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5 Warnsignale, um überarbeitete Mitarbeiter zu erkennen


HR-Tipp: Woran merkt man, dass ein Mitarbeiter an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit gerät?

Zielgruppe:



Führungskräfte, Personalentwicklung


Tipp-Geber:


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Sabine Prohaska (seminar consult prohaska)


 

„Es wird mir alles zuviel!“ Nur wenige Mitarbeiter sagen frei heraus, wenn sie nicht mehr können. Das gilt insbesondere für stille, fleißige Teamkollegen, die alle aufgetragenen Aufgaben zuverlässig erledigen und nie nein sagen. Führungskräfte, die diese Warnsignale im Blick haben, können rechtzeitig gegensteuern.

Doch woran merkt man, dass ein Mitarbeiter an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit gerät?

1. Er macht Fehler

Ein überarbeiteter Mitarbeiter arbeitet unkonzentrierter und langsamer als sonst. Der Betroffene merkt das auch selber und steht nur noch mehr unter Druck. Die Folge: Er wird konfus und fahrig; Fehler häufen sich.

2. Er ist dauernd müde und braucht für seine Aufgaben länger als sonst

Dauerstress laugt den Körper aus und kann auch Schlafstörungen verursachen: Das Gefühl, die Arbeit nicht zu schaffen, raubt vielen den Schlaf.  Erledigt ein Mitarbeiter selbst Routineaufgaben nur noch im Schneckentempo, ist womöglich nicht mangelnde Motivation der Grund, sondern Überarbeitung.

3. Er streitet sich wegen Kleinigkeiten mit Kollegen

Ihr sonst immer so ausgeglichener Mitarbeiter geht schon bei kleinsten Meinungsverschiedenheiten in die Luft? Ein typisches Anzeichen von Burnout ist verändertes Sozialverhalten, übermäßige Gereiztheit und Ungeduld. Der Körper reagiert auf Stress mit einem uralten Mechanismus: Kampf oder Flucht. Und weil Weglaufen im Job nicht in Frage kommt, stellt Ihr Mitarbeiter die Stacheln auf.

4. Er wird zum Pessimisten

„Das funktioniert niemals!“ – „Wie sollen wir das schaffen?“ Solche Äußerungen sind typisch bei Überarbeitung. Betroffene Mitarbeiter sehen überall Probleme und Hindernisse und beteiligen sich nicht mehr daran, Lösungen zu entwickeln.

5. Er meldet sich häufig krank

Spätestens wenn sich Ihr Mitarbeiter auffallend oft krankmeldet, sollten die Alarmglocken läuten. Dauerstress kann beispielsweise anfälliger für Infekte machen oder sich auf den Magen schlagen. Aber auch Klagen über körperliche Beschwerden, für die der Arzt keine Ursache findet, kann ein Anzeichen für psychische Belastung sein.

 

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