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Firmenpensionen als Wettbewerbsvorteil bei Fachkräftemangel? So gelingt es!

Firmenpension

Bei der letzten PoP plauderte ich lange mit einer tollen Mitarbeiterin der VBV über Firmenpensionen. In letzter Zeit merke ich immer häufiger, dass junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – dem vielgepriesenen Freiheitsstreben der jungen Generation zum Trotz – finanzielle Sicherheit sehr schätzen.

Daher freue ich mich, dass ich einen ihrer Kollegen, Otto Lauer, heute zum Interview begrüßen darf.

INHALT

Worin sehen Sie aktuell die größten Herausforderungen für HR?

Viele Personalabteilungen stehen derzeit vor der großen Herausforderung, junge, gut ausgebildete und qualifizierte Mitarbeiter für ihr Unternehmen zu finden. In den kommenden Jahren wird sich das Problem sogar noch weiter zuspitzen. Der demografische Wandel erschwert die Suche nach geeignetem Personal, da durch die Pensionierungswelle der Babyboomer-Generation viel mehr Menschen in Pension gehen als auf den Arbeitsmarkt nachkommen. Darauf machen Expertinnen bereits seit vielen Jahren aufmerksam. 

Worin sehen Sie die entscheidenden Erfolgsfaktoren?

Die gute Nachricht ist: Es gibt Instrumente, mit denen dem Fachkräftemangel im eigenen Unternehmen konkret entgegengewirkt werden kann. Eines davon ist ein attraktives Gesamtpaket an Sozialleistungen, etwa mit zeigemäßen Firmenpensionsmodellen.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Firmenpensionen gemacht?

Durch betriebliche Altersvorsorge positionieren sich Unternehmen schon seit vielen Jahren als soziale und fürsorgliche Arbeitgeber, die an ihre Mitarbeiter auch über das Erwerbsleben hinaus denken. Auch wenn junge, qualifiziert Arbeitskräfte oft flexible Arbeitszeiten oder eine sinnerfüllte Tätigkeit wünschen, ist Sicherheit für die Zukunft auch bei dieser Altersgruppe ein Thema. Daher ist die Nachfrage nach Firmenpensionsmodellen in den vergangenen fünf Jahren auch enorm gestiegen.

Durchschnittlich 50 bis 70 Arbeitgeber jährlich haben sich alleine beim Marktführer bei betrieblicher Altersvorsorge, der VBV-Pensionskasse, dafür entschieden, für ihre Mitarbeiterinnen vorzusorgen. Das sind rund 28.000 Arbeitnehmer mehr, die später Anspruch auf eine Firmenpension haben werden.

Worin liegt konkret die Win-win-Situation von Firmenpensionen?

  • Firmenpensionen sind ein Wettbewerbsvorteil, um die besten Mitarbeiter zu finden und sie ans Unternehmen zu binden. Immerhin haben erst knapp 25% der Arbeitnehmerinnen in Österreich so ein Modell.
  • Mitarbeiter bekommen so später eine lebenslange Zusatzpension, die die Pensionslücke verringert und den Lebensstandard im Alter sichert. Firmenpensionen gelten in vielen Unternehmen deshalb schon lange als wichtigste und zukunftsorientierte Sozialleistung.
  • Für Unternehmen ergibt dadurch auch ein Steuervorteil, da Pensionskassenbeiträge Betriebsausgaben, frei von Lohnnebenkosten und damit günstiger als Gehaltsbestandteile sind.

Sie haben sich ein neues Pensionsmodell überlegt, richtig?

Dank neuer Pensionsmodelle haben Unternehmen nicht nur Wettbewerbsvorteile bei der Personalsuche, sondern können auch als besonders soziale und nachhaltige Arbeitgeber punkten. Die VBV fair:pension etwa ist speziell für Unternehmen, die hohen Wert auf Diversity, Genderfairness und soziale Gerechtigkeit legen.

  • Geringverdiener und Teilzeitbeschäftigte – und so indirekt auch viele Frauen – werden in diesem Pensionsmodell überdurchschnittlich gefördert.
  • Beiträge, die während der Karenz nicht gezahlt wurden, werden bei Wiedereinstieg nachentrichtet.
  • Ein weiterer Aspekt des Modells ist die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partner beim Hinterbliebenenübergang.

Damit können moderne Unternehmen punkten, und ein klares Zeichen für die Gleichstellung aller setzen.

Wo würd ich denn mehr Info finden wenn ich Interesse hätte?

Alle Pensionskassenmodelle der VBV-Pensionskasse finden Sie einfach gleich hier: www.vbv.at/pensionskasse/modelle/uebersicht

Interview-Partner

Otto Lauer ist Leiter Marketing & Kundenkommunikation bei der VBV Pensionskasse, o.lauer@vbv.at, www.vbv.at/pensionskasse

Otto Lauer, VBV

Mag. Eva Selan, MSc | HR-Redakteurin aus Leidenschaft

Theoretischer Background: MSc in HRM & OE. Praktischer Background: HR in internationalen Konzernen und KMUs in Österreich und den USA.
Nach der Tätigkeit beim Print-Medium Magazin TRAiNiNG als Chefredakteurin, wechselte komplett in die Online-Welt und gründete Ende 2010 das HRweb.

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