 Tipps

Das Quartal vier im Jahresverlauf ist hektisch und schnell. Viele Branchen verzeichnen die umsatzstärkste Zeit. Jeder läuft um das erfolgreiche Jahresergebnis und die Vorweihnachtszeit steigert sich mit den zusätzlichen privaten Erwartungshaltungen zur kräfteraubendsten Zeit für alle: Alle Freunde und Bekannte müssen zum Punsch getroffen werden, die Familie ist an den Feiertagen zum Familienessen einzuladen, Geschenke für alle sind zu organisieren. Als gäbe es keine Zeit nach Weihnachten!

Doch es gibt sie – die Zwischenzeit – die stillste Zeit im Jahr von 27 bis 30. Dezember. Vier Tage, Jahr für Jahr, die nach den Weihnachtsfeiertagen und vor dem Jahreswechsel einladen, das Jahr langsam ausklingen zu lassen. Sie dienen im Job zum Aufräumen, Ablegen, Aufarbeiten von allem, was in der hektischen Vorweihnachtszeit liegen geblieben ist. Im Privatbereich dient sie zum unaufgeregten Runterkommen nach dem Weihnachtstrubel: Zeit für Ruhe und Beschaulichkeit. Wenn man diese kostbare, geheimnisvolle Zwischenzeit für sich ganz besonders nützen möchte, dann kann man den nachfolgenden drei einfachen Reflexionstipps folgen:

3 Reflexions-Tipps

1. Rückblick und Standortbestimmung

Wie ist das Jahr gelaufen – was wurde erreicht, was wurde nicht erreicht?
Welche besonders schönen Momente gab es in diesem Jahr?
Woran konnte man wachsen, sich weiter entwickeln?
Was war schmerzvoll und wie kann man daraus lernen?
Was möchte man besonders in guter Erinnerung behalten?
Wer hat besonders uneigennützig unterstützt?
Wem möchte man besonders danken!

2. Leben im Moment

Jeder dieser vier Tage kann ganz besonders bewusst gelebt werden, indem man sich bemüht dauerhaft im Hier und Jetzt zu bleiben. Das bedeutet, seine ganze Aufmerksamkeit jeweils auf das zu richten, was soeben getan/erlebt wird. Dafür sind die Gedanken zu disziplinieren, wenn sie sich mit zukünftigen beschäftigen möchten oder in die Vergangenheit abschweifen. Möglicherweise nicht immer ganz einfach aber es lohnt sich, Im Augenblick zu verweilen und sich der Gegenwart bewusst zu sein.

3. Ausblick

Attraktive Vorhaben für das Neue Jahr formulieren:
Was möchte man erreichen?
Wie möchte man sich entwickeln?
Was strebt man an?
Was unterlässt man im nächsten Jahr?
Wie kann man andere unterstützen?
Was ganz genau kann man im nächsten Jahr für sich und die eigene Entwicklung tun?

Es ist persönlich sehr erholsam und erfrischend, diese letzten Tage im Jahr mit diesen Reflexionsgedanken zu verbringen und daraus ganz persönliche Erkenntnisse und Vorhaben zu ziehen: beruflich und privat! Das bringt Fokussierung, Energie und Achtsamkeit – die besten Voraussetzungen, um im neuen Jahr, fit, leistungsstark und erfolgreich zu sein. Und um besonders gut vorbereitet zu sein, können all diese Gedanken niedergeschrieben werden. So vertiefen sie sich und werden nachhaltiger verankert. Das Abenteuer Leben kann so für einen weiteren, spannenden Zyklus neugierig erwartet werden.

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Ein Kommentar

  1. Sonja am

    Danke
    Mit freundlichen Gruessen Sonja Schloemmer

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