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HR Inside Summit 2016: ein Vorgeschmack

Der HR Inside Summit 2015 setzte neue Maßstäbe in der Wiener HR-Szene: Messe & Kongress & geniale Location. Es gab viel positives Feedback, ein paar Verbesserungswünsche, eine erstaunlich große Teilnehmerzahl, durchwegs zufriedene Aussteller, etc. Wie geht’s weiter mit dem HR Inside Summit?

schmied_victoria_ueberall_1.jpgMein Eindruck war: der Veranstalter legte sich die Latte bewusst hoch und … die Latte wackelte zwar ein wenig, doch letztendlich wurde sie übersprungen. Bereits während der Veranstaltung lernte ich Viktoria Schmied (Foto rechts, COO des Veranstalters ÜBERALL scene development) kennen, jetzt hakte ich nochmal nach: Wie ist das Feedback zur Veranstaltung aus ihrer Sicht, wie gestalten sich die nächsten Schritte und was erwartet uns zum HR Inside Summit 2016?

Tipp d.Red.: HRweb-Event-Bericht des HR Inside Summit 2015
Wie zufrieden sind Sie mit dem Event en gros?

Viktoria Schmied: Wir sind sehr zufrieden mit dem ersten HR Inside Summit. Wir kriegen sowohl von den Partner als auch den Besucher sehr viel positives Feedback, obwohl natürlich hier und da noch ein wenig geschraubt werden kann. Im Grunde haben wir 90 % von dem was uns vorgenommen haben auch umgesetzt, die restlichen 10 % folgen hoffentlich im nächsten Jahr.

Welche Learnings ziehen Sie aus diesem Event?

Wir möchten im nächsten Jahr den Fokus verstärkt auf den Content des Programms legen. Dafür haben wir uns einige Experten ab Bord geholt die sich sehr intensiv mit den Themenschwerpunkten und aktuellen Thematiken beschäftigen und uns so bei der Erstellung eines echten High-Class Programms unterstützen.

Worin lagen die größten Stolpersteine?

Die Balance zwischen Fachkonferenz und Messe ist eine echte Herausforderung. Einerseits will man möglichst viel gutes Programm unterbringen andererseits braucht es auch genug Zeit für die Messe. Dieses Jahr war der „Timetable“ sehr eng gesetzt. Daran möchten wir arbeiten.

Was hätten Sie – im Nachhinein gesehen – besser anders gemacht?

Es gibt einiges was wir noch verbessern können. Der zeitliche Ablauf, der rote Faden im Programm und auch die räumliche Aufteilung werden wir fürs nächste Jahr auf jeden Fall angehen.

Gibt es einen HR Inside Summit 2016?

Aber natürlich. 12. und 13. Oktober 2016.

Wie sieht Ihre Strategie für den HR-Inside Summit 2020 aus?

Wir möchten die Plattform für die Vernetzung der HR Szene Österreichs werden. Wir möchten eine Wohlfühlatmosphäre schaffen bei der für jeden Besucher etwas dabei ist.

Werden Sie die Personal Austria ersetzen (können)?

Wir sehen im HR Inside Summit ein vollkommen neues Eventkonzept das nicht unbedingt in direkter Konkurrenz zu einer klassischen Messe steht, daher sehen wir auch nicht die Notwendigkeit die Personal Austria zu ersetzen.

Was können Sie uns schon zum nächstjährigen Programm verraten?

Wir haben uns eine HR Expertin aus Canada ins Team geholt, die viel Know-How aus dem amerikanischen Raum mitbringt. Zusätzlich arbeiten wir intensiv mit HR Managern aus DACH zusammen die uns wichtige Themeninputs geben. Eine Kombination aus internationalen Vortragenden und österreichischen Experten ist das Konzept für 2016. Wir werden natürlich wieder eine große Hauptbühne haben, dazu möchten wir aber intensivere und längere Workshops kombinieren, in denen auch wirklich gearbeitet werden kann.

Was sind die nächsten Schritte bis zum Jahresende?

Wir sind momentan noch Mitten in den Feedbackgesprächen. Es ist uns wichtig persönlich mit den Partner und auch den Besuchern zu sprechen um wirklich alle Pro und Contras zu erfassen. Dann arbeiten auch an einer neuen Webpage die einen noch aktiveren Austausch über das Jahr ermöglichen soll. Ja und dann machen wir wohl mal Ferien (-:

Danke für das Interview und freue mich auf den HR Inside Summit 2016!


Interview-Partnerin

Victoria Schmied studierte Psychologie in Wien. Während Ihrer Studienzeit arbeitet Sie bei INiTS universitäres Gründerservice und lernte die Start-Up Szene Österreichs kennen. Danach war sie 3 Jahre als Accountmanagerin in einer Full-Service Agentur tätig und betreute dort Kunden wie Zielpunkt und Universal. 2012 startet sie bei LSZ Consulting als Projektleiterin für den ÜBERALL App Congress. 2014 wechselte sie mit Sindy Amadei zu ÜBERALL scene development und entwickelt dort als COO neue Eventkonzepte und Businessideen.
www.uberall-scene.com

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2 Kommentrare

  1. Alexander Norman am

    Personalentwicklung wird immer mehr vernachlässigt, die Bedeutung schwindet, in KMUs ist davon so gut wie nichts zu bemerken. Es sollte mehr Veränderung in Österreich geben , denn erstens ist Canada weit weg, Praxis und Gesetze in Übersee anders und kaum übertragbar. Dem radikalen Wechsel wird zu wenig Augenmerk geschenkt- er hat Auswirkungen auf Führung und Organisation, es sollten auch die Grenzen der Digitalisierung diskutiert werden, ( erecruiting etc.) Insbesondere sollten auch innovative PE Instrumente intensiver gepflegt und eingesetzt werden z.B. Newplacement)
    Gerne stehe ich für ein ausführliches Gespräch über mögliche Themen und Vorschläge zur Verfügung.

  2. Eva SELAN am

    Hallo Herr Norman,
    ich danke für Ihren Input. Natürlich ist es schwierig, im Zuge eines HR-Kongresses die Kernkompetenz jeder Person innerhalb der HR-Szene zu treffen.
    Interessant beim nächsten HR Inside Summit wird der Spagat zwischen Internationalität & Regionalität (incl. unterschiedlicher Gesetzeslagen). Sie haben völlig Recht, dass v.a. KMU im Zentrun des Interesses sind, da diese den Hauptanteil an Österreichs Firmen aufweisen.

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