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Hochleistungs-Teams: Google-Studie

02Aug2022
2 min
Hochleistungsteams

HR-Know-how aus der Praxis für die Praxis

Inhalt

Das Konzept der psychologischen Sicherheit wurde von der Harvard-Professorin Amy Edmondson beschrieben und fußt auf einer breiten wissenschaftlichen Basis. Weltweit bekannt wurde es aber erst 2016 durch das Forschungsprojekt „Aristoteles“ von Google.

Für diese Studie wurden mehr als 180 Teams im Unternehmen untersucht, um das Geheimnis von Hochleistungsteams herauszufinden. Das Ergebnis war überraschend – DER Erfolgsfaktor war die Art und Weise, wie vertrauensvoll die Teammitglieder miteinander umgingen.

Gerade in unsicheren Zeiten ist es besonders wichtig, eine vertrauensvolle Atmosphäre im Team aufrecht zu erhalten, denn diese hilft zum Beispiel dabei, die Auswirkungen von negativem Stress zu minimieren.

Die wichtigsten Elemente psychologischer Sicherheit sind:

  • Sich offen äußern können. Jedes Mitglied kann ohne Risiko Ideen einbringen und Fragen stellen, ohne beschämt oder abgewiesen zu werden. Unterschiedliche Meinungen werden respektiert und diskutiert.
  • Gleiche Redezeit.  Es wird darauf geachtet, dass jede/r gleich viel spricht. Das muss nicht in jeder Besprechung gleich sein, aber sich über einen gewissen Zeitraum ausgleichen.
  • Empathie. die Mitglieder des Teams können sich in die Einstellungen anderer einfühlen und achten auf deren Bedürfnisse.
  • Stärkenorientierung. individuelle Talente, Stärken und Fähigkeiten der Teammitglieder werden geschätzt
  • Fehler als Lernchance sehen. Es wird lösungsorientiert statt problemorientiert gedacht. Ausprobieren von Neuem wird gefördert.

Psychologische Sicherheit heißt nicht immer nett zueinander sein. Es darf durchaus in der Sache kritisch diskutiert werden, solange auf einen wertschätzenden und respektvollen Umgang miteinander geachtet wird.  Es gilt der Grundsatz: Alle müssen sich gehört fühlen.

Hochleistungs-Teams: Google-Studie