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Etikettenschwindel Employer Branding?

Krisen wie Corona bringen es ungeschminkt ans Tageslicht, ob Ihr Arbeitgeberversprechen hält oder nicht. Wenn bunten Bildern und klingenden Claims in Krisenzeiten Kündigungen und Recruitingstopps folgen, läuft etwas falsch. Und wenn sich Bewerber plötzlich wie Bittsteller fühlen, erst recht.

Wie Sie als Arbeitgeber nachhaltig attraktiv bleiben, verraten Monika Kriwan und Irmgard Zirkler (Partnerinnen von Identifire®) in einem neuen Whitepaper:

Autorinnen: Monika Kriwan & Irmgard Zirkler (identifire)

Studien bestätigen, dass die Kraft von Employer Branding in der Innenwirkung liegt. Nur eine authentische Arbeitgebermarke führt zu Weitempfehlung. Mundpropaganda ist mit über 40 % mittlerweile die zweitwichtigste Quelle für Jobsuchende (Studie (R)Evolution Arbeit, Juni 2019). Und authentisch ist eine Arbeitgebermarke nur dann, wenn sie an allen Bewerber- oder Mitarbeiter-Kontaktpunkten spürbar wird. So gesehen ist Employer Branding das Einlösen eines Versprechens – vom Eintritt bis zum Austritt jedes einzelnen Teammitglieds.

Kontaktpunkte sind die Knackpunkte

Verlagert sich die Arbeit ins Homeoffice oder landen Mitarbeitende in der Kurzarbeit, verändern sich auch die Kontaktpunkte. Jetzt braucht es nicht nur eine authentische Positionierung, sondern Recruiting-, Führungs- und Kommunikationskonzepte, die auch virtuell funktionieren. Und vor allem die Beziehungsebene bespielen: Ist doch der fehlende Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen mit 67 % unangefochten der größte Pain Point im Homeoffice (ESET, April 2020).

 

5 Tipps

Wie gehen Arbeitgeber mit Social Distancing um und wie lassen sich Arbeitgeberwerte auch remote

glaubwürdig leben? Dafür haben die Autorinnen Monika Kriwan und Irmgard Zirkler in ihrem Erfahrungsschatz gesucht und sich auch bei namhaften Unternehmen umgehört. Daraus entstanden: 5 Tipps für krisenfestes Employer Branding. Gespickt mit aktuellen Studien und Best Practice Beispielen von prämierten Arbeitgebern:

Tipp1: Bleibe dir treu oder erfinde dich neu

Tipp2: Traue dir Recruiting auch online zu

Tipp3: Kommuniziere klar und bleibe benefit

Tipp 4: Führe so, wie du geführt werden willst

Tipp 5: Mache Mitarbeiter zu Markenbotschaftern

Best Practices

Unter den Kundenbeispielen finden sich der internationale Hidden Champion und Weltkonzern Erber Group, die FH St. Pölten, Platz 10 unter den besten Arbeitgebern Österreichs, oder das Gastronomieunternehmen Querfeld. Das Kaffeehaus-Imperium war durch den Lockdown besonders hart getroffen. Mit offener Kommunikation und Kurzarbeit statt Kündigung gelang es, aus den Mitarbeitenden glühende Markenbotschafter zu machen.


Whitepaper Download

Sie wollen mehr darüber wissen? Hier können Sie das kostenlose Whitepaper des Employer Branding Spezialisten Identifire® downloaden: https://www.identifire.at/whitepaper-krisenfestes-employer-branding

 

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Ein Kommentar

  1. walter Reisenzein am

    Gehen und immer noch gut reden – dieser Kontaktpunkt des Employer Brandings gilt auch jetzt! Outplacement ist die Hilfe für Gekündigte wieder eine Perspektive und einen neuen Job zu finden. Die Weiterempfehlung durch Ex-Mitarbeiter stärkt das Employer Branding ganz besonders.

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