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Home Office & Swopper. Ein Erfahrungs-Bericht der beschwingten Art.

Yeah, da ist der, der Swopper! Ich fühl mich ein bisschen wie Weihnachten! Sorry, ich sollte vielleicht etwas weniger direkt einsteigen und zumindest ein paar Worte über das Vorspiel verraten: 

Ich habe beschlossen, dass es sich im Home-Office vorzüglich arbeiten lässt und das Office-Office auf meine täglichen Besuche verzichten kann. Das führte dazu, dass ich nicht einfach im Home-Office saß, sondern im Laufe des Tages durch die Wohnung wanderte, um die unterschiedlichen Arbeitsplatz-Möglichkeiten auszuschöpfen:

  • swopper-home-office-2der Schreibtisch zum Abarbeiten von anfallenden oder wiederkehrenden Dingen,
  • der Esstisch mit dem weiten Blick ins lichtdurchflutete Wohnzimmer-Esszimmer-Küche für Inhalte die gedankliche Weite erfordern,
  • die Couch wenn’s etwas zum Nachdenken gibt,
  • die Dachterrasse für das Auslüften des Gehirns.

Ich mag diesen Perspektivenwechsel. Doch irgendwie könnte ich – wenn ich wollte – ja auch meinen Arbeitsplatz in meinem Arbeitszimmer attraktiver gestalten.

  • Beispielsweise indem das Schreibtischchaos das Zeitliche segnet. Jetzt habe ich 2 Magnettafeln mit allen wichtigen Dokumenten (und das sind letztendlich 5 A4-Seiten: Redaktionsplan, Mediadaten, aktuelle Projekte & Interviews. That’s it.) und To-Do-Kleinkram. Zusätzlich ein Ordner für die Buchhaltung und fertig ist mein Papierbedarf.
  • Die Couch bekommt einen neuen Platz, sodass in der Raummitte viel mehr Luft ist, mehr „Denkraum“ entsteht.
  • Dieser altvaterische Holzsessel hat zwar Flair, aber wirklich einladend, bequem & kreativitätsfördernd ist er nicht. Ich will einen Swopper. „Was isn das?“ Ein Hocker. Ein Hocker, der schwingt – auf und ab und hin und her und ist ganz nebenbei noch ideal für eine bemitleidenswerte Rückenmuskulatur. Meine Interpretation: er ist ungewöhnlich, schlicht, witzig & schrankenlos. DARAUF freue ich mich. Und jetzt darf ich endlich: Yeah, da ist der, der Swopper! Ich fühl mich ein bisschen wie Weihnachten!

Swopper

Der erste Tag: wow, ich hoppel mich gleich weg, ich schwinge hin, schwinge her, muss aufpassen dass er mich nicht abwirft!

Die erste Woche: ja, der Swopper tut was mit dem Rücken. Und das ist gar nicht gut. Denn ich spüre Muskeln, die ich – ich schwöre – bisher nicht mal hatte!

Nach den ersten 2 Wochen: ich merke, dass sich mein Arbeitsverhalten ändert, doch das mag nur eine temporäre Erscheinung sein.

Nach den ersten Monaten: ich bin begeistert, nach wie vor. Zwar hoppel ich nicht mehr so besinnungslos vor mich hin wie zu Beginn, doch er ist … ist gar nicht so einfach mit einem Wort auszudrücken, folgendes beschreibt es besser: Meine Wanderung durch die Wohnung während des Arbeitens zum örtlichen Perspektivenwechsel findet nicht mehr statt. Und das kam zeitgleich mit dem Einzug des Swopper in meinem Home Office. Mag Zufall sein. Aber dieser Flummi unter meinem Hintern ist für mich mittlerweile der beste Kreativitäts-Platz. Und jener Platz an dem ich am liebsten fokussiert arbeite. Und mein bevorzugter Nachdenk-Platz. Nur die Dachterrasse kann er nach wie vor nicht ersetzen und das ist gut so.


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