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Stelleninserat als Google-Anzeige | persomatch will den Stellenmarkt revolutionieren

persomatch

HR-Messen nehme ich immer gerne zum Anlass, um mich von neuen Produkten und Ideen inspirieren zu lassen. Ich spreche viel mit unterschiedlichen Ausstellern, lasse mir Konzepte erklären und frage gerne nach. Manche Produkte sind besonders interessant, da bleibe ich auch mal länger stehen.

So stieß ich bei der letzten Personal Austria auf Tristan Niewöhner (Gründer und Geschäftsführer von persomatch). Er sagte, er möchte mit persomatch den Stellenmarkt revolutionieren. Das ist ja mal eine Ansage. Die Lösung soll sein: Jobs direkt in den Google-Ergenissen als Anzeige zu schalten. Herr Niewöhner, bitte zum Interview:

Was ist persomatch?

Statt wie bisher als Arbeitgeber dutzende Jobplattformen zu bespielen oder als Jobsuchender ebendiese durchsuchen zu müssen, erscheinen bei persomatch geschaltete Stellenanzeigen portalunabhängig ganz oben bei Google als Anzeige. Dadurch ergibt sich eine hohe Reichweite, so dass mehr Bewerbungen eingehen und man schnelle Resultate verzeichnen kann. Man spart somit Zeit und vor allem Geld und der Bewerbungsprozess ist sehr einfach und benutzerfreundlich gestaltet.

Für welche Positionen eignet sich persomatch besonders gut?

Grundsätzlich eignet sich persomatch für alle Positionen, denn es macht sich mit der Google-Suche das klassische Suchverhalten der Nutzer zu eigen. Auch KMUs mit begrenzten finanziellen Ressourcen profitieren, wenn sie nur noch eine einzige Anzeige schalten müssen.

Für welche Unternehmen eignet sich persomatch besonders gut?

Genauso wie bei den Positionen eignet es sich auch für alle jene Unternehmen, deren potentielle Mitarbeiter Google benutzen. Und das sind faktisch fast alle.

Worin liegt der große Vorteil der Google Inserate gegenüber einem Inserat in herkömmlichen Jobbörsen?

Für Unternehmen besteht der riesige Vorteil darin, dass ihre Jobanzeige in jedem Fall durch die Google-Suche von dem Jobsuchenden gefunden wird und von diesem nicht übersehen werden kann, weil er ein anderes Portal nutzt als das Unternehmen. Jobsuchende müssen lediglich bei Google den gesuchten Job (die Berufsbezeichnung) und den Ort eingeben und das vom Unternehmen bei persomatch eingestellte Angebot erscheint als Anzeige ganz oben im Suchergebnis.
Es spart wie schon gesagt viel Zeit und Geld. Außerdem verliert man den Interessenten nicht während des Bewerbungsprozesses, weil auch das über persomatch abgewickelt werden kann. Durch die hohe Reichweite gehen mehr Bewerbungen ein und man erzielt schnellere Resultate.

Welche Vorkenntnisse benötigt der Recruiter / die bearbeitende Person im Unternehmen?

Vorkenntnisse sind bei persomatch nicht von Bedeutung. Das Schalten ist kinderleicht und geht blitzschnell. Damit sind wir bisher einzigartig am Markt. Und sollte doch ein Recruiter eine Frage haben, dann kann er sich jederzeit telefonisch an uns wenden und wir helfen. Bisher aber war das noch nie nötig.

Wie lange sind Sie schon am Markt?

Die Gründung erfolgte im Januar 2017. Seit Mai ist persomatch in Deutschland auf dem Markt, seit September auch in Österreich.

Wie sieht die Kostenseite aus?

Stellenanzeigen werden für 30 Tage geschaltet. Die Paket-Preise beginnen ab 390 €.


Tristan Niewöhner, persomatchInterview-Partner

Tristan Niewöhner wurde 1987 geboren und ist in Gütersloh aufgewachsen. Nach dem BWL – Studium in Paderborn, Peking und Normal (Illinois) – gründete er 2013 mit Freunden „freat“, einen Onlineshop für Liefergastronomie. 2014 wurde er Gründercoach bei „TecUP“ und startete kurz darauf „Loom Technologies“, das Logistiksoftware entwickelt. 2016 verkaufte er seine Loom-Anteile und wurde Entrepreneur in Residence bei der Founders Foundation, Bertelsmann Stiftung. Hier entstand die Idee für persomatch: eine zentralisierte, googlebasierte Jobsuche.
persomatch.at


 

Mag. Eva Selan, MSc | HR-Redakteurin aus Leidenschaft

Theoretischer Background: MSc in HRM & OE. Praktischer Background: HR in internationalen Konzernen und KMUs in Österreich und den USA.
Nach der Tätigkeit beim Print-Medium Magazin TRAiNiNG als Chefredakteurin, wechselte komplett in die Online-Welt und gründete Ende 2010 das HRweb.

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